Philadelphia 76ers (12-7) – New Orleans Pelicans (10-7), 22.11.2018

Das heutige Spiel zwischen den Philadelphia 76ers und den New Orleans Pelicans hält ein ganz besonderes Duell für NBA-Fans bereit. So trifft Philly-Center Joel Embiid und Pelicans-Big Man Anthony Davis. Beide gehören zu den besten fünf Scorern und Shotblockern der Liga, zu den besten Reboundern der Liga und sind aufgrund ihrer Vielseitigkeit und überragenden individuellen Klasse die MVPs ihrer Teams. In den direkten Duellen hatte Davis bisher die besseren Statistiken, doch die Sixers gingen öfter als Sieger vom Feld. Auch heute sind sie leicht favorisiert.

Tipp: Philadelphia 76ers

Vor diesem Spiel sprechen ebenfalls mehr Faktoren für die Sixers. Die Tatsache, dass sie noch keines ihrer neun Heimspiele verloren ist ein Grund, zumal die Pelicans nur zwei von acht Spielen in fremder Halle gewinnen konnten. Zudem haben die Gäste ein paar Verletzte zu beklagen, während die Sixers keine wichtigen Ausfälle verkraften müssen. Außerdem ist man in Philly nach dem Jimmy Butler Trade in guter Stimmung, zeigte man tolle Leistungen und geht mit drei Siegen in Folge in die Partie. New Orleans gewann aber auch die letzten drei Spiele (und Sechs der letzten Sieben) und konnte dabei die Leistungen wieder stabilisieren. Trotzdem sollte der Tipp heute unbedingt auf die Sixers gehen.

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NBA – Philadelphia 76ers (12-7) – New Orleans Pelicans (10-7)

Bisher scheint sich der Jimmy Butler Trade für die Philadelphia 76ers auszuzahlen. Zwar verloren die Sixers noch Butlers Debüt gegen die Orlando Magic, doch anschließend hinterließ Butler beim Erfolg über die Jazz ein guten Eindruck und erzielte 28 Punkte. Die Sixers gewannen mit 113-107 und konnten sich auch im folgenden Spiel über einen Sieg gegen die Charlotte Hornets freuen. Butler erzielte hier zwar nur 15 Punkte, wurde aber trotzdem zum spielentscheidenden Mann.

So blockte er Kemba Walkers Wurfversuch in den letzten Sekunden, obwohl Walker bis dato schon 60 Punkte erzielt hatte. Im darauffolgenden und gleichzeitig letzten Angriff des Spiels, entschied Butler das Spiel dann mit einem Stepback-Dreier für die Sixers (122-119). In seinem vierten und bisher letzten Spielewaren auch die Suns keine Gefahr und diese Partie wurde mit 119-114 gewonnen.

Butlers Ankunft scheint der Mannschaft gut zu tun. Die Starting Five Umstellung scheint sich ebenfalls auszuzahlen und die Tatsache, dass Joel Embiids Werte nicht sinken (er erzielte jeweils 33 Punkte in den letzten beiden Spielen) ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Natürlich ist es noch früh in der Saison, allerdings haben die Sixers mit Butler noch etwas mehr Potenzial, was sie im heutigen Spiel gegen die gut aufgelegten Pelicans untermauern können.

Die Gäste aus New Orleans kamen zuletzt wieder besser in Fahrt und durchlebten bereits einen verrückten Saisonverlauf. Nach vier Siegen in Folge folgten sechs Niederlagen in Folge und niemand wusste so genau, wie die Leistungen einzuordnen sind. Weiter ging es im Anschluss aber mit sechs Siegen in den vergangenen sieben Spielen und mit Erfolgen über Toronto, Denver und den Spurs konnte man durchaus einige wichtige Erfolge einfahren.

Grund für die Leistungsschwankungen scheint auch Anthony Davis zu sein. In den sechs Niederlagen am Stück fehlte er dreimal angeschlagen und kam nie über 20 Punkte hinaus. In allen nachfolgenden Spielen erzielte er stets mindestens 25 Punkte und übertraf sogar zweimal das 40-Punkte Plateau. Dass auch seine Teamkollegen überzeugen, hilft ihm und seiner Mannschaft natürlich.

So wusste Neuzugang Julius Randle im letzten Spiel mit einem Triple Double zu überzeugen und da außerdem Jrue Holiday und E’Twaun Moore 21 bzw. 24 Punkte erzielten, war der deutliche 140-126 Sieg über die Spurs absolut verdient. Etwas bitter ist sicherlich das Pech des anderen Neuzugangs, Elfrid Payton. Nach gutem Start in die Saison verpasste er neun Spiele mit Knöchelproblemen. Die Rückkehr war dann von kurzer Dauer, brach er sich den Zeigefinger und wird wohl erst im Januar wiederkommen können.

Die Pelicans sind trotzdem gut drauf und werden angeführt von Anthony Davis und dem gut aufgelegten Rest des Teams (allen voran Holiday, Mirotic, Randle und Moore) versuchen, die zuletzt ordentliche Phase auszubauen. Außer Elfrid Payton gibt es erfreulicherweise keine Verletzten. Die Sixers müssen aber auch auf keine wichtigen Spieler verzichten, allerdings werden Bolden, Smith und Patton fehlen. Korkmaz ist zudem fraglich.

Player to watch: Joel Embiid

Nachdem Embiid in den ersten beiden Duellen (2016-17) gegen Davis das Nachsehen hatte, drehte er den Spieß in der vergangenen Saison um. Er präsentierte sich besser als Davis und führte seine Sixers zum Sieg. Auch heute will er sich natürlich beweisen und unter Beweis stellen, dass er es mit dem schon deutlich länger in der Liga spielenden, aber kaum älteren Davis aufnehmen kann. Man darf sich auch ein Duell auf Augenhöhe und mit sehr hohem Niveau freuen, bei dem Embiid problemlos das 18. Double Double im 20. Spiel erzielen können sollte. Dazu fährt er mit den Sixers einen weiteren Sieg ein.

 

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