Orlando Magic (11-17) – Los Angeles Clippers (10-15), NBA Tipp 14.12.2017

Tipp: Los Angeles Clippers

Keines der Teams hat Doppelbelastung zu verkraften und die Clippers sollten für ihre Anreise genug Zeit gehabt haben. Eine auf den Bilanzen begründete Favoritenrolle gibt es nicht, sind die Magic weder besonders heimstark (6-6), noch die Clippers auswärts sehr erfolgreich (4-8). Letztlich sollte also die Tagesform entscheiden. Da die Clippers nach den beiden Erfolgen etwas besser drauf sind und mit Teodosic endlich wieder einen richtigen Guard haben, sehe ich leichte Vorteile beim Team aus LA, sodass der Tipp auf die Clippers gehen sollte.

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NBA – Orlando Magic (11-17) vs Los Angeles Clippers (10-15)

Sowohl für die Orlando Magic, als auch für die Los Angeles Clippers startete die Saison relativ gut. Ende Oktober standen beide Mannschaften mit positiver Bilanz da, doch wie die Bilanzen jetzt erkennen lassen, ging es nicht so positiv weiter und nach und nach rutschten Beide in der Tabelle ab. Während die Magic im Osten nur Rang 12 belegen, stehen die Clippers nur auf Rang 10 in der Western Conference und sind alles andere als zufrieden.

Vor allem der November war für die Magic besonders bitter. Zu Beginn gewannen sie noch drei von fünf Spielen, doch anschließend gingen neun Spiele in Folge verloren und man fand sich wieder außerhalb des Playoff-Feldes wieder. Seitdem konnten einerseits wieder drei Spiele gewonnen werden, doch andererseits gingen auch vier Spiele verloren, wodurch sich die Bilanz weiter verschlechterte.

Dabei hatte man zuletzt durchaus schlagbare Gegner vor der Brust. Zunächst gewann man gegen OKC, verlor gegen die Warriors und wusste danach die Knicks zu besiegen. Anstatt den Aufschwung jedoch mitzunehmen, mussten sie der Doppelbelastung Tribut zollen und verloren einen Tag später gegen die Hornets. Immerhin wusste man sich anschließend in der Verlängerung gegen Atlanta durchzusetzen, doch gegen Denver und im Rematch gegen die Hawks zog man während der letzten zwei Spiele erneut den Kürzeren.

Nachdem die Magic mit acht Siegen und nur vier Niederlagen gut starteten, zeigt die aktuelle Bilanz die Probleme der vergangenen Wochen. Sicher nicht ganz unschuldig ist die wirre Personalsituation bei Orlando. So sind Biyombo, Simmons und Vucevic die einzigen Spieler die alle Spiele bestreiten konnten, zuletzt fehlten beispielsweise Gordon, Fournier, Isaac und Ross. Während Ross weiterhin fehlt, könnten aber Gordon, Fournier und Isaac heute wiederten, zuletzt fehlten beispielsweise Gordon, Fournier, Isaac und Ross. en konnten, zuletzt vielen wieder den Kürzeren zur Verfügung stehen.

Diese Probleme kennen die Clippers nur zu gut. Patrick Beverlys Saison ist beendet und Blake Griffin fehlt bereits seit einiger Zeit und wird auch noch bis mindestens Ende Januar fehlen. Dazu waren auch Teodosic und Gallinari lange verletzt, feierten zuletzt aber ihre Comebacks. Auch das könnte ein Grund dafür sein, dass die Clippers die letzten beiden Spiele gewinnen konnten. Doch Gallinari erlebte nach dem Spiel gegen die Wizards einen Rückschlag, verpasste das letzte Spiel und bleibt vorerst fraglich.

Ähnlich wie die Magic, durchlebten auch die Clippers einen furchtbaren November mit neun Pleiten in Folge. Sie antworteten darauf mit drei Siegen, bevor sie nochmals vier Spiele in Serie verloren. Zuletzt gab es besagte Erfolge, zuerst in einem unfassbar spannenden Spiel gegen die Clippers, welches sie mit 113-112 gewinnen konnten, dank eines Game-Winners durch Lou Williams. Im letzten Spiel wussten sie dann die Raptors mit 96-91 zu besiegen, obwohl sie lange Zeit zurücklagen.

Coach Rivers zeigte sich nach dem Spiel zufrieden und sagte, dass seine Mannschaft das aufs Feld brachte, was sie im Moment benötigt. Sie spielten hart, eroberten die „loose balls“, erkämpften sich freie Bälle, nahmen Offensivfouls auf, provozierten Ballverluste und fighteten während des gesamten Spiels. Anders geht es aufgrund der Verletztensituation nicht und die Erfolge geben dem großen Einsatzwillen seiner Mannschaft recht.

Heute fehlen aber erneut Griffin und Beverly. Gallinari bleibt fraglich. Die Magic hoffen auf Gordon, Fournier und Isaac, müssen jedoch mit Sicherheit auf Ross verzichten.

Player to watch: Lou Williams

Der 31-jährige Williams macht das, was man seit Jahren von ihm kennt. Er bringt konstante Leistungen von der Bank und brilliert derzeit mit einem Karriere-Höchstwert von 19,6 Punkten pro Spiel. Wie das Spiel gegen die Wizards belegte, kann er Spiele auch in der Crunchtime entscheiden, sodass er durch die vielen Ausfälle auch in der Crunchtime besonders wichtig für sein Team wurde. Solange mit Griffin und Gallinari zwei wichtige Scorer fehlen, wird er weiterhin die Verantwortung suchen und so kann man damit rechnen, dass er seinen Schnitt mit 20 Punkten erreicht und damit im sechsten der letzten acht Spiele, das 20-Punkte-Plateau erreicht.

 

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