Oklahoma City Thunder (8-5) – New York Knicks (4-10), 14.11.2018

Die Oklahoma City Thunder empfangen in der heutigen Nacht die New York Knicks und gehen dabei als klarer Favorit ins Spiel. Nach schwachem Saisonstart stabilisierten sich die Leistungen der Thunder, obwohl sich Russell Westbrook verletzte. So fehlen mit dem MVP der Thunder und New Yorks Kristaps Porzingis zwei absolute Topstars, was das Spiel aber nicht weniger interessant macht. Vor allem Paul George wird viele Augen auf sich ziehen und dabei sicherlich für das eine oder andere Highlight sorgen können.

Tipp: Oklahoma City Thunder

Form, Teamstatistiken, individuelle Klasse und sicher auch die Tatsache, dass das Spiel in Oklahoma City stattfindet, sind alles Gründe, warum OKC heute als Favorit ins Spiel geht. Auch wenn Westbrook nicht spielen kann, wovon derzeit auszugehen ist, da er am Montag noch immer kein volles Training absolviert hatte, sollten die Thunder gewinnen können. Sie gewannen bereits drei von vier Spielen ohne ihn und die Knicks strahlten bisher nicht genug Gefahr aus, als dass man ihnen einen Sieg gegen das gut aufgelegte Team aus OKC zutrauen kann. Der Tipp sollte also auf OKC gehen.

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NBA – Oklahoma City Thunder (8-5) – New York Knicks (4-10)

Die Saison startete für die Oklahoma City Thunder alles andere als gut, verloren sie ihre ersten vier Spiele in Folge. Noch nicht klar war zu dieser Zeit, dass ihrer Gegner, die Warriors, Clippers, Kings und Celtics, zu den besseren Teams der noch jungen Saison gehören sollten, trotzdem hatten Westbrook und Co. natürlich den Anspruch die Spiele zu gewinnen. Die Stimmung war dementsprechend schlecht, doch man wollte sich aufgrund der Ergebnisse nicht beunruhigen lassen.

Die richtige Entscheidung, wie sich in den folgenden Spielen herausstellen sollte. Sieben Siege in Folge konnten die Thunder anschließend einfahren und sich damit nicht nur auf den 5. Platz vorkämpfen, sondern natürlich auch Selbstvertrauen tanken. Die letzten beiden Erfolge in dieser Siegesserie (gegen die Cavs und Rockets) wurden dabei sogar ohne Russell Westbrook erzielt, sodass weitere Sicherheit getankt werden konnte.

Umso überraschender war die Pleite im vorletzten Spiel gegen die Dallas Mavericks, doch eine unterirdische Quote aus dem Feld und von jenseits der Dreierlinie, waren gepaart mit einer schwachen Defensivleistung nicht zu überkommen. Immerhin rehabilitierten sich die Thunder im letzten Spiel kehrten mit einem klaren Erfolg über die Suns direkt wieder auf die Siegerstraße zurück. Diesen Weg wollen sie natürlich auch heute weiter gehen und die Chancen stehen dafür nicht schlecht.

Die Knicks sind nämlich nicht besonders gut drauf, verloren sie ihre letzten Beiden und insgesamt vier der letzten fünf Partien. Mit Pleiten gegen die Wizards, Bulls, Raptors und Magic verlor man sogar gegen drei Teams, die nicht viel besser als die Knicks selbst starteten. Sowohl individuell, als auch als Team konnten die Knicks in keinem dieser Spiele überzeugen.

Die Statistiken belegen zudem die verschiedenen Probleme der Knicks. So spielen sie mit 19,1 Assists die wenigsten Vorlagen aller Teams. Dies ist sicherlich auf die schwachen Wurfquoten zurückzuführen, treffen die Knicks nur 31,9% ihrer Dreier und ist auch die gesamte Feldquote von nur 43,1% der viertschlechteste Werte der Liga. Auch das Tempo, dass die Knicks an den Tag legen lässt zu wünschen übrig und so hat Coach David Fizdale jede Menge Baustellen.

Einfach schneller spielen ist auch nicht möglich, müssen die Knicks aufgrund der personellen Situation häufig mit zwei Big-Men spielen. Eine Quoten-Verbesserung über Fastbreak-Abschlüsse ist also nur schwer erreichbar, was gleichbedeutend damit ist, dass auch die Teamleistungen auf die Schnelle kaum besser werden sollten. Porzingis fehlt den Knicks an allen Eckend und Enden und so stehen den Knicks weitere schwere Wochen bevor.

Die Tatsache, dass mit Lance Thomas und Courtney Lee zwei gestandene Kräfte verletzt fehlen, hilft sicher auch nicht. OKC muss wie erwähnt auf Westbrook verzichten, außerdem fehlt weiterhin Andre Roberson.

Player to watch: Paul George

In der vergangenen Saison stand Paul George häufig für seine schwachen Quoten in der Kritik. Leider läuft es auch in dieser Saison kaum besser, versenkt er nur 40% seiner Würfe aus dem Feld und 35% seiner Dreier. Immerhin kommt er trotzdem auf 22,6 Punkten pro Spiel und findet mit 7,6 Rebounds, 4,5 Assists und 2,5 Steals andere Wege seiner Mannschaft zu helfen. Dazu zeigte er mit zwei 30-Punkte-Spielen, dass er es immer noch drauf hat, sodass man auch gegen die schwachen Knicks damit rechnen kann, dass er seinen Schnitt mit 22 Punkten erreichen wird. Vor allem das Fehlen von seinem Buddy Russel Westbrook sollte ihm dabei zu Guten kommen.

 

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