Oklahoma City Thunder (37-20) – Utah Jazz (32-25), 23.02.2019

Der Blick auf die Tabelle verrät, dass das Spiel zwischen den Oklahoma City Thunder und den Utah Jazz eine Vorschau auf eine mögliche Erstrunden-Begegnung in den Playoffs sein könnte. So stehen die Thunder derzeit auf Rang 3 und empfangen die derzeit auf Platz 6 stehenden Jazz. Die letzten Wochen der Saison ließen zudem erahnen, dass Beide ihre Position halten können sollten und sich natürlich im Bestfall noch verbessern können. Dies unterstreicht gleichzeitig, dass es sich heute um ein Topspiel handelt.

Tipp: Oklahoma City Thunder

Die Vorteile liegen vor der heutigen Partie aber bei der Heimmannschaft aus Oklahoma. Zu Hause gewannen sie 20 von 27 Spielen, während die Gäste aus Utah, auswärts keine positive Bilanz aufweisen können (14-15). Auch die Ergebnisse der bisherigen Spiele sprechen für OKC. Die ersten Beiden, von den insgesamt vier Spielen, gab es im Dezember und OKC setzte sich zunächst zu Hause mit 122-113 durch und zwei Wochen später auch in Utah, mit 107-106. Dementsprechend sollte auch heute der Tipp auf Oklahoma gehen.

Unser Tipp: Sieg Oklahoma City Thunder

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NBA – Oklahoma City Thunder (37-20) – Utah Jazz (32-25)

Die Oklahoma City Thunder waren in den letzten Wochen hervorragend drauf und konnten sich dank einer überragenden Phase im oberen Bereich der Tabelle festsetzen. Sie stehen derzeit auf Rang 3 mit drei Spielen Vorsprung vor den Viertplatzierten. Selbst der Rückstand auf die Zweitplatzierten Nuggets schrumpfte nach und nach und mit nur zwei Spielen Rückstand, ist auch nach oben noch alles drin. Russell Westbrook und Paul George überragten in dieser Zeit und sorgten für einige statistische Besonderheiten.

George erzielte in mehreren Spielen hintereinander mehr als 30 Punkte und kommt im Februar im Schnitt auf 38 Punkte pro Spiel. Westbrook baute eine unfassbar Triple Double Serie auf und steht bei aktuell elf Triple Doubles in Serie. Im Februar liegen seine Werte bei 21,9 Punkten, 13,1 Rebounds und 13,4 Assists pro Spiel – Wahnsinn. Vor allem aufgrund dieser Beiden fuhren die Thunder Erfolg nach Erfolg ein und erarbeiteten sich einen Status als Mitfavorit.

Zudem gab es auch über das All-Star Wochenende Grund zur Freude. Hamidou Diallo konnte den Slam Dunk Contest gewinnen und sorgte mit seinem Elbow-Dunk über Shaq für ein Highlight des Wochenendes. Allerdings war der Fokus in OKC nicht nur beim All-Star Wochenende. Sie konnten Markieff Morris nach Oklahoma lotsen, der die Mannschaft vertiefen und verstärken wird. Morris kaufte sich aus seinem Vertrag, nachdem er zuvor von den Wizards getradet wurde.

Bei den heutigen Gästen aus Utah verlief das All-Star-Wochenende weniger aufregend und sicherlich wird man sich ein paar freie Tage gegönnt haben. Gleichzeitig wird aber auch die Vorbereitung auf die zweite Phase der Saison nicht zu kurz gekommen sein, sind die Playoffs und im Bestfall auch der Heimvorteil in den Playoffs das erklärte Ziel. Aktuell stehen ihre Chancen gar nicht schlecht, obwohl ihnen bis zum Heimvorteil noch etwas Arbeit bevor steht.

Aktuell stehen die Jazz auf Rang 6 und haben zwei Spiele Rückstand auf die Vierplatzierten aus Portland. Der Vorsprung auf Rang 9 ist mit zwei Spielen aber nicht besonders groß, sodass Konzentration gefordert ist und Spiele wie heute sicherlich als Big-Point gesehen werden können. Doch die Form der Jazz wurde in den letzten Wochen immer besser und vor allem der Januar lief hervorragend.

Nach einer Niederlage zu Beginn des Monats, gewann Utah elf der nächsten dreizehn Spiele und kämpfte sich damit in der Tabelle Stück für Stück nach oben. Donovan Mitchell kam dabei immer besser in Fahrt und auch defensiv zeigte Utah immer wieder, warum sie letztes Jahr zu den besten Defensiv-Teams gehörten. Leider verloren sie vor der All-Star Pause aber drei von sechs Spielen, gegen Portland, Houston und Golden State – Teams, die als direkte Konkurrenz zu sehen sind. Deswegen und auch aufgrund der bisherigen Ergebnisse gegen OKC, sind sie heute aber nur der Underdog.

Verletzungsbedingt besserte sich die Situation und mit Exum und Bradley sind nur zwei Spieler fraglich. Die Oklahoma City Thunder müssen weiterhin auf Roberson verzichten. Schröder und Grant sind zudem fraglich.

Player to watch: Paul George

Obwohl Russell Westbrooks Triple Double Auftritte aller Ehren wert sind, waren es die Leistungen von Paul George, die für Aufsehen sorgten. Er spielte aber nicht nur offensiv sehr stark, sondern zeigte auch, dass er defensiv überragend gut ist. Neben Harden und Antetokounmpo spielte er sich damit in das MVP-Rennen und verdrängte Westbrook zumindest in dieser Saison als bester Spieler von OKC. Auch im All-Star Game ließ George seine Klasse aufblitzen und man kann davon ausgehen, dass er seine gute Form fortsetzen wird. Seinen Schnitt sollte er also mit 29 Punkten erreichen können.

 

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