Oklahoma City Thunder (27-20) – Washington Wizards (26-21), NBA Tipp 26.01.2018

Die Oklahoma City Thunder und die Washington Wizards haben bisher noch nicht gegeneinander gespielt. In Oklahoma kommt es daher zum ersten Duell der beiden Mannschaften, die bereits in fünf Tagen das zweite direkte Duell in Washington vor der Brust haben. Favorisiert ist vor diesem Spiel das Team aus Oklahoma, obwohl es die Wizards sind, die in diesem Jahr mit Wall und Beal zwei All-Stars stellen, während die Thunder nur Westbrook zum All-Star Game schicken.

Tipp: Oklahoma City Thunder

Washington verlor drei der letzten vier Spiele und zeigte sich auswärts mit elf Siegen und zwölf Niederlagen nicht besonders gefährlich. Insgesamt stehen sie zudem auch nur auf Rang 5 und laufen ein wenig den Erwartungen hinterher. Bei OKC läuft es andererseits etwas besser. Sie gewannen die letzten fünf Spiele in Folge und deklassierten dabei auch die Cleveland Cavaliers, gegen die sie mit 148-124 gewinnen konnten. Die Enttäuschung darüber, dass weder George noch Melo ins All-Star Team berufen wurde ist zwar da, doch nichtsdestotrotz ist die Form gut und der Tipp sollte auf das Heim-Team aus Oklahoma gehen.

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NBA – Oklahoma City Thunder (27-20) vs Washington Wizards (26-21)

Russell Westbrook äußerte sich kritisch nach der Bekanntgabe der All-Star Reservisten. So kritisierte er, dass vier Spieler aus einem Team ins All-Star Team berufen worden (Golden State) oder Spieler, die sich über eine Nicht-Berücksichtigung beschwert hatten (z. B. Lillard) den Vorzug vor George bekommen hatten. George spielt nämlich eine solide Saison, gilt er als einer der Top-Kandidaten für den Award des Defensivspieler des Jahres und steigerte er auch seine Offensivleistungen in den letzten Wochen auf mittlerweile 20,9 Punkte pro Spiel.

Auch aufgrund dieser guten individuellen Leistungen konnten die Thunder ihre Leistungen als Mannschaft stabilisieren. Die Ergebnisse verbesserten sich enorm, Siege gegen Top-Teams belegten die Klasse, außerdem konnten sie in der Tabelle nach oben klettern und durch etwas mehr Kontinuität überzeugen. Vor allem das Spiel gegen Cleveland bereitete Freude, da neben George auch Westbrook und Melo einen guten Tag erwischte und Steven Adams bewies, dass er mehr als nur ein einfacher Rollenspieler ist.

Mit nur drei Spielen Rückstand auf die auf Platz 3 und 4 stehenden Wolves und Spurs, tasten sich die Thunder also langsam aber sicher an die Top-Teams heran. Antreiber ist dabei weiterhin Russell Westbrook, der mit im Schnitt 24,9 Punkten, 9,6 Rebounds und 10 Assists mal wieder auf Triple-Double Kurs ist. Zudem harmonieren die Big Three immer besser, Georges und Melos Quoten stiegen auf Normalform an und es macht den Eindruck als könnte OKCs Entwicklung doch noch in die erwartete Richtung gehen.

Die Wizards werden diese Entwicklung natürlich auch registriert haben und sich auf ein schweres Spiel einstellen. Mit John Wall und Bradley Beal stellen sie zudem zwei All-Stars, was sie jedoch nicht automatisch zum Favoriten macht. So ist die individuelle Qualität bei OKC ebenfalls sehr hoch und eine All-Star Nominierung wäre zumindest für George absolut vertretbar gewesen.

Zudem sagen die Nominierungen von Wall und Beal derzeit nicht viel aus. Sicher sind ihre Berücksichtigungen nicht unverdient, doch die Ergebnisse stimmten zuletzt nicht und in den Medien halten sich zudem Gerüchte, dass das Team nicht wirklich eine Einheit ist. Die letzten Ergebnisse belegen dies auch, musste sich Washington gegen Milwaukee und Charlotte geschlagen geben, bevor die Pistons besiegt wurden. Die Freude über den Erfolg war aber nur von kurzer Dauer, ging das letzte Spiel mit 75-98 gegen die Mavericks verloren.

Vor allem das letzte Spiel war mal wieder sehr unzufrieden stellend. Die beiden All-Stars erzielten nur 18 (Beal) und 11 (Wall) Punkte und trafen gemeinsam nur 8-29 Würfen. Die verbliebenen drei Starter trafen ebenfalls nur 6-23 Würfen und Kelly Oubre reihte sich von der Bank mit einer Quote von 2-11 in die Riege der schwachen Leistungen ein. Auch die Dreierquote von 7-32 spricht Bände und erklärt, warum man nur 75 Punkte erzielte. Sicher kann so eine Leistung immer mal passieren, doch in Anbetracht der fehlenden Kontinuität spiegelt ein solches Spiel die Probleme der Saison wieder. Dementsprechend schwer wird auch die heutige Partie.

Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass sich Otto Porters Einsatz erst kurz vor Spielbeginn entscheiden wird. OKC hat andererseits mal wieder keine Verletzten.

Player to watch: Paul George

Sicherlich wird Paul George nicht begeistert darüber sein, dass er nicht ins All-Star Team berufen wurde, doch bereits vor der Saison hätte ihm klar sein müssen, dass es in der Western Conference nicht so einfach wird. Zwar fehlte sogar ein Konkurrent wie Leonard, doch für die Coaches waren Georges Leistungen vor allem zu Saisonbeginn nicht gut genug. Immerhin zeigte sich George in den letzten beiden Spielen wieder gut aufgelegt, erzielte er 36 und 28 Punkte. Auch heute sollte er seinen Schnitt mit 21 Punkten erreichen können.

 

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