Oklahoma City Thunder (20-10) – Minnesota Timberwolves (14-18), 24.12.2018

Bevor die NBA zu Weihnachten einen Tag Pause macht, kommt es in der heutigen Nacht noch einmal zu elf Spielen. Eines davon bestreiten die Oklahoma City Thunder, wenn sie die Minnesota Timberwolves empfangen. Dabei geht das Heimteam aus Oklahoma City als Favorit ins Spiel, stehen sie derzeit auf Rang 2 der Western Conference und bringen sie eine gute Form mit in dieses Spiel. Die Wolves durchleben andererseits gerade eine schwere Phase, verloren sie sechs der letzten sieben Spiele.

Tipp: Oklahoma City Thunder

Einen Nachteil haben die Thunder durchaus, mussten sie bereits gestern gegen die Utah Jazz ran und anschließend die Heimreise antreten (Ergebnis fehlt). Doch die Tatsache, vor der kurzen Pause zu Hause zu spielen und eine gute Form zu haben, sollte ausreichen, um die Wolves zu besiegen. Sie straucheln seit Anfang Dezember nämlich und haben vor allem defensiv mal wieder große Probleme. Zudem verletzte sich zuletzt auch noch Derrick Rose am Knöchel und könnte heute fehlen, sodass die Vorzeichen für OKC gut stehen. Daher sollte auch der Tipp auf die Thunder gehen.

Unser Tipp: AH -5,5 Sieg Oklahoma City Thunder

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NBA – Oklahoma City Thunder (20-10) – Minnesota Timberwolves (14-18)

Die Thunder haben sich gefunden und sind zu einem der stärksten Teams der Western Conference geworden. Hätten sie den Saisonstart nicht verschlafen, könnten sie die Tabelle auch anführen, im Moment stehen sie allerdings noch auf Rang 2, was auch schon ein großer Erfolg für Westbrook, George und Co. ist. Allerdings ist der Platz im Moment relativ wenig wert, gilt es die Leistungen zu bestätigen und auch am Ende der Saison weit oben zu stehen.

Russell Westbrook und Paul George machen derzeit allerdings den Eindruck, als könnten sie ihr Team weiterhin zu vielen Siegen führen. Der quirlige Guard der Thunder und ehemalige MVP überrascht dabei mit deutlich weniger Aggressivität in der Offensive. So nimmt Westbrook nur 18,6 Würfe pro Spiel, sechs weniger als noch in seiner MVP-Saison. Gleichzeitig überzeugt er aber wieder als Allrounder und liefert mit 20,6 Punkten, 10,7 Rebounds und 10,4 Assists bereits in der dritten Saison in Folge einen Triple Double Schnitt ab.

Doch neben Westbrook spielt sich vor allem Paul George in den Vordergrund. Der 28-jährige spielt die beste Saison seiner Karriere und liefert im Schnitt 25,5 Punkte, 7,9 Rebounds, 4,4 Assists, 2,1 Steals und 0,7 Blocks ab – allesamt Karriere-Bestwerte. Dazu verteidigt er hervorragend, entschied viele Spiele in den letzten Minuten für die Thunder und legt im Dezember bisher 30,1 Punkte pro Spiel auf. Dazu gewannen seine Thunder die letzten drei Spiele und gegen die Kings erzielte er mit 43 Punkten das zweite 40-Punkte-Spiel in diesem Monat.

Die große Zuversicht, die derzeit in Oklahoma City vorherrscht, sucht man in Minnesota vergebens. Dabei sah es zwischenzeitlich wirklich gut aus, dachte man, dass die Mannschaft von Coach Thibodeau nach dem Abgang von Butler endlich ihren Spielstil finden würde. Auch die herausragenden Leistungen von Derrick Rose trugen zu der guten Stimmung und den positiven Ergebnissen bei, die Wolves aber seit Anfang Dezember nicht mehr abliefern konnten.

Nach vier Siegen in Folge und einer Pleite zu Beginn des Monats gegen die Celtics, ging es mit Erfolgen gegen die Rockets und Hornets noch gut weiter. Anschließend startete aber ein vier Spiele andauernder Auswärtstrip, bei dem die Wolves alle Spiele verloren. Zurück in Minnesota gewannen sie ein Spiel vor den eigenen Fans, bevor sie die letzten beiden Spiele wieder verloren. Dementsprechend rutschten sie in der engen Western Conference plötzlich ab und stehen aktuell nur noch auf Rang 14.

Mal wieder war auffällig, dass die Defensivprobleme noch immer vorhanden sind. Vor allem von der Dreierlinie fanden sie keine Wege ihre Gegner zu stoppen und nachdem sie bereits beim letzten Sieg gegen die Kings schon 14 Dreier kassierten, traf Detroit im Spiel danach 20 Dreier und San Antonio im letzten 18 mal von jenseits der Dreipunktelinie. Die Wolves haben also noch jede Menge Arbeit vor sich und die Tatsache, dass auch Towns und Wiggins einfach nicht konstant gut spielen, ist ebenfalls nicht die allerberste Aussicht.

Leider haben die Wolves heute auch noch ein Guard-Problem, sieht es so aus als würden Derrick Rose und Jeff Teague fehlen. Die Thunder warten weiter auf die Rückkehr von Roberson, sind aber ansonsten komplett.

Player to watch: Paul George

43, 24, 33, 32, 25 und 31 Punkte waren Paul Georges Ausbeuten in den letzten sechs Spielen. Dabei traf er in jedem Spiel mindestens drei Dreier und blieb nur zweimal unter 50% von der Dreierlinie. Er reboundete zudem gut und bewies so einmal mehr, warum er neben Westbrook unverzichtbar für sein Team ist und er sogar von einigen Medien in die MVP-Konversation mit eingebracht wurde. Es macht derzeit Spaß George zuzuschauen und so kann auch heute erwarten, dass er seinen Schnitt mit 25 Punkten erreichen kann.

 

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