New York Knicks (24-44) – Philadelphia 76ers (36-30), NBA Tipp 16.03.2018

Zum dritten von insgesamt vier Duellen treffen sich heute die New York Knicks und die Philadelphia 76ers. Dabei geht die Mannschaft aus Philadelphia als klarer Favorit ins Spiel, verloren die Knicks ihre letzten acht Spiele in Folge und haben sie seit der Verletzung von Kristaps Porzingis nur eines von 13 Spielen gewinnen können. Zudem spielen die Sixers um die Playoffs und werden im Kampf um eine gute Position keine Schwäche zeigen dürfen.

Tipp: Philadelphia 76ers

Das erste Spiel dieser beiden Teams fand am Weihnachtsabend in New York statt und die Sixers setzten sich mit 105-98 durch. Embiid hatte es damals mit einem hervorragend aufgelegten Enes Kanter zu tun, der mit 31 Punkten und 22 Rebounds sogar seinen Teamkollegen Porzingis in den Schatten stellte. Die Sixers gewannen das Spiel allerdings und auch im zweiten Duell, Mitte Februar, setzten sie sich mit 108-92 durch. Da die Knicks zudem wirklich schlecht drauf sind und ohne Porzingis kaum konkurrenzfähig scheinen, sollte der Tipp auf die Sixers gehen.

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NBA – New York Knicks (24-44) vs Philadelphia 76ers (36-30)

Bereits vor der Verletzung von Kristaps Porzingis verloren die Knicks vier Spiele in Folge. Nachdem er dann verletzt passen musste, gingen vier weitere Spiele verloren, allesamt gegen Playoff-Teams. Nach der All-Star Pause gewannen die Knicks dann gegen die Orlando Magic, doch ein toughes Programm mit Spielen gegen Boston, Golden State und die Clippers sorgte für Ernüchterung und drei weitere Niederlagen.

Anschließend verpasste es das Team aus New York allerdings die Negativserie abzuwenden und verlor knapp gegen die Sacramento Kings. Weitere Pleiten gegen die Blazers, Bucks, Raptors und zu guter Letzt gegen die Mavs, unterstrichen die Probleme, die die Knicks ohne ihren besten Spieler haben und ließen die Niederlagenserie erneut auf acht Spiele anwachsen.

Die Probleme der Knicks sind dabei vielschichtig. Spieler wie Beasley oder Hardaway Jr. sind zu unbeständig, defensiv hat das Team ebenfalls große Mängel und vor allem das dritte Viertel wurde dem Team aus New York zuletzt immer wieder zum Verhängnis. Trey Burke sagte nach der Pleite gegen Dallas, dass man im dritten Viertel häufig zu unkonzentriert spiele und so brauche man sich nicht über die schwachen Ergebnisse wundern. Bei New York läuft es also alles andere als gut und so darf man auch heute nicht zu viel erwarten.

Bei den Sixers sieht die Situation allerdings etwas anders aus, stehen die Chancen für eine Playoff-Qualifikation derzeit ziemlich gut. Philly steht aktuell auf Rang 6 und hat 6,5 Spiele Vorsprung auf die Neuntplatzierten Pistons. Es müsste schon ein großes Unglück passieren, damit die Sixers die Playoff-Qualifikation verbocken, trotzdem muss das junge Team sehr konzentriert an den Start gehen.

Gleichzeitig dürfen sie den Blick nämlich auch noch nach oben richten. Während die Pacers auf Rang 3 zwar schon drei Spiele Vorsprung haben, sind die Wizards auf Rang 5 mit nur einem Spiel Vorsprung noch einholbar. Auch die Cavs auf Rang 4 dürfen sich bei nur 2,5 Spielen Vorsprung vor den Sixers nicht zu sicher sein. Da zehn der letzten sechzehn Spiele bei Philly zu Hause stattfinden, stehen ihre Chancen gut sich nochmal zu verbessern, dazu müssen aber unbedingt Spiele wie gegen die Knicks gewonnen werden.

Glücklicherweise präsentierte sich Philly aber recht souverän gegen New York und trotzte auch guten individuellen Leistungen. Einer der Gründe für die Erfolge der Sixers ist allerdings die eigene individuelle Klasse. Embiid und Simmons überzeugen dabei weiter auf ganzer Linie und führen die Sixers gekonnt an. Trotz der drei Niederlagen in den letzten fünf Spielen, sollten die Sixers heute mit breiter Brust auftreten und keinen Zweifel aufkommen lassen, dass sie zurecht der Favorit in New York sind.

Verletzungsbedingt gibt es außer den Langzeitverletzten Korkmaz und Fultz keine Ausfälle. Luwawu-Cabarrot ist allerdings fraglich. Die Knicks treten ohne Porzingis, Baker und Noah an. Hardaway Jrs und Thomas Einsätze sind fraglich.

Player to watch: Ben Simmons

Simmons bleibt einer der Favoriten auf den Rookie of the Year-Award und lieferte im letzten Spiel gegen die Pacers mal wieder gute Argumente ab. Zwar mussten sich die Sixers geschlagen geben, doch Simmons erreichte mit 10 Punkten, 13 Rebounds und 10 Assists sein siebtes Triple Double und schloss somit mit Magic Johnson gleich. Nur Oscar Robertson erzielte in seiner Rookie-Saison mehr Triple Doubles. Simmons könnte aber noch mehr Verantwortung übernehmen und wird dies gegen ein schwaches Team wie die Knicks tun. Seinen Schnitt sollte er mit 16 Punkten daher problemlos erreichen können.

 

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