Minnesota Timberwolves - Houston Rockets, NBA Playoff Spiel 4 Tipp

Das dritte Spiel war vor allem zu Beginn nicht schön anzusehen. Viele Fouls, einige Nickeligkeiten und ein kaum zu erkennender Spielfluß ließen das Spiel zu Beginn dahin plätschern. Coach Thibodeau hatte beispielsweise schon vor Mitte des vierten Viertels nur noch zwei Auszeiten, da er immer wieder Auszeiten nahm um seinem Team zu helfen.

Diesmal brachte dies den Erfolg, auch wenn es zum Ende nochmal spannend wurde. 10 Minuten vor dem Ende führte Minnesota nämlich bereits mit 96-77, doch plötzlich kamen die Rockets nochmal auf. Ein And-One Play von Harden verkürzte sechseinhalb Minuten vor Schluss auf 90-99, doch Jeff Teague und Jimmy Butler behielten die Nerven und brachten das Spiel für die Wolves nach Hause.

Minnesota wird also selbstbewusst in das vierte Spiel gehen und es bleibt klar, dass sie weiter versuchen müssen Karl-Anthony Towns einzubinden. Seine bisher eher zurückhaltenden Auftritte machen zudem auch Mut, da die Wolves hier noch eine Menge Potenzial haben. Ansonsten spielten sie nämlich schon fast am Limit, trafen sie 15-27 Dreier und leisteten sich nur 7 Ballverluste. Können sie jedoch an die Leistung aus Spiel 3 anknüpfen, scheint der Ausgleich sogar möglich.

Die Rockets werden jedoch auch klare Vorstellungen davon haben, was zu tun sein wird. Ein insgesamt etwas schnelleres Spiel ist eine Sache, zum anderen betonte Harden, dass sie zu Beginn des Spiels besser auftreten und hier schon klar machen müssen, wie das Spiel laufen soll. Dazu wäre ein etwas bessere Defensiv hilfreich, ließ man die Wolves zu viele offene Würfe nehmen.

Beide Teams werden sich also intensiv auf das Spiel vorbereiten und es ist mittlerweile klar, dass die Wolves alles andere als chancenlos sind. Doch gleichzeitig waren die Rockets bisher noch nicht am Leistungslimit und es ist zu erwarten, dass sie heute etwas anders und zielstrebiger auftreten. Das kleine Durchrütteln durch die Niederlage in Spiel 3 werden sie verarbeiten und so kann man erwarten, dass Houston heute wieder das Kommando übernimmt und sich die 3-1 Führung holt.

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Minnesota Timberwolves – Houston Rockets NBA Playoff Serie

Spiel 1: HOU – MIN 104-101

Spiel 2: HOU – MIN 102-82

Spiel 3: MIN – HOU 121-105

Stand: 2-1 Houston Rockets

Die Minnesota Timberwolves haben geschafft, was nur wenige für möglich gehalten haben. Durch ihren 121-105 Erfolg über die Houston Rockets, trotzten sie dem Tabellenersten einen Sieg ab und verkürzten damit die Serie auf 1-2. Während die Rockets nur schwer ins Spiel kamen, nutzten die Wolves ihre Chance und zogen letztlich im dritten Viertel davon. Eine ausgeglichene Teamleistung war dabei die Grundlage für den Sieg.

Besonders in der Kritik stand nach den ersten beiden Spielen Karl-Anthony Towns. Dieser zeigte sich allerdings engagierter in Spiel Nummer 3 und auch wenn die Rockets-Defense erneut nur 13 Würfe von ihm zuließ, wusste er andere Wege zu finden um seinem Team zu helfen. 18 Punkte und 16 Rebounds waren eine deutlich bessere Ausbeute als in den letzten Spielen und seine Leistung war somit auch einer der Gründe für den Sieg.

Neben ihm verrichtete auch der Rest der Starting Five ganze Arbeit. Andrew Wiggins kam auf 20 Punkte und Jeff Teague erzielte 23 Zähler und war dabei in der Schlussphase, als Houston sich noch einmal ran kämpfen wollte ein wichtiger Stabilisator im Team der Wolves. Jimmy Butler wurde auch statistisch seiner Rolle als Führungsspieler gerecht und war mit 28 Punkten Topscorer. Erwähnenswert sicher auch die Leistung von Derrick Rose, der 17 Punkte erzielte und seiner Mannschaft eine große Unterstützung von der Bank war.

Die Rockets zeigten sich andererseits auch ausgeglichen, scorten fünf Spieler zweistellig, drei davon von der Bank. Harden (29 Punkte) und Paul (17 Punkten) waren allerdings die einzigen Starter, die auf zweistellige Werte kamen, Anderson, Gordon und Green kamen von der Bank ebenfalls noch auf 10 oder mehr Punkte.

So war es letzten Endes das dritte Spiel, in dem die Wolves den Rockets nicht mehr als 105 Punkte erlaubten, ein wirklich guter Wert und ein Zeichen dafür, dass die Defensive der Wolves gut funktioniert. Eric Gordon, von den Rockets, ergänzte zudem, dass sich Houston auf das langsame Spiel der Wolves einließ und sie dabei vergaß Tempo zu machen um über Fastbreaks einfache Punkte zu kreieren.

Der Sieg der Wolves führte den Fans und Spielern von Augen, dass das Team aus Minnesota vielleicht doch nicht so chancenlos ist, wie man dachte. Es bleibt jedoch auch abzuwarten, wie sich Mike D’Antoni und die Rockets nach der Pleite verhalten werden. In keinem der bisherigen drei Spiele hatte man nämlich das Gefühl, als sei Houston bereits an die Leistungsgrenze gekommen.

 

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