Minnesota Timberwolves (23-30) – Los Angeles Clippers (31-26), 12.02.2019

Zum zweiten von insgesamt drei Duellen treffen sich in der heutigen Nacht die Minnesota Timberwolves und die Los Angeles Clippers. Die erste Partie fand Anfang November in Los Angeles statt und die Clippers gewannen das Spiel mit 120-109. Auch vor dem heutigen Spiel sind sie der Favorit, obwohl sie in den letzten Tagen noch einige Spieler tradeten.

Tipp: Los Angeles Clippers

Man könnte meinen, dass ein Heimspiel grundsätzlich ein klarer Vorteil für Minnesota ist, doch der Blick auf die Heim- bzw. Auswärtsbilanzen der beiden Teams verrät, dass sich der Vorteil in Grenzen hält. Die Timberwolves gewannen zuhause 17 von 27 spielen, während die Clippers auswärts 16 von 30 Spielen gewannen. Da die Sixers zudem etwas besser drauf sind und die Mannschaft aus Minnesota zuletzt vier Spiele in Serie verlor, sollte der Tipp unbedingt auf Los Angeles gehen.

Unser Tipp: Sieg Los Angeles Clippers

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NBA – Minnesota Timberwolves (23-30) – Los Angeles Clippers (31-26)

Den phasenweise guten Eindruck, den die Minnesota Timberwolves in der Mitte der Saison hinterließen ist verflogen und die letzten Ergebnisse zeigen mal wieder gnadenlos auf, dass die Mannschaft um Karl-Anthony Towns und Andrew Wiggins nicht im harten Kampf um die Playoffs in der Western Conference mithalten kann. So verloren die Wolves sechs ihrer letzten sieben Spiele und stehen damit nur auf Rang 12, mit mittlerweile fünf Spielen Rückstand auf Platz 8.

Immerhin gab es trotzdem etwas zu feiern, da Karl-Anthony Towns als Reservespieler ins All-Star Game berufen wurde. Betrachtet man seine individuellen Statistiken, ist seine Wahl sicherlich absolut gerechtfertigt, legt er mit 23,1 Punkten, 12,1 Rebounds, 3,2 Assists, 1,8 Blocks und fast einem Steal pro Spiel wirklich starke Werte ab. Leider schafft er es aber auch in seiner vierten Saison nicht, die Mannschaft entscheidend zu verbessern.

Auch der neue Coach, konnte langfristig keine Verbesserung herbeiführen, haben die Wolves immer noch große Probleme in der Offensive, mit der sie ihre Verfehlungen in der Verteidigung nicht ausgleichen können. Weiterhin fehlt ein wirklicher Lieder, und die Tatsache, dass Derrick Rose der zweitbeste Scorer hinter Towns ist, zeigt ein weiteres Problem, nämlich, dass Topverdiener Andrew Wiggins mit 17,9 Punkten pro Spiel nicht die erhofften Leistungen erbringt. Obwohl sie individuell sehr stark sind, stehen ihre Chancen auch vor dem heutigen Spiel nicht besonders gut.

Auf der anderen Seite steht eine erfahrene Mannschaft aus Los Angeles, die kurz vor dem Ende der Trade-Deadline überraschend aktiv war. So traden sie ihren besten Spieler, Tobias Harris völlig überraschend Richtung Philadelphia und bereiteten sich damit natürlich auf die anstehende Free Agency vor.

Doch Harris war nicht der einzige Spieler, der die Clippers verlassen musste. Sie trennten sich außerdem von Avery Bradley, Boban Marjanovic, Mike Scott und Mike Muscala. Im Gegenzug kamen mit JaMychal Green, Garrett Temple, Michael Beasley, Ivica Zubac, Wilson Chandler und Landry Shamet einige Rollenspieler nach Los Angeles, die die Mannschaft weiter vertiefen sollen. Zudem bekamen sie jede Menge Picks, sodass sich die Spielanlage der Clippers grundsätzlich nicht verändern wird.

Da das Teamspiel also weiter im Vordergrund steht, haben sie trotz der vielen Neuzugänge auch heute gute Chancen auf den Sieg, zumal sie im letzten Spiel eine 26-Punkte Rückstand gegen die Celtics drehten und damit das dritte von zuletzt fünf Auswärtsspielen in Folge gewinnen konnten. Die gute Stimmung wird das Team von Coach Doc Rivers also antreiben und so kann man erwarten, dass sich heute in ihrem sechsten Auswärtsspiel in Serie, durchsetzen können.

Fehlen werden den Clippers heute Mbah a Moute und Wilson Chandler, die Wolves müssen ohne Jones und Covington ran. Rose und Bayless sind fraglich

Player to watch: Karl-Anthony Towns

Natürlich hat sich des Center es verdient, dass man heute noch mal einen genauen Blick auf seine Werte wirft. Er steigerte sich im Laufe der Saison immer mehr und spielte auch zuletzt stark. Im Januar steigerte er sein Scoring auf 25,1 Punkte pro Spiel, im Februar steht er derzeit sogar bei 29,2 Zählern pro Partie. Zwar ist er keine konstante Double Double Maschine, aber die 12,1 Rebounds pro Spiel zeigen, dass er auch die Bretter dominieren kann. Aufgrund der guten Form, ist auch heute zu erwarten, dass er seinen Punkteschnitt von 23 Punkten problemlos erreichen wird.

 

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