Miami Heat (8-13) – Utah Jazz (11-12), 03.12.2018

Nach dem jeweils guten Abschneiden in der letzten Saison, gehören die Miami Heat und die Utah Jazz sicher zu den Enttäuschungen des ersten Saisonviertels. So stehen Beide aktuell mit negativer Bilanz dar und nicht auf einem Playoff-Platz. Doch die Saison ist noch jung und dank des geringen Rückstandes auf Platz 8 ist natürlich noch alles möglich. Allerdings waren die letzten Ergebnisse allesamt nicht besonders gut und es bedarf bei beiden Mannschaften noch jede Menge Arbeit um sich weiter oben einzusortieren.

Tipp: Utah Jazz

Der Tipp sollte im heutigen Spiel auf die Utah Jazz gehen. So ist völlig unklar, warum die Jazz in dieser Saison so große Probleme haben. Das Personal veränderte sich kaum, doch vor allem defensiv lassen sie ihre Klasse der letzten Saison vermissen. Nun ertradeten sie sich Kyle Korver, der zwar defensiv kein Ass ist, dem Team aber neue Optionen und eine Veränderung bietet, die sich im ersten Spiel bereits auszahlte. Auch Miamis Leistungen werfen Fragen auf, allerdings sind es vor allem Verletzungen, die Coach Spoelstras Team immer wieder zurückwerfen. Auch heute sind sie nicht komplett, sodass der Tipp auf die Gäste aus Utah gehen sollte.

Unser TIpp: SIeg Utah Jazz

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NBA – Miami Heat (8-13) – Utah Jazz (11-12)

Addiert man alle Spiele, die von verschiedenen Spielern bereits verpasst wurden, verpassten acht Spieler insgesamt 62 Einsätze. Mit Goran Dragic, Tyler Johnson, dem Langzeitverletzten Dion Waiters oder auch Derrick Jones Jr. verpassten auch gegen die Pelicans im letzten Spiel, wieder vier verschiedene, wichtige Spieler ihren Einsatz. Erwähnenswert sicher auch, dass Dwyane Wade bereits sieben Spiele verpasste und bisher nur drei Spieler alle 21 Partien bestreiten konnten.

Immerhin ließ sich Miami im letzten Spiel nicht durch die Verletzungen beirren und sie besiegten, nach zuvor fünf Niederlagen aus den letzten sechs Spielen, die New Orleans Pelicans mit 106-101. Dabei war das Ergebnis letztlich nicht deutlich genug, führte Miami phasenweise bereits mit 31 Punkten und ließ die Pelicans fast noch einmal rankommen. Am Ende reichte es jedoch zum Sieg, sodass sie die dritte Niederlage in Folge verhindern konnten.

Einmal mehr erwies sich Josh Richardson dabei als Topscorer. Mit seinen Leistungen bewirbt sich der 25-jährige immer wieder für den MIP-Award, steigerte er sein Scoring in dieser Saison auf 20,5 Punkte pro Partie (letzte Saison 12,9). Doch leider reichen seine Leistungen nicht immer aus und obwohl sieben weitere Spieler im Schnitt zweistellig scoren, bringen die Heat nicht regelmäßig genug Leistung. Ihre Bilanz ist daher sicher ausbaufähig und Coach Spoelstra wird darauf setzen, etwas konstanter zu spielen, wenn sich auch die Verletztensituation wieder etwas entspannt.

Dementsprechend haben die Jazz heute gute Chancen auf einen Sieg, wenn sie die personelle Anspannung in Miami ausnutzen können. Allerdings lief es bei den Jazz zuletzt auch nicht besonders gut. Dies lag allerdings weniger an Verletzungsproblemen, sondern viel mehr an den ausbleibenden Leistungen der Jazz. Zugegeben hatten sie ein durchaus anspruchsvolles Startprogramm, doch gemessen an den eigenen Ansprüchen waren die Ergebnisse allesamt zu schwach.

So verloren sie bereits 12 von 23 Spielen und zeigten sich defensiv immer wieder anfällig. Dazu kam, dass sie auch offensiv die nötige Treffsicherheit vermissen ließen und insgesamt im Schnitt nur 105,9 Punkte erzielten, gleichzeitig aber 108,2 Zähler kassieren. Diese negative Differenz lässt erahnen, dass es nicht so gut lief, sodass sich die Jazz dazu entschieden, Alex Burks und zwei 2nd-Round-Picks nach Cleveland, für Kyle Korver zu traden.

Korvers erstes Spiel konnte Utah dann sofort für sich entscheiden. Im letzten Spiel gewannen die Jazz mit 119-111 gegen die Charlotte Hornets und Korver wusste sich mit 14 Punkten sofort zu beweisen. Passend zu Korvers Debüt versenkten die Jazz 18 Dreier und legten somit die Grundlage für den Sieg. Es war zudem der dritte Sieg in den letzten vier Spielen, sodass so etwas wie ein Aufwärtstrend zu erkennen ist. Dementsprechend motiviert werden die Jazz auch in die heutige Begegnung gehen.

Dabei gibt es erfreulicherweise keine Verletzten auf Seiten Utahs, während die Heat ohne Waiters, Johnson und Dragic ranmüssen.

Player to watch: Rudy Gobert

Nachdem der Big-Man der Utah Jazz in der letzten Saison defensiv überragte, machte er in dieser Saison vor allem offensiv einen großen Schritt. Seine Quote stieg auf beeindruckende 69,7% an und mit 15,5 Punkten pro Spiel liefert er einen Karriere-Bestwert. Dazu greift er starke 12,7 Rebounds ab und blockt 2 Würfe pro Spiel. Seine Effektivität in der Defensive ist aber nicht so deutlich spürbar wie im letzten Jahr, sodass er und seine Mannschaft hier weiter arbeiten müssen. Glücklicherweise ist offensiv auf ihn Verlass, sodass man auch heute ein Double Double des 26-jährigen erwarten darf.

 

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