Miami Heat (5-5) – Indiana Pacers (7-5), 10.11.2018

Wenn in der heutigen Nacht die Miami Heat und die Indiana Pacers aufeinandertreffen, kommt es zu einem Conference-internen Duell zweier Teams, die mit Playoff-Ambitionen in die Saison gegangen sind. Während die Heat-Leistungen in Anbetracht der 5-5 Bilanz sicher noch ausbaufähig ist, streiten sich die Pacers mit der gleichen Bilanz wie die Sixers (7-5), derzeit um den 4. und 5. Platz. Dementsprechend sind die Gäste aus Indiana heute auch ein wenig favorisiert.

Tipp: Miami Heat

In Anbetracht der aktuellen Form kann man allerdings den Tipp auf die Miami Heat wagen. Miami gewann die letzten beiden Spiele gegen die Detroit Pistons und die San Antonio Spurs. Josh Richardson und Hassan Whiteside konnten hier überzeugen und dazu beitragen, dass die Heat als Sieger vom Feld gingen. Die Pacers hatten auf der anderen Seite weniger Glück. Sie verloren ihre letzten beiden Spiele gegen die Rockets und Sixers und haben daher kein Erfolgserlebnis im Rücken. Auch wenn die Pacers auf dem Papier das stärkere Team zu sein scheinen, lässt die aktuelle Situation den etwas risikoreicheren Tipp auf Miami zu.

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NBA – Miami Heat (5-5) – Indiana Pacers (7-5)

Ein Blick auf die ersten zehn Spiele der Miami Heat verrät, dass der Saisonstart alles andere als zufriedenstellend verlief. Sie verloren zu Beginn der Saison gegen die Orlando Magic, mussten sich bereits zweimal gegen die Charlotte Hornets und außerdem gegen die Sacramento Kings und die Atlanta Hawks geschlagen geben. Mit anderen Worten kassierten sie schon fünf Niederlagen, die ein Playoff-Team eigentlich verhindern sollte.

Andererseits besiegten die Heat die Washington Wizards, New York Knicks, Portland Trail Blazers und in den letzten beiden Spielen die Detroit Pistons und San Antonio Spurs. Die Mannschaft von Coach Eric Spoelstra scheint also gegen bessere Teams sicherer aufzutreten und auf jeden Fall bestehen zu können. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, erwischten die Heat bei ihren Niederlagen häufig einen schwachen Start und profitierten bei ihren Siegen teilweise von schwachen Quoten ihrer Gegner.

Durchschnittliche Leistungen in Offensive und Defensive lassen zudem nach zehn Spielen noch keine allgemeingültige Aussage über Miami zu und es bleibt völlig offen in welche Richtung sich die Saison für Miami entwickelt. Immerhin kann man sich immer wieder über gute individuelle Leistungen freuen. Whiteside überragte beim Erfolg über die Spurs mit 29 Punkten und 20 Rebounds. Josh Richardson überzeugte beim Overtime-Sieg über Detroit und erweist sich mit 20,7 Punkten pro Spiel als bester Scorer der Heat. Gegen die Pacers wollen er und sein Team natürlich den dritten Sieg in Folge und die zuletzt gute Form gegen ein weiteres starkes Team weiter ausbauen.

Die Pacers wollen dies natürlich verhindern und verfolgen selbst ihr Ziel, die Niederlagenserie zu beenden. Nach fünf Siegen aus sechs Spielen gingen sie eigentlich in guter Form ins Spiel gegen die schwächelnden Houston Rockets. Doch in einem packenden Spiel hatten die Pacers am Ende das Nachsehen und sie verloren knapp mit 94-98. Zwei Tage später stand dann direkt das nächste Spiel an und wieder hatten die Pacers das Nachsehen. Die Sixers gingen dabei als Sieger vom Feld und besiegten Oladipo und Co. mit 100-94.

Oladipo selbst wollte die Niederlagen aber nicht zu hoch bewerten. Im Anschluss an das Spiel gegen die Sixers sagte er, dass man einfach keine Würfe traf und wieder dahin kommen müsste, lockerer und unbeschwerter zu spielen. Teamkollege Thaddeus Young analysierte ähnlich und verwies darauf, dass die defensiven Leistungen in Ordnung seien, es allerdings schwierig wird Spiele zu gewinnen, wenn man selbst nicht mal 100 Punkte erzielt.

Die Marschrichtung für die Pacers ist also klar und das große Ziel muss es sein, die Trefferquote zu verbessern. Das nötige Spielermaterial steht Coach Nate McNillan eigentlich zur Verfügung, haben die Pacers die nötige Tiefe aber auch die individuelle Klasse, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Die kleine Krise und das gute Auftreten der Heat, macht das heutige Spiel aber nicht einfacher, so dass für einen Sieg eine klare Leistungssteigerung erforderlich ist.

Glücklicherweise haben die Pacers keine Verletzten zu verkraften. Bei Miami gibt es einige Fragezeichen. Jones Jr, Dragic, Wade, Whiteside und James Johnson sind alle fraglich, allerdings auch nicht ernsthaft verletzt. Nur Waiters wird sicher fehlen. Die bisherigen Spiele zeigten aber, dass die Heat Ausfälle in der Regel auffangen können, da auch sie eine ausgeglichene Mannschaft haben.

Player to watch: Josh Richardson

Der 25-jährige Shooting Guard spielt eine gute vierte Saison und scheint den nächsten Schritt zu machen. So steigerte er seine Leistungen in den letzten drei Jahren stetig (6,6 Punkte im Jahr 15-16, 10,2 im Jahr darauf, 12,9 in der letzten Saison) und steht in dieser Saison bei 20,7 Punkten pro Spiel. Wie die 14 Punkte gegen die Spurs im letzten Spiel belegten, fehlt noch ein wenig Konstanz, doch er bringt die nötige Aggressivität mit und so kann man auch heute mit 20 Punkten rechnen.

 

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