Miami Heat (31-29) – Philadelphia 76ers (32-26), NBA Tipp 28.02.2018

Sowohl in der Western als auch in der Eastern Conference ist der Playoff-Kampf in vollem Gange und auch die Miami Heat als Tabellenachter und die Philadelphia 76ers als Tabellensiebter gehören zu den Mannschaften, für die nun jedes Spiel zählt – vor allem die direkten Vergleiche. Die Sixers, die zwei Spiele Vorsprung vor den Heat haben, hatten dabei in den ersten beiden Spielen das bessere Ende auf ihrer Seite, gewannen sie mit 103-97 und 104-102.

Tipp: Philadelphia 76ers

Die Ergebnisse zeigen aber, dass die beiden Spiele hart umkämpft waren und da sie jeweils in Philadelphia stattfanden, könnte der Heimvorteil natürlich eine wichtige Rolle gespielt haben. Deswegen sind die Heat heute allerdings nicht favorisiert, denn die Form ist bei den Sixers etwas besser. Zwar verloren sie das letzte Spiel gegen die Washington Wizards, zuvor gewannen sie jedoch sieben Partien in Serie. Bei den Heat sieht es genau anders herum aus, denn sie gewannen das letzte Spiel gegen Memphis, verloren zuvor jedoch acht von neun Spielen. Daher sollte der Tipp heute auf die Gäste aus Philadelphia gehen.

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NBA – Miami Heat (31-29) vs Philadelphia 76ers (32-26)

Der Sieg im letzten Spiel war für die Heat ein Befreiungsschlag, nachdem in den letzten Wochen nicht viel zusammen lief. Dabei spielten sie nichtmal schlecht und keine der acht Niederlagen wurde mit mehr als acht Punkten Unterschied entschieden. Fünf dieser Pleiten wurden sogar mit drei oder weniger Punkten entschieden und im vorletzten Spiel gegen die Pelicans ging es sogar in die Verlängerung.

Die Serie der knappen Spiele geht sogar noch weiter zurück und vor dem Erfolg gegen Memphis wurden 17 Spiele in Folge mit einstelliger Punktezahl entschieden – 12 davon verlor Miami. Das Team ist sich natürlich darüber im Klaren, dass sie mehr Clutchness und Abgezocktheit an den Tag legen müssen. Aus dem 115-89 Erfolg in Memphis hoffen sie nun aber Selbstvertrauen schöpfen zu können.

Einer der in den entscheidenden Momenten eine große Hilfe werden kann, ist Dwyane Wade, den die Heat von den Cavs gegen einen Pick verpflichten konnten. Gegen die Grizzlies brauchten sie ihn zwar nicht und durch Foulprobleme spielte er nur 18 Minuten, doch auf lange Sicht, könnte Wade zum entscheidenden Faktor im Kampf um die Playoff-Plätze werden. Der Sieg im letzten Spiel soll zudem auch Auftrieb geben und so wollen sich die Heat nun auch zum ersten mal gegen die Sixers behaupten können.

Die Sixers waren zuletzt nämlich wirklich gut in Form, verloren jedoch ihr letztes Spiel mit 94-109 gegen die Washington Wizards. Coach Brown führte dies auf zwei Aspekte zurück. Zum einen waren die Quoten mit 36% aus dem Feld und 27% von jenseits der Dreipunktelinie nicht gut, zum anderen lobte er jedoch auch die Washington Wizards, die ein wirklich gutes Spiel gegen die Sixers machten.

Doch die Niederlage war kein großer Rückschlag, konnten sie sich im Vorfeld über sieben Siege in Folge freuen. Dabei besiegten sie neben den Wizards, auch Teams wie die Pelicans, Clippers oder Heat, allesamt Mannschaften die ebenfalls um die Playoffs kämpfen. Dazu konnten sich Joel Embiid und Ben Simmons immer wieder behaupten und beweisen, dass sie eine großartige Zukunft vor sich haben.

Vor allem Embiid wusste nach der All-Star Pause mit Konstanz zu überzeugen. 30 Punkte und 13 Rebounds gegen die Bulls, 28 Punkte und 14 Rebounds gegen die Magic und 25 Punkte und 10 Rebounds gegen die Wizards, wurden durch 2 Blöcke pro Spiel untermauert – starke Werte für den 23-jährigen Sophomore. Zudem sollen sich die Sixers in den kommenden Tagen noch einmal verstärken und Ersan Ilyasova scheint vor einer Rückkehr nach Philly zu stehen. Die aktuelle Situation ist also gut und so gehen die Sixers trotz der letzten Pleite zuversichtlich in die heutige Partie.

Neben Top-Pick Markelle Fultz, fehlen mit Korkmaz und den fraglichen Anderson und Jackson keine allzu wichtigen Spieler. Die Heat treten ohne Waiters, Olynyk und McGruder an.

Player to watch: Ben Simmons

Schaut man sich die Saison von Ben Simmons an, könnte er der Top-Favorit auf den Rookie of the Year sein, doch Donovan Mitchell, von den Utah Jazz lief ihm zuletzt den Rang ab. Einen Vorwurf kann man Simmons allerdings nicht machen, sind seine Leistungen weiterhin tadellos. 16,7 Punkte, 7,7 Rebounds und 7,4 Assists sprechen neben den 1,8 Steals pro Spiel für sich und belegen die außerordentliche Klasse des 21-jährigen Rookies. Vor allem offensiv lief es zuletzt sehr gut für ihn und im ersten Spiel nach der Pause konnte mit 32 Punkten ein Career High erzielen. Auch heute wird er offensiv wieder Gas geben und man kann davon ausgehen, dass er seinen Schnitt mit 17 Punkten erreichen wird.

 

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