Miami Heat (18-16) – Brooklyn Nets (12-22), NBA Tipp 30.12.2017

Tipp: Miami Heat

Miami konnte sieben der letzten zehn Spiele gewinnen, während die Nets nur in zwei ihrer letzten zehn Spiele erfolgreich waren. Dementsprechend klar ist die Rollenverteilung, bedenkt man außerdem, dass die Heat bereits im ersten Duell mit den Nets erfolgreich waren. Es gibt derzeit nichts was für Brooklyn spricht und da Miami mit Whiteside einen Leistungsträger zurück bekam, ist hier ein weiterer Grund für einen Tipp auf die Heat zu sehen. Miami setzt sich durch und festigt damit vorerst Platz 8 in der Tabelle.

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NBA – Miami Heat (18-16) vs Brooklyn Nets (12-22)

Erwartungsgemäß und dem Tabellenstand entsprechend konnten sich die Miami Heat in ihrem ersten Duell mit den Brooklyn Nets Anfang Dezember durchsetzen. 101-89 lautete das Endergebnis aus Sicht der Heat, obwohl das Spiel in Brooklyn stattfand und das Team aus Miami auf Hassan Whiteside verzichten musste. Dieser kehrte im letzten Spiel der Heat, nach 13 Spielen Verletzungspause zurück, was die Favoritenstellung des Teams von Eric Spoelstra nur vergrößert.

Zudem kann sich auch die Form von Miami sehen lassen. Ihr letztes Spiel gegen die Orlando Magic konnten sie mit 107-89 gewinnen und auch wenn sie zuvor gegen die New Orleans Pelicans verloren, gewannen sie insgesamt sieben ihrer letzten zehn Spiele, obwohl Hassen Whiteside fehlte. So erkämpften sie sich auch eine stets besser werdende Bilanz und den damit verbundenen 8. Platz in der Tabelle.

Eine der Gründe für die Erfolge war Wayne Ellington, der zwar ein wenig die Kontinuität vermissen lässt, doch innerhalb kürzester Zeit heiß laufen kann, wie er mehrere male in diesem Monat bewies. In jedem Spiel im Dezember erzielte er mindestens einen Dreier und insgesamt sechsmal erzielte er vier oder mehr Dreier. Sein bestes Spiel war das kurz vor Weihnachten gegen Dallas, als er acht von zwölf Dreiern traf.

Auch im letzten Spiel gegen die Orlando Magic wusste er mit 18 Punkten zu überzeugen und vor allem im letzten Viertel entscheidend zum Erfolg beizutragen, da er alleine hier vier Dreier traf. Auch Josh Richardson erzielte hier 14 seiner 20 Punkte und war damit mal wieder ein Sieggarant. Der 24-jährige spielt eine tolle dritte Saison und wusste im Dezember mit 17,8 Punkten pro Spiel zu überzeugen und neben Dragic, Whiteside und Waiters zur vierten Kraft im Team der Heat heranzureifen.

Während die Heat also zurzeit wirklich gut drauf sind, läuft es in Brooklyn leider nicht so gut. Anfang Dezember war die Bilanz mit elf Siegen und 15 Niederlagen bereits nicht so gut, doch seit dem Trevor Booker Trade ging es weiter bergab. Acht von elf Spielen gingen verloren und vor allem zuletzt wurden die Ergebnisse immer schwächer. Sieben von acht Spielen gingen verloren, davon die letzten drei in Folge.

Den Neuzugängen ist dabei nur bedingt ein Vorwurf zu machen. Nik Stauskas spielt zwar ein wenig inkonstant, liefert mit 10,1 Punkten pro Spiel aber identische Werte zu Booker ab. Jahlil Okafor, in den große Hoffnungen gesteckt wurden, stand bisher nur in einem Spiel auf dem Feld. In 23 Minuten kam er immerhin auf 10 Punkte, doch die Nets verloren dieses Spiel mit 87-120 gegen Toronto und seine Coaches waren danach nicht zufrieden mit dem was sie sahen.

So setzte er seitdem alle Spiele aus und wird wohl auch noch ein bis zwei Wochen fehlen. Er sei noch nicht in der körperlichen Verfassung um zu spielen und die lange Zeit auf der Philly-Bank mache sich bemerkbar. Er arbeitet allerdings hart daran, endlich wieder spielen zu dürfen. Dass die Nets seine Hilfe benötigen können steht außer Frage, doch es bleibt abzuwarten wie stark er tatsächlich ist. Bis dahin muss es ohne ihn gehen, was die Ausgangslage nicht gerade vereinfacht.

Neben ihm fehlen außerdem Jeremy Lin und D’Angelo Russell. Die Heat hoffen auf Johnson und Waiters, deren Einsätze fraglich sind. Winslow, White und McGruder fehlen auf jeden Fall.

Player to watch: Goran Dragic

Der Europameister startete stark in die Saison, ließ aber in den letzten Wochen nach. Zudem verpasste er zuletzt drei Spiele  und seine durchwachsene Quote von 43,6% zeigt auch, dass es derzeit nicht ganz rund läuft. Er bleibt jedoch der Kopf der Heat und findet andere Wege das Spiel zu beeinflussen. Seine Aggressivität verliert er zudem auch nicht und da die Nets nicht als defensivstarkes Team bekannt sind (viertschlechteste Defensive der Liga), kann man davon ausgehen, dass Dragic heute viele Möglichkeiten zum Scoren findet und seinen Schnitt mit 16 Punkten erreichen kann.

 

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