Memphis Grizzlies (8-16) – Oklahoma City Thunder (11-13), NBA Tipp 10.12.2017

Tipp: Oklahoma City Thunder

Ein Basketballfest darf man heute sicher nicht erwarten, da keines der Teams für gute Offensivleistungen bekannt ist und auch die jeweilige Form ausbaufähig ist. Im Vorteil sind für mich aber die Thunder, ist vor allem Westbrook zum einen noch immer dafür gut, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden. Zum anderen mussten die Grizzlies bereits gestern ran und haben damit die Doppelbelastung zu verkraften. Außerdem waren die letzten Spiele der Thunder dann doch etwas erfolgreicher, sodass der Tipp heute auf OKC gehen sollte.

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NBA – Memphis Grizzlies (8-16) vs Oklahoma City Thunder (11-13)

Zum ersten von insgesamt vier Duellen treffen sich heute die Memphis Grizzlies und die Oklahoma City Thunder. Was vor der Saison als vermeintliches Playoff-Duell galt, ist derzeit ein Duell zwei kriselnder Clubs, stehen die Grizzlies nach Verletzungspech und Coach-Rauswurf nur auf Rang 13, während die Thunder nur auf Rang 9 stehen und weiter darauf warten, dass Westbrook, Melo und Paul George endlich die Dominanz ausspielen, die man sich durch die Verpflichtungen erhofft hatte.

Für die Grizzlies läuft es in dieser Saison überhaupt nicht. Anfang November stand das Team mit sieben Siegen und vier Niederlagen zwar noch gut da, doch es folgten elf Niederlagen in Serie. Die Mannschaft um Marc Gasol und Mike Conley wurde in der Tabelle durchgereicht und musste während dieser Zeit auch noch die Verletzung ihres Point Guards verkraften. Achillessehnenprobleme werden ihn bis mindestens Mitte Dezember außer Gefecht setzen.

Als wenn die Situation nicht schon schwierig genug war, entließ das Management in der Folge auch noch Coach David Fizdale. Ein überraschender Schritt über den natürlich viel spekuliert wurde. Auch Marc Gasol geriet in die Kritik, hielten sich Gerüchte, dass auch er maßgeblich an der Entlassung des Coaches beteiligt war.

Der Wunsch und die Hoffnung mit neuem Coach bessere Leistungen zu erzielen, wurde jedoch nicht erfüllt. Nach mittlerweile fünf Spielen unter JB Bickerstaff haben die Grizzlies noch immer Schwierigkeiten, auch wenn das Programm sicher nicht einfach war. Zunächst gingen zwei Spiele gegen die Spurs verloren, anschließend waren die Cavs nicht zu besiegen. Immerhin konnten die Wolves dann mal mit 95-92 besiegt werden und damit gleichzeitig eine sich über elf Spiele ziehende Niederlagenserie beendet werden. Leider gab es zwei Tage später, im bis dato letzten Spiel, gegen die Knicks aber den nächsten Rückschlag, verlor Memphis erneut – diesmal mit 88-99. Erschwerend kommt zudem hinzu, dass man gestern bereits gegen die Raptors spielte (Ergebnis fehlte).

Die Thunder haben also durchaus ein paar Vorteile auf ihrer Seite, auch wenn die eigene Bilanz mit elf Siegen und dreizehn Niederlagen nicht viel besser ist. Der Dezember startete aber immerhin recht gut, konnten sie mit Erfolgen über die Wolves, Spurs und Jazz einige direkte Konkurrenten besiegen. Im letzten Spiel gab es dann aber eine unnötige Niederlage gegen Brooklyn, was als Beleg für die noch lange nicht gelösten Probleme gesehen werden kann.

Das Spiel fand in Mexiko City statt und OKC erwischte zunächst den besseren Start. Das erste Viertel entschieden sie mit 33-20 für sich und zwischenzeitlich führten sie im zweiten Viertel sogar mit 15 Punkten. Die Nets kämpften sich allerdings zurück und entschieden die Parte am Ende mit 95-100 aus Sicht der Thunder für sich. Während Paul George verletzungsbedingt fehlte, konnten Melo und Westbrook mal wieder nicht wirklich überzeugen. Gemeinsam erzielten sie zwar 42 Punkte und griffen 19 Rebounds ab, doch die Quote war mit 15-47 mal wieder schwach.

So sucht man in OKC weiter nach Lösungen für die Schwierigkeiten. Defensiv steht man mit nur 98,9 kassierten Punkten eigentlich gut dar, doch offensiv erzielt die Mannschaft nur 101,8 Punkte pro Spiel, obwohl man drei All-Stars, die als Scorer bekannt sind, im Team hat. Doch schwache Quoten und schlechtes Zusammenspiel stellen die Mannschaft immer wieder und weiterhin vor Probleme.

Zudem gab es hin und wieder auch personelle Schwierigkeiten und auch heute sind die Einsätze von George und Grant ungewiss. Die Grizzlies müssen andererseits auf Conley und Selden verzichten, zudem ist bei ihnen Wrights Einsatz ungewiss.

Player to watch: Russell Westbrook

Mit 22,9 Punkten, 9,2 Rebounds, 9,7 Assists und 2 Steals pro Spiel belegt Westbrook auch in dieser Saison mit tollen Statistiken seine Vielseitigkeit. Er leistet sich dabei aber weiterhin gut 5 Ballverluste pro Spiel, trifft nur 40,3% seiner Würfe (32,8% Dreier) und auch nur 71,9% seiner Freiwürfe. Zudem sind viele seiner Entscheidungen einfach schlecht, sodass auch seine Leistungen für das schwache Abschneiden der Thunder mitverantwortlich sind. Er bleibt jedoch eine Statistik-Maschine, sodass man erneut mit einem Double Double rechnen kann.

 

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