Los Angeles Lakers (30-35) – Boston Celtics (40-26), 10.03.2019

Es ist die Natur des Duells zwischen den Los Angeles Lakers und den Boston Celtics, das die mediale Aufmerksamkeit unfassbar groß ist. Selbst in diesem Jahr, wo die Celtics das klar bessere Team sind, ist das Aufsehen im Vorfeld der Partie wieder mal riesig, steht vor allem ein Akteur besonders im Mittelpunkt. Wenig überraschend handelt es sich dabei um LeBron James, der aber weniger wegen seiner Rivalität mit den Celtics alles überstrahlt, sondern weil er im letzten Spiel an Michael Jordan, in der All-Time-Scorer-Liste vorbeiziehen konnte.

Tipp: Boston Celtics

Das verdiente Aufheben um James sorgte dafür, dass die Probleme der Lakers in den Hintergrund rückten. Denn die Playoff-Qualifikation scheint nur noch rechnerisch möglich, haben sie nach den jüngsten Pleiten bereits 6,5 Spiele Rückstand auf Platz 8. Eine Qualifikation ist damit quasi unmöglich, was die Favoritenrolle der Celtics unterstreicht. Diese trumpfen aktuell zwar auch nicht auf und haben große teaminterne Probleme, doch immerhin gewannen sie zuletzt mal wieder zwei Spiele in Folge und haben nur ein halbes Spiel Rückstand auf die Viertplatzierten Sixers. Selbst die Pacers sind noch einholbar, so dass die Celtics heute unbedingt gewinnen wollen. Die Situation um die Lakers, macht es der Mannschaft aus Boston aber recht einfach und der Tipp sollte daher unbedingt auf die Celtics gehen.

Unser Tipp: Sieg Boston Celtics

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NBA – Los Angeles Lakers (30-35) – Boston Celtics (40-26)

Es läuft nicht bei den Lakers und die jüngsten Ergebnisse zeigen warum. Es gab ein fünf Spiele-Programm, während dem die Lakers auf die Pelicans, Grizzlies, Bucks, Suns und Clippers trafen und bereits im Vorfeld dieser Spiele war klar, dass es die Ergebnisse enorm wichtig in Hinblick auf den weiteren Verlauf der Saison werden würden. Die Lakers enttäuschten, gewannen nur gegen die Pelicans und verloren auch die beiden darauf folgenden Spiele gegen die Clippers und Nuggets.

Somit verloren sie ihre letzten vier Spiele in Folge und sechs der letzten sieben, mussten die Wolves an sich vorbeiziehen lassen und können sich mit ziemlicher Sicherheit von den Playoffs verabschieden. So müssten zum einen entweder die Clippers oder Spurs patzen und die Kings dürften diese Chance nicht ergreifen, zum anderen müssten aber auch die Lakers besser spielen, was in Anbetracht der jüngsten Ergebnisse kaum vorstellbar ist. Zudem greifen die Medien immer wieder aufkommende Probleme abseits des Feldes auf, was die Stimmung im Team der Lakers nicht verbessert.

James konnte mit seinem Meilenstein immerhin für etwas Freude im Umfeld der Lakers sorgen, allerdings ist das Verpassen der Playoffs natürlich ein Desaster, sowohl für James, als auch für die Lakers. Auch wenn rechnerisch noch alles möglich ist, wird man in LA bereits jetzt in die Analyse gehen und feststellen, dass man natürlich auch viel Verletzungspech hatte. James (18 verpasste Spiele), Ingram (13), Ball (18) oder Rondo (34) sind wohl die namhaftesten Spieler, die mehr als eine Hand voll Spiele verpassten. Doch trotzdem waren auch die Leistungen nicht zufriedenstellend und da nun bekannt wurde, dass James in den weiteren Spielen geschont werden soll, scheinen die Lakers ihre Konzentration auf den Draft und die kommende Saison gelegt zu haben, was das Spiel heute umso schwieriger macht.

Boston hat also eine gute Chance um einerseits den Druck auf die vor ihnen liegenden Teams zu erhöhen und gleichzeitig selbst besseren Rhythmus zu finden. Die letzten Wochen verliefen nämlich alles andere als zufriedenstellend, verlor man jede Menge Spiele, die man eigentlich hätte gewinnen müssen. Erst in den letzten vier Spielen lief es mit drei Erfolgen wieder etwas besser und die Erfolge über die Kings und Warriors waren durchaus viel Wert.

Erfreulich war sicherlich auch, dass Gordon Hayward mal wieder ein gutes Spiel ablieferte und gegen die Warriors mit 30 Punkten überzeugte. Außerdem erzielte er gegen die Kings den Game-Winner und verhinderte damit einen weiteren Rückschlag. Die Situation bleibt allerdings angespannt. Die Spieler suchen die Schuld bei den anderen, die Stimmung und Einstellung wird immer wieder bemängelt und es wird offen darüber gesprochen, dass man derzeit keine Einheit ist.

Dass die Playoffs noch ein paar Wochen entfernt sind, ist natürlich ein großer Vorteil und die Celtics machten immer wieder klar, dass ihnen die reguläre Saison nicht besonders wichtig ist. Trotzdem wäre der Heimvorteil in Runde 1 sicher hilfreich und die Mannschaft sollte versuchen schneller zusammen zu finden. Irving lässt allen Anschein nach Leader-Qualitäten vermissen und Coach Stevens hat das Problem viele Charaktere mit unterschiedlichen Meinungen managen zu müssen. Allerdings ist die individuelle Klasse weiterhin so hoch, dass Spiele wie gegen die Lakers gewonnen werden sollten.

Leider könnte heute allerdings Kyrie Irving fehlen. Auf Seiten der Lakers sieht es aber nicht besser aus. Ball fällt wohl noch weiter aus, zudem sind Kuzma, Chandler und Ingram fraglich.

Player to watch: Jayson Tatum

Auch der gerade 21 Jahre alt geworden Jayson Tatum gehört zu den Spielern, die im Kader der Celtics eher enttäuschen. Nach seiner starken Rookie-Saison und den tollen Auftritten in den Playoffs, ist er jedoch auch ein Opfer der Rollenverteilung in Boston. Er bekommt zwar noch immer 13,3 Würfe pro Spiel, doch die Trefferquote von 45,3% zeigt, dass er noch jede Menge Luft nach oben hat. Überraschend vor allem, dass er sich in der Isolation schwer tut. Trotz allem kommt er auf 16,3 Punkte pro Spiel und wird während Irvings eventuellem Ausfall mehr Chancen bekommen. Daher kann man auch heute damit rechnen, dass er seinen Schnitt mit 16 Punkten erreichen kann.

 

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