Los Angeles Clippers (8-14) – Minnesota Timberwolves (14-11), NBA Tipp 07.12.2017

Tipp: Minnesota Timberwolves

Unschlagbar sind die Wolves für die Clippers sicherlich nicht, wie das relativ knappe Ergebnisse im ersten Duell (112-106 für Minnesota) erahnen lässt. Zudem ist auch die Form der Wolves nicht allzu gut und da sie außerdem nicht besonders auswärtsstark sind (6-7) bieten sich für die Clippers durchaus Möglichkeiten. Man muss allerdings realistisch bleiben, ist die Form der Clippers ebenfalls schlecht und zu Hause waren sie sogar noch schwächer (4-6), als die Wolves auswärts. Da zudem zu viele wichtige Spieler fehlen, sollte Minnesota Profit daraus schlagen können und das Spiel für sich entscheiden.

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NBA – Los Angeles Clippers (8-14) vs Minnesota Timberwolves (14-11)

Schaut man sich die Platzierungen der Los Angeles Clippers und der Minnesota Timberwolves an, stellt man fest, dass im Vergleich zur vergangenen Saison verkehrte Welt herrscht. So stehen die Clippers nämlich nur auf Rang 10, während die Wolves mit positiver Bilanz und insgesamt zufriedenstellenden Leistungen auf Rang 6 verweilen. Der genaue Blick auf die Teams wird uns verraten, dass die aktuellen Platzierungen aber nicht die einzigen Gründe sind, warum die Wolves heute als Favoriten ins Spiel gehen.

Vor drei Tagen kam es bereits zum ersten Duell dieser beiden Mannschaften und passend zur aktuellen Situation mussten die Clippers das Feld als Verlierer verlassen. Sie unterlagen 106-112 und fanden keine Antwort auf Jimmy Butler, der mit 33 Punkten auf Seiten der Wolves zu überzeugen wusste.

Dies ist jedoch nur bedingt überraschend, haben die Clippers unglaubliches Verletzungspech. Milos Teodosic, Patrick Beverly, Danilo Gallinari und Blake Griffin fallen allesamt aus und die Ergebnisse waren dementsprechend schlecht. Im November verloren sie zunächst neun Spiele am Stück, bevor drei Erfolge über Atlanta, Sacramento und die Lakers für ein wenig Ruhe sorgten.

Es war allerdings nur ein kurzes Durchatmen, gingen die folgenden drei Partien gegen die Jazz, Mavs und eben die Wolves verloren. Dabei gibt es sowohl offensiv, als auch defensiv große Probleme, was allerdings auch auf das Fehlen der Topspieler zurückzuführen ist. Die Clippers wollen sich natürlich nicht hängen lassen, doch die Situation ist nicht einfach und so bleibt ein Großteil der Last auf DeAndre Jordan hängen, der zwar ordentliche Werte abliefert, aber mit 10,5 Punkten und 13,9 Rebounds pro Spiel, offensiv doch nicht die Klasse eines Griffin oder Gallinari hat.

Genau dies ist für die Wolves natürlich ein Vorteil, den sie im ersten Spiel zu nutzen wussten. Mit 14 Siegen und 11 Niederlagen steht man zudem relativ gut dar und trotz des Einbindens einiger neuer Spieler, kann man insgesamt bereits zufrieden sein. Doch die Wolves wollen natürlich mehr und der Blick auf die vergangenen Spiele verrät, dass die Form etwas besser sein könnte.

So gingen sechsehr und der Blick auf die vergangen Spielerr, muss man zumindest nicht komplett unzufrieden se der letzten zehn Spiele verloren und auch nach dem Spiel gegen die Clippers, musste sich das Team aus Minnesota mit 92-95 gegen die Memphis Grizzlies geschlagen geben. Auffällig hier, dass Jimmy Butler erneut mit 30 Punkten zu überzeugen wusste. Entgegen der zuletzt schwachen Ergebnisse, stabilisierten sich seine Leistungen und in den letzten sechs Spielen erzielte er vier mal 22 oder mehr Punkte.

Letztlich fehlt allerdings noch die Feinabstimmung, wie die vielen knappen Niederlagen verraten. Doch da man bisher im gesicherten Playoff-Mittelfeld steht und das Team insgesamt einen Eindruck vermittelt, als wolle und könne man sich noch weiter verbessern, kann man zuversichtlich in die kommenden Spiele gehen. Dass sie wissen, wie es gegen die Clippers gemacht wird, konnten sie zudem auch schon vor drei Tagen unter Beweis stellen.

Verletzungsbedingt fehlen bei den Wolves keine wichtigen Spieler. Die Clippers treten wie erwähnt ohne Beverly, Teodosic, Gallinari und Griffin an.

Player to watch: Jimmy Butler

Die durchwachsene Form mit Butlers Leistungssteigerungen in Verbindung zu bringen wäre unfair, sind es nämlich eher die zuletzt schwachen Leistungen von Towns und Wiggins, die für Butlers Team nur schwer zu kompensieren waren. Von Butler darf man aber auch langfristig erwarten, dass seine Leistungen besser werden, als zu Beginn der Saison. Seinen Schnitt von 18,9 Punkten sollte er heute erneut erreichen können und mit 20 Zählern, zum vierten mal in Folge diese Marke überschreiten können.

 

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