Indiana Pacers – Cleveland Cavaliers, NBA Playoff Spiel 6 Tipp

Der große Vorteil für die Pacers ist sicherlich, dass sie merkten, dass sie auch ohne gute Leistungen von Oladipo nicht chancenlos waren. Zudem offenbarte das Matchup von Thaddeus Young immer Vorteile, traf er heute 8 von 9 Würfen und war kaum aufzuhalten. Da auch Sabonis (22 Punkte) und Stephenson (12 Punkte) von der Bank überzeugten und Bogdanovic auch einigermaßen solide spielte (11 Punkte), sollte Indiana sich nicht aufgeben und versuchen das sechste Spiel zu gewinnen.

Die Heimfans werden ihnen dabei sicherlich helfen, sodass sich das Team aus Cleveland auf eine aufgeheizte Atmosphäre einstellen darf. In Anbetracht der Leistungen der Cavs, muss sich das Team von Tyronn Lue auch steigern, denn neben James überzeugt derzeit fast niemand. Dass Kevin Love mit 11,8 Punkten pro Spiel der zweitbeste Scorer ist und kein anderer Spieler zweistellig scort, belegt die Probleme der Cavs.

Glücklicherweise hat Cleveland aber einen LeBron James in überragender Form. Mit im Schnitt 34,8 Punkten, 11,4 Rebounds und 8 Assists pro Spiel überragt er alle und zeigt warum er der beste Spieler der Liga ist. Dass er auch kaltschnäuzig und clutch ist, bewies er einmal mehr mit seinem Game-Winner in Spiel 5 und so scheint klar, dass die Cavs in jedem Spiel eine Chance auf den Sieg haben.

Erstaunlich ist auch, dass die Cavs in den letzten beiden Spielen auf ihren Starting Point Guard verzichten mussten. George Hill fehlt derzeit verletzt und betrachtet man sich beispielsweise die Offensivleistung von JR Smith (0-8 in Spiel 5) wird umso klarer, welche Last James tragen muss und dass die Cavs als Team lange nicht so stark scheinen, wie in den letzten Jahren.

Wer James kennt, der weiß, dass er alles dafür tun wird, um die Serie in sechs Spielen zu beenden, doch an dieser Stelle gebührt den Pacers und Oladipo etwas Respekt. Indiana verlor nämlich kein einziges Spiel mit mehr als vier Punkten Unterschied und konnte häufig große Rückstände aufholen. Dies alles schafften sie, obwohl Oladipo nicht immer in Bestform war, doch auch er bewies bereits, dass er es besser kann. Daher denke ich, dass die Pacers vor den eigenen Fans noch einmal alles geben werden und die Cavs in ein siebtes Spiel zwingen werden.

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Indiana Pacers – Cleveland Cavaliers NBA Playoff Serie

Spiel 1: CLE – IND 80-98

Spiel 2: CLE – IND 100-97

Spiel 3: IND – CLE 92-90

Spiel 4: IND – CLE 100-104

Spiel 5: CLE – IND 98-95

Stand: 3-2 Cleveland Cavaliers

Einmal mehr brachte LeBron James seine Kritiker zum Schweigen und entschied das fünfte Spiel zwischen den Cleveland Cavaliers und den Indiana Pacers quasi im Alleingang für sich und seine Cavs. In den letzten Sekunden räumte er zunächst Victor Oladipos Layup-Versuch ab und blockte ihn gegens Brett. Nach der darauffolgenden Auszeit reichten ihm drei Sekunden um den entscheidenden Dreier zum Sieg, gleichzeitig mit dem Ertönen der Schlusssirene, zu versenken.

Schlussendlich erzielte James somit 44 Punkte, die er fast schon erwartungsgemäß durch 10 Rebounds und 8 Assists ergänzte. So war wieder einmal LeBron James derjenige, der seine Mannschaft dank einer alles überragenden Leistung zum Sieg tragen konnte. Kyle Korver (19 Punkte) und Kevin Love (11 Punkte) waren dabei die einzigen Cavs-Akteure die zweistellig scorten, was einmal mehr die überragende Klasse von James unterstreicht.

Für die Pacers war das Spiel natürlich eine Enttäuschung und die Frustration war auch aufgrund der letzten Sekunden groß. So sagte Victor Oladipo nach dem Spiel, dass er auf dem Weg zum finalen Layup gefoult wurde und LeBrons Block ein Goaltending war, da der Ball bereits am Brett war. So wurde letztlich auch das Aufholen des 12 Punkte-Rückstandes wertlos, da es die Pacers erneut nicht schaffen, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen.

Nun gilt es für die Mannschaft aus Indiana die dritte knappe Niederlage in den letzten vier Spielen zu verarbeiten. Nachdem sie in der regulären Saison die meisten knappen Spiele gewinnen konnten, verloren sie nun drei knappe Spiele gegen die Cavs und hatten auch in Spiel 3 Glück, dass der letzte Wurf der Cavs sein Ziel verfehlten.

Doch natürlich hätte diese Pleite im Vorfeld verhindert werden können. Auch die individuellen Leistungen stimmten nicht und vor allem Victor Oladipo muss sich der Kritik stellen. Nach guten Leistungen in den ersten beiden Spielen, erzielte er in den Spielen 3 und 4 nur 18 und 17 Punkte. Spiel 5 wurde sogar zum Tiefpunkt der diesjährigen Playoffs. Er traf nur 2 seiner 15 Würfe, auf dem Weg zu mageren 12 Punkten.

Seine Teamkollegen machten es da insgesamt schon besser, doch als All-Star und Leistungsträger der Pacers, der ihnen in der regulären Saison viele Spiele in den letzten Minuten gewinnen konnte, zeigte er sich zuletzt formschwach und ohne Antwort auf die intensive und harte Defensive der Cavs. Sein geblockter Korbleger-Versuch stand somit sinnbildlich für seine Leistung und erlaubte James seinen großen Auftritt.

 

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