Indiana Pacers – Boston Celtics - NBA Tipp, 26.11.2017 - 02.00 Uhr

Tipp: Boston Celtics

Das Ende der langen Siegesserie und die Tatsache gestern bereits gespielt zu haben und heute auch noch auswärts ran zu müssen, scheinen Nachteile für Boston zu sein. Doch auch die Pacers spielten gestern und die Gesamtbilanz verrät, dass die Celtics trotzdem favorisiert ins Spiel gehen. Indiana kann es den Celtics heute zwar schwer machen, doch die überaus starke Verteidigung der Celtics und das tolle Teamspiel, sorgen am Ende dafür, dass die Celtics als Sieger vom Feld gehen.

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NBA – Indiana Pacers (10-8) vs Boston Celtics (16-3)

Sowohl die Indiana Pacers als auch die Boston Celtics waren nach der Thanksgiving-Pause bereits gestern aktiv. Die Pacers empfingen die Toronto Raptors, während die Celtics die Orlando Magic zu Gast hatten. Beide Ergebnisse fehlten noch, doch da Beide aktiv waren, gibt es durch die Doppelbelastung immerhin keinen Nachteil für eines der beiden Teams.

Die Pacers einzuschätzen ist bisher gar nicht so einfach. Nach solidem Start gingen Anfang November vier Spiele in Folge bzw. fünf von sechs Spielen verloren. Anschließend gewannen sie allerdings vier Spiele in Folge und stehen derzeit mit zehn Siegen und acht Niederlagen auf Rang 8.

Die zuletzt erzielten Erfolge kamen gegen die Grizzlies, Pistons, Heat und Magic. Vor allem in den letzten drei Spielen stand die Verteidigung relativ gut (107-100, 120-95, 105-97), obwohl dies bisher einer der Schwachpunkte der Pacers war. Offensiv läuft es bereits in der gesamten Saison ganz gut und mit 108,9 Punkten pro Spiel stellt Indiana die viertbeste Offensive der Eastern Conference.

Ein Grund für die Erfolge sind sicherlich die Auftritte von Victor Oladipo, der sich nach seinem Trade von den Thunder als Go-to-Guy etablieren konnte. Die Durchschnittswerte von 22,9 Punkten, 5,2 Rebounds, 3,8 Assists, 0,9 Blocks und 1,7 Steals sind für ihn fast alles Karriere-Bestwerte, dazu bewies er beispielsweise beim letzten Erfolg gegen Orlando, wie vielseitig er in dieser Saison ist (29 Punkte, 9 Rebounds, 5 Assists, 7 Steals, 2 Blocks). Die Form der Pacers ist also gut, doch mit Spielen gegen die Raptors und Celtics kam bzw. kommt es in diesen Tagen zu zwei echten Proben.

Die Celtics wissen also, dass die Pacers nicht zu unterschätzen sind, doch das Selbstvertrauen in Boston ist groß. Nach zwei Pleiten zu Saisonbeginn folgten 16 Siege in Folge. Erst im letzten Spiel gegen die Miami Heat riss die Serie, als die Celtics in Miami eine 98-104 Niederlage kassierten.

Doch auch wenn Siegesserien immer schön sind, wird sich durch das Ende dieser Serie kaum etwas ändern. Coach Brad Stevens betonte immer wieder, dass die Leistungen seines Teams eigentlich nicht so überzeugend sind, dass 16 Erfolge in Serie berechtigt sind. So spielt seine Mannschaft noch lange nicht so wie er will, hat noch jede Menge Potenzial und hatte bei vielen Spielen einfach nur Glück.

Doch vergessen sollte man auch nicht, dass die große individuelle Qualität für einige Siege verantwortlich war. Die Jungspunde Jaylen Brown und Jason Taytum überzeugen auf ganzer Linie, dazu schlug auch Kyrie Irving ein wie eine Bombe und geht in Boston auf. Seine Statistiken sind zwar etwas schwächer als vergangene Saison, doch in der Crunchtime überzeugte er immer wieder und auch so, scheint ihm das teamorientierte Spiel zu liegen.

Dass Gordon Hayward verletzt fehlt, scheint die Celtics dabei nicht zu stören. Die Pacers müssen heute nur auf Robinson III und Sumner verzichten.

Player to watch: Jaylen Brown

In seiner zweiten Saison machte Jaylen Brown bisher einen riesigen Schritt. Aus 6,6 Punkten und 2,8 Rebounds in der Rookie-Saison wurden 16,1 Punkte und 6,5 Rebounds in Saison 2. Dabei ist vor allem die Konstanz durchaus beeindruckend. In den letzten vier Spielen scorte er dreimal über 20 Punkte und in den vier Spielen in denen er das 10-Punkte-Plateau verpasste, erzielte er dreimal neun Punkte. Auch an den Brettern ist er stark und mit ihm haben die Celtics einen Mann für die Zukunft. So kann man auch heute mit einem aggressiven Brown rechnen, der seinen Schnitt mit 16 Punkten erreichen wird.

 

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