Indiana Pacers (40-21) – Minnesota Timberwolves (29-31), 01.03.2019

Das erste Spiel zwischen den Indiana Pacers und den Minnesota Timberwolves fand im Oktober zu Beginn der Saison statt. Mit 101-91 setzten sich damals die Minnesota Timberwolves durch, die angeführt von Jimmy Butler ein starkes Spiel zeigten. Bekanntermaßen ist Butler aber schon lange kein Timberwolves-Spieler mehr, sodass das Ergebnis kaum Aussagekraft hat. Der Blick auf die Bilanzen verrät zudem, dass die Pacers seitdem deutlich besser drauf waren und daher auch heute der klare Favorit sind.

Tipp: Indiana Pacers

Sowohl die Pacers, als auch die Wolves haben vor dem heutigen Spiel die Doppelbelastung zu verkraften. Indiana spielte gestern in Dallas und hat damit genauso Reisestress zu verkraften wie die Wolves, die gestern in Atlanta spielten. (Die Ergebnisse dieser Spieler fehlten zu diesem Zeitpunkt noch). Der Saisonverlauf und die Stärke der beiden Mannschaften lassen erkennen, dass die Pacers gewinnen sollten. Minnesota zeigte sich zuletzt zwar gut aufgelegt, aber Indiana ist sehr heimstark (23-8), während die Gäste in fremden Hallen häufig Probleme hatten (9-21). Der Tipp sollte daher auf Indiana gehen.

Unser Tipp: Sieg Indiana Pacers

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NBA – Indiana Pacers (40-21) – Minnesota Timberwolves (29-31)

Die Indiana Pacers halten sich derzeit tapfer auf dem 3. Platz der Eastern Conference. Mit 4,5 Spielen Rückstand auf Platz 2 ist nach oben wohl kaum mehr etwas möglich, doch bedenkt man, dass die Sixers auf Platz 4 nur ein Spiel Rückstand und die Celtics auf Platz 5 nur drei Spiele Rückstand haben, müssen die Pacers aufpassen, in den verbleibenden 20 Saisonspielen ihren guten Tabellenplatz nicht noch herzuschenken.

Genau dies geriet aber in den letzten Wochen in Frage, nachdem sich Victor Oladipo verletzte und feststand, dass er für den Rest der Saison ausfällt. Nach seinem Ausfall verloren die Pacers auch sofort vier Spiele in Folge und die Befürchtungen, dass die Saison nun gelaufen sei, schienen sich zu bestätigen. Doch das Team fand schnell wieder zusammen, gewann anschließend sechs Spiele in Folge und wusste insgesamt acht der nächsten elf Spiele für sich zu entscheiden.

Zudem bot der Zeitpunkt der Oladipo-Verletzung die Möglichkeit noch einmal auf dem Spielermarkt nach einer Verstärkung Ausschau zu halten. Die Wahl fiel letzten Endes auf Wesley Matthews, der sich nach einem Trade aus seinem Vertrag rauskaufen ließ. Er bestritt bereits fünf Spiele für die Pacers und wusste dabei mit 13,6 Punkten und 44% Dreierquote zu überzeugen. Die Pacers sind also nicht am Boden und scheinen breit genug aufgestellt um zumindest vorerst die Oladipo-Verletzung auffangen zu können.

Dementsprechend bleibt den Gästen aus Minnesota heute nur die Rolle des Underdogs. Zwar waren sie in den letzten Spielen wirklich gut drauf und gewannen vier der letzten fünf Spiele, doch der bisherige Saisonverlauf war nicht von Konstanz geprägt, so dass die jüngsten Ergebnisse nur bedingt aussagekräftig sind. Nichtsdestotrotz konnte man einige Sieg einfahren und damit in der Tabelle auf Rang 10 vorrücken.

So besiegten die Wolves zuletzt die Clippers, Rockets und Knicks, bevor die Bucks eine Nummer zu groß waren. Im vorletzten Spiel konnten sie dann aber einen Sieg über die Kings einfahren, die genauso wie die Clippers, zu den möglichen Playoff-Konkurrenten gehören. So haben sie Wolves zwei Spiele Rückstand auf Platz 9 (Kings), drei Spiele Rückstand auf Platz 8 (Spurs) und vier Spiele Rückstand auf Platz 7 (Clippers). Rechnerisch scheint also noch alles möglich.

Allerdings darf man den bisherigen Saisonverlauf nicht unberücksichtigt lassen und in Anbetracht der unbeständigen Ergebnisse und Leistungen der Wolves-Spieler, scheint eine Playoff-Teilnahme kaum möglich. Zwar mag man auf dem Papier mit Towns, Wiggins und einem wieder erstarkten Rose gut besetzt sein, doch vor allem defensiv präsentiert sich die Mannschaft aus Minnesota viel zu anfällig und auswärts konnten sie auch nur selten überzeugen. Dementsprechend bleibt ihnen heute nur die Rolle des Underdogs und ein Sieg wäre eine kleine Überraschung.

Erschwerend kommt ein angeschlagener Kader hinzu, wird Robert Covington sicher ausfallen. Außerdem sind Teague und Dieng fraglich. Bei den Pacers sieht es durch die Oladipo-Verletzung natürlich nicht besser aus, wird er auf jeden Fall fehlen. Fraglich sind zudem Tyreke Evans und Domantas Sabonis.

Player to watch: Karl-Anthony Towns

Karl-Anthony Towns durchlebt eine kuriose Saison, in der er mit 23,3 Punkten und 12,2 Rebounds pro Spiel nicht mehr als für ihn durchschnittliche Statistiken auflegt. Die Saison startete schwierig und Towns schien auf dem Feld nicht wirklich mit Jimmy Butler zu harmonieren. Erst als er weg war, steigerten sich seine Leistungen und Towns wurde zum All-Star. Zudem hatte er in den letzten Woche einen Autounfall, der ihn sichtbar mitnahm und er verpasste zum ersten Mal in seiner Karriere zwei Spiele. Immerhin kehrte er wiedererstarkt zurück und führte die Wolves mit 34 Punkten, 21 Rebounds und 5 Assists zum Sieg über die Kings. Towns ist individuell im Februar sowieso gut drauf (28,4 Punkte und 12,7 Rebounds pro Spiel), sodass man auch heute damit rechnen darf, dass er seinen Gesamtschnitt erreicht und heute mindestens 23 Punkte erzielt. Zum Sieg reicht es allerdings nicht.

 

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