Indiana Pacers (35-27) – Milwaukee Bucks (33-29), NBA Tipp 06.03.2018

Zwei von den bisherigen drei Spielen zwischen den Indiana Pacers und den Milwaukee Bucks konnte das heutige Heimteam aus Indiana gewinnen. Auch tabellarisch haben sie einen kleinen Vorsprung und so haben sie heute leichte Vorteile auf ihrer Seite. Die ersten beiden Spiele gab es zum Start des neuen Jahres und nach dem 122-101 Erfolg der Bucks revanchierten sich die Pacers nur fünf Tage später und gewannen mit 109-96. Das dritte und letzte Spiel fand dann vor drei Tagen statt und es waren wieder die Pacers, die mit 103-96 gewinnen konnten.

Tipp: Indiana Pacers

Neben der etwas besseren Bilanz, dem Heimvorteil und dem besseren Abschneiden in den bisherigen Partien, hat die Mannschaft aus Indiana aber einen weiteren entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite. So sind die Bucks derzeit total außer Form und verloren ihre letzten vier Spiele in Folge. Zudem mussten sie bereits gestern gegen die Sixers ran. Die Pacers haben zwar auch Doppelbelastung zu verkraften (beide Ergebnisse fehlten), kehren nach vier Auswärtsspielen in Folge aber endlich wieder nach Hause zurück. Da Beide also kaputt sein werden, sollte der Tipp auf Grund der Unterstützung der eigenen Fans, heute auf die Pacers gehen.

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NBA – Indiana Pacers (35-27) vs Milwaukee Bucks (33-29)

Bereits das Aufeinandertreffen vor drei Tagen hatte es in sich. So sagte Pacers-All Star Victor Oladipo nach dem Spiel, das Playoff-Atmosphäre zu spüren war. Kein Wunder, wollen beide Teams in die Playoffs und der Sieg für die Mannschaft aus Indiana wird sicher für einen weiteren Selbstvertrauen-Schub gesorgt haben.

Um die Playoffs zu erreichen, muss die Konstanz der Pacers aber unbedingt besser werden. So verlor die Mannschaft aus Indiana zwei ihrer letzten Spiele gegen die schwachen Mavs und das schwache Hawks-Team und leistete sich gegen Atlanta 24 Ballverluste. Dazu kam, dass man die Bucks nach einem 93-76 Vorsprung nochmal auf sechs Punkte herankommen ließ und durch Ballverluste und Unkonzentriertheiten, fast ein sicher geglaubtes Spiel herschenkte.

Glücklicherweise erkannten die Pacers diese Probleme aber und Coach Nate McNillan und auch Oladipo deckten die Fehler gnadenlos auf. Immerhin gewannen sie fünf der letzten sieben Spiele und besiegten dabei Boston und Milwaukee. Damit kämpften sie sich vor bis auf Rang 5 und haben nur noch ein Spiel Rückstand auf die Drittplatzierten Cavs. Sogar der Heimvorteil ist in den Playoffs also möglich, sofern die Pacers endlich konstanter werden.

Die Bucks hatten diese Probleme nach der Entlassung von Jason Kidd eigentlich in den Griff bekommen und stürmten in der Tabelle immer weiter nach oben. Auch sie standen zwischenzeitlich auf Rang 5 und hatten ebenfalls Tuchfühlung zu den Plätzen 3 und 4. Ein wenig überraschend war daher, dass die Bucks fünf der letzten sechs Spiele und die letzten vier Partien in Folge verloren.

Die erste der fünf Pleiten kam gegen Denver (123-134) und wie das Ergebnis verrät, war die Defensive zu schwach. Einem zwischenzeitlichen Erfolg über die Raptors in der Verlängerung (122-119), folgte eine Overtime-Pleite gegen die Pelicans, gegen die man erneut defensiv zu anfällig war (121-123). Auch anschließend wurde es gegen die Wizards spannend, doch die Bucks zogen einmal mehr den Kürzeren (104-107).

Zu guter Letzt folgte eine etwas unnötige Pleite in einem back-to-back Spiel gegen die Pistons (87-110), in der man an den Brettern überhaupt keine Chance hatte. Schlussendlich gab es dann noch die Pleite gegen Indiana. Die Bucks hatten es also schwer, ließen aber teilweise auch die nötige Einstellung vermissen. Mit den Sixers, Pacers und Rockets werden die nächsten drei Spiele zudem schwer (drei Spiele in fünf Tagen), sodass die Aussichten nach den letzten Ergebnissen nicht wirklich vielversprechend sind.

Fraglich sind dabei heute Snell und Dellavedova. Brogdon fehlt sicher und Teletovic, der mit großer Wahrscheinlichkeit seine Karriere beenden muss, ebenfalls. Bei den Pacers ist nur Darren Collison fraglich.

Player to watch: Lance Stephenson

Obwohl Victor Oladipo in den letzten Wochen nicht mehr ganz so überragte, wie noch zu Beginn der Saison, bleibt er der Go To Guy seiner Mannschaft. Doch auch der Rest des Teams zieht mit und Lance Stephenson gehört zu den Spielern, die ihm einen Teil der Last abnehmen. In drei seiner letzten vier Spielen kam er auf mindestens 13 Punkte und übertraf damit seinen Saisonschnitt (9,5 Punkte pro Spiel) klar. Zwar bleibt er insgesamt noch etwas unbeständig, trotzdem ist er einer der wichtigsten Spieler der Pacers. Aggressivität fehlt ihm zudem nie und so kann man auch heute damit rechnen, dass er seinen Schnitt mit 10 Punkten erreichen kann.

 

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