Indiana Pacers (20-10) – Cleveland Cavaliers (7-23), 19.12.2018

In den letzten Jahren gab es viele heiße Duelle zwischen den Indiana Pacers und den Cleveland Cavaliers. Bekanntermaßen hat sich vor allem durch den Abgang von LeBron James aber einiges in Cleveland geändert und auch der Kader der Pacers nahm in den letzten Jahren eine ganz andere Gestalt an. War es früher das Matchup zwischen Paul George und LeBron James, treffen nun die von Victor Oladipo angeführten Pacers, auf eine Mannschaft aus Cleveland, die derzeit nach ihrer Identität und einem Anführer sucht.

Tipp: Indiana Pacers

Die Pacers sind natürlich der große Favorit in der heutigen Partie. Sie stehen in der Tabelle viel besser dar und sind derzeit das drittbeste Team der Eastern Conference. Die Cavs stehen andererseits nur auf Rang 14 der Tabelle und lassen nur sehr selten ihre Klasse erkennen. Die Pacers haben zudem den Vorteil zu Hause zu spielen (11-4 Bilanz) und bringen eine sehr gute Form mit (sieben Siege in Folge). Die Cavs stellen auswärts bisher kaum eine Gefahr dar (2-11 Bilanz) und verloren zudem ihre letzten beiden Spiele. Der Tipp sollte daher klar auf die Pacers gehen, die bereits das erste Spiel mit 119-107 gewinnen konnten.

Unser Tipp: AH -9,5 Sieg Indiana Pacers

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NBA – Indiana Pacers (20-10) – Cleveland Cavaliers (7-23)

Die Indiana Pacers sind gut in Form und konnten sieben Siege in Folge einfahren. Dabei hatten sie einige leichtere Gegner wie Chicago, Orlando ober New York dabei, konnten sich allerdings auch gegen Teams wie Orlando, Sacramento, Washington oder Philly durchsetzen. Der wohl erfreulichste Erfolg gelang ihnen aber gegen die Milwaukee Bucks, gegen die sie sich mit 113-97 durchsetzen konnten.

Erstaunlich bei den Ergebnissen war vor allem die starke Defensive des Teams von Coach Nate McNillan. Sie kassierten nur zweimal über 100 Punkte (jeweils 101 Zähler gegen die Wizards und Sixers). So waren es im Schnitt nur 96,4 Punkte, die sie pro Spiel hinnehmen mussten, gleichzeitig drehten sie offensiv auf und schenkten ihren Gegnern 108,6 Punkte ein. Dabei ist sicher erwähnenswert, dass Victor Oladipo erst seit drei Spielen wieder dabei ist und nach dem jüngsten Erfolg über die Knicks davon sprach, dass er noch nicht in Topform ist.

Doch wie die Spiele zuvor belegten, sprangen in Oladipos Abwesenheit andere Spieler in die Bresche und es war die Ausgeglichenheit des Kaders und die starke Defensive, die die Pacers zu Siegen trug. So sagte auch Darren Collison nach dem letzten Spiel, dass sich die Mannschaft gegenseitig getragen hat und der defensive Fokus, das ist, was das Team ausmacht. Mit nur zwei Spielen Rückstand auf Platz 1 und mittlerweile 4,5 Spielen Vorsprung auf Platz 6 haben sich die Pacers in der Spitzenregion festgesetzt und machen derzeit den Eindruck, als könnten sie sich eine sehr lange Zeit dort oben halten.

So gut wie die Aussichten für die Heimmannschaft aus Indiana sind, so schlecht sieht es für die heutigen Gäste aus Cleveland aus. Die Tatsache, dass sie drei der letzten zehn Spiele gewinnen konnten, muss schon als Erfolg angesehen werden, stehen sie mit insgesamt sieben Siegen und 23 Niederlagen derzeit nur auf Rang 14 und geben wenig Anlass dazu, Besserung zu erwarten. Einzig die Tatsache, dass die Hawks aktuell noch schlechter sind und die Bulls die gleiche Bilanz haben, verhindert, dass die Cavs allein ganz unten stehen.

Doch die Leistungen sind insgesamt zu schwach und die Unruhen im Team sorgten für unnötige Nebenkriegsschauplätze. Zudem ging der Plan des Managements überhaupt nicht auf, konnte das Team den Weggang von James überhaupt nicht verkraften, da die jungen Spieler nicht die erhofften Leistungen brachten und auch die Veteranen enttäuschten. Immerhin trieben sie den Umbau der Mannschaft voran und konnten sich bereits von Kyle Korver und George Hill trennen. Auch ein baldiger Abgang von JR Smith scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

Im Gegenzug konnten die Cavs natürlich etwas Geld sparen und sich die Cavs die Dienste von Alec Burks, John Henson und Publikumsliebling und Ex-Cav Matthew Dellavedova sichern. Beide überzeugten in ihren ersten Spielen, doch natürlich werden auch sie das Ruder in Cleveland nicht rumreißen können. So bleibt offen was passiert, wenn Kevin Love wieder kommt und ob beispielsweise auch ein Tristan Thompson noch getradet wird. Rookie Collin Sexton zeigte immerhin gute Ansätze, wird jedoch auch nicht der Franchise-Player werden, was man sich insgeheim vielleicht erhofft hatte. Die Cavs stecken also in der Krise und Besserung ist kaum in Sicht.

Leider ist Tristan Thompson auch noch bis Januar verletzt, genauso wie Kevin Love. JR Smith ist nicht mehr in der Rotation vorgesehen und Neuzugang Henson langfristig verletzt. Die Pacers sind andererseits topfit.

Player to watch: Collin Sexton

Sexton liefert im Schnitt 15,3 Punkte, 3 Rebounds und 2,5 Assists ab. Dazu trifft er 44,7% aus dem Feld und 40,7% seiner Dreier. Die Tatsache seit November nur ein Spiel dabei gehabt zu haben, in dem er das 10 Punkte-Plateau verpasste, spricht für Sexton, da er zudem acht mal über 20 Punkte erzielte. Letztlich ist Sexton also ein kleiner Lichtblick für die Cavs, auch wenn die Ergebnisse durch ihn noch nicht besser werden. Immerhin kann man aber auch heute erwarten, dass er seinen Schnitt mit 15 Punkten erreichen wird.

 

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