Indiana Pacers (14-11) – Cleveland Cavaliers (18-7), NBA Tipp 09.12.2017

Tipp: Cleveland Cavaliers

Die Cavs sind mal wieder favorisiert. Zwar wissen die Pacers wie man die Mannschaft von Coach Tyronn Lue besiegen kann und sie haben heute ihre Fans im Rücken, doch die Cavs werden genau analysieren, was im ersten Duell alles schief lief. Zudem sind sie derzeit in einer super Form und solange noch keiner der Verletzten wieder eingebunden werden muss, ist es schwer vorstellbar, dass sich an den siegreichen Auftritten etwas ändert oder Rhythmus verloren geht. Sicher wird sich Indiana nicht kampflos ergeben, doch ein Tipp auf die Cavs ist die richtige Entscheidung.

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NBA – Indiana Pacers (14-11) vs Cleveland Cavaliers (18-7)

Würden die Playoffs in der heutigen Nacht starten, wäre das Duell zwischen den Indiana Pacers und den Cleveland Cavaliers das Erstrunden-Match-Up zwischen dem Tabellensiebten und dem Tabellenzweiten der Eastern Conference. Wenig überraschend wären die Cavs als Tabellenzweiter der Favorit, doch wie das erste Spiel der beiden Teams in dieser Saison belegte, sind die Pacers nicht chancenlos. Mit 124-107 konnten sie Anfang November nämlich in Cleveland gewinnen.

Kein Spieler der Pacers-Starting Five erzielte dabei weniger als 15 Punkte. Young (26 Punkte), Collison (25) und Oladipo (23) waren dabei die stärksten Akteure und setzten den Cavs ordentlich zu. Die Pacers konnten aber nicht lange von dem Erfolg profitieren, denn in den folgenden sechs Spielen gab es fünf Niederlagen. Seitdem festigten sich die Leistungen allerdings wieder und aus einer 6-8 Bilanz wurde mittlerweile ein 14-11 Bilanz.

Zuletzt gewann Indiana auch die vergangenen beiden Spiele gegen die Knicks und Chicago. Das Duell gegen Chicago hatte dabei allerdings einen merkwürdigen Spielverlauf. Mit 17 Punkten führten die Bulls bereits und kontrollierten das Spiel von Beginn an. Schlussendlich führten sie 47 Minuten und 29 Sekunden lang, bevor Victor Oladipo mit einem Dreier die Führung für die Pacers herauswarf. Die Bulls nutzten die zwei verbliebenen Chancen nicht und Indiana freute sich über einen ungewöhnlichen Sieg.

Mit nur einem halben Spiel Rückstand auf die Vierplatzierten Pistons stehen die Pacers gut dar und beweisen, dass sie auch ohne Paul George nicht zu unterschätzen sind. Die 108,4 Punkte pro Spiel belegen zudem, dass die Offensive hervorragend läuft, die 107,4 kassierten Punkte legen jedoch auch offen, dass es defensiv Verbesserungspotenzial gibt. Mit Erfolgen über die Cavs, Pistons oder Raptors konnten schon ein paar „Top-Spiele“ gewonnen werden, sodass die Pacers etwas stärker einzuschätzen sind, als viele es vor der Saison gedacht hätten.

Es liegt allerdings Nahe, dass das Ergebnis des ersten Aufeinandertreffens der beiden Teams heute nicht mehr von Bedeutung ist. Die Cavs sind nämlich nicht mehr das Team von Anfang November und erlebten in den letzten Wochen einen Umschwung.  So gewannen sie die letzten 13 Spiele in Folge und wussten das insgesamt eher schwache Programm für sich zu nutzen.

Die letzten fünf Spiele kamen allesamt gegen Teams mit negativer Bilanz. Nach einem Erfolg über die Heat (108-97), hatten auch die Hawks (121-114), Grizzlies (116-111) oder Bulls (113-91) keine Chance. Im letzten Spiel waren dann die Sacramento Kings zu Gast und erneut setzten sich die Cavaliers durch (101-95).

Mann des Spiels war einmal mehr LeBron James, der mit 32 Punkten, 11 Rebounds und 9 Assists mal wieder überragend agierte. Doch nicht nur seine Statistiken waren gut. Beim Stand von 97-95 versenkte er 16 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Dreier zum 100-95 und sicherte seiner Mannschaft damit den Sieg. Mal wieder wusste James also seinem Team den Sieg zu schenken und weitere Argumente für die MVP-Wahl zu liefern.

Dabei müssen die Cavs weiter auf Thompson, Thomas, Rose und Shumpert verzichten. Die Pacers haben keine wichtigen Verletzungen.

Player to watch: Kevin Love

Neben LeBron ist Kevin Love die Konstante im Team der Cavs. Er bestritt alle 25 Spiele für die Cavs und war bis auf zwei Ausnahmen stets im zweistelligen Punktebereich. Zudem konnte er bereits Spiele mit 38 Punkten (Sieg gegen die Heat) oder 32 Punkten und 16 Rebounds (Sieg gegen Milwaukee) abliefern und so entscheidend zu Siegen beitragen. Außerdem erzielte er bereits 17 Double Doubles, die letzten vier davon in Folge. Daher darf man auch heute mit zweistelligen Werten im Punkte- und Reboundbereich rechnen.

 

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