Houston Rockets – Utah Jazz, NBA Playoff Spiel 2 Tipp 02.05.2018

Glücklicherweise verlief die zweite Halbzeit für die Jazz im ersten Spiel deutlich besser und das Ergebnis belegt, dass sie diese Hälfte insgesamt sogar gewinnen konnten (57-46). Natürlich, Houston nahm sicherlich einen Gang raus und spielte nicht mehr mit der Intensität wie noch in Halbzeit 1, doch trotzdem musste man den Jazz zu Gute halten, dass sie am Ende Wege fanden sich gegen die Rockets zu wehren.

Dementsprechend sollte Halbzeit 2 den Jazz ein wenig Mut machen, da sie Wege fanden um das Team von Coach Mike D’Antoni zu ärgern. Genau hier muss für das Trainerteam auch der Ansatzpunkt sein, sich im zweiten Spiel etwas stärker und konkurrenzfähiger zu präsentieren. Dabei sollte klar sein, dass Utah wohl kaum über individuelle Leistungen den Erfolg anstreben sollte, sondern sich auf das Team verlassen muss. Läuft der Ball gut und bringt man die Rockets dazu, in der Verteidigung viel zu arbeiten, dann haben die Jazz vielleicht eine Chance.

Festhalten bleibt, dass der Auftritt der Rockets sehr dominant war und das für Utah schon eine Menge positiver Dinge zusammenkommen muss um einen Sieg erzielen zu können. Da Houston zudem nicht den Eindruck machte, Probleme gegen Utah zu bekommen, sind sie auch in Spiel 2 der klare Favorit. Vor allem die individuelle Klasse von Harden, Paul & Co. ist groß und sollte genügen, um auch das zweite Spiel für sich zu entscheiden. Houston wird der Favoritenstellung also weiterhin gerecht und wird auch das zweite Spiel gewinnen.

Tipp: Houston Rockets 1,13 Betfair

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Houston Rockets – Utah Jazz NBA Playoff Serie

Spiel 1: HOU – UTA 110-96

Stand: 1-0 Houston Rockets

Die Serie zwischen den Houston Rockets und den Utah Jazz startete erwartungsgemäß. Houston erspielte sich gleich in den ersten Minuten eine Führung und setzte sich ab. Dabei waren es James Harden und Chris Paul, die ihre Mannschaft erwartungsgemäß anführten und so schnell für klare Verhältnisse sorgten. So gewannen die Rockets das erste Viertel mit 34-21.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich dann zunächst wenig und wieder war Houston die Mannschaft, die den Ton angab. Utah versuchte sich natürlich zu wehren, doch außer Donovan Mitchell gab es kaum einen Spieler der Leistung brachte. Das Fehlen von Ricky Rubio war deutlich zu spüren und da Houston den Vorsprung teilweise bis auf 27 Punkte ausbauen konnte, entwickelte sich eine sehr einseitige Begegnung.

Zur Halbzeit lagen die Jazz mit 39-64 zurück, doch es machte den Anschein als hätte Coach Quin Snyder in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden. Die Gäste begannen sich langsam zu wehren, konnte den Rückstand ein wenig verkürzen und fand plötzlich offensiv wie defensiv Wege um die Rockets zu stoppen bzw. selber erfolgreich zu scoren. Viertel Nummer 3 entschieden sie mit 29-22 für sich.

Auch im letzten Spielabschnitt setzte Utah das verbesserte Spiel fort. Nach und nach verkürzten sie den Rückstand doch leider gelang es ihnen nicht das Spiel noch einmal auszugleichen. Immer wenn man dachte jetzt könnte es klappen hatte Houston eine Antwort parat und sorgte dafür dass der Vorsprung bestehen blieb. Schlussendlich gewannen die Rockets das Spiel mit 110-96.

Die Bestnote verdiente sich einmal mehr James Harden, der mit 41 Punkten den Ton angab und seinen Rockets Antrieb. Chris Paul zeigte mit 17 Punkten ebenfalls eine tolle Leistung, kam aber natürlich nicht an die Werte von Harden heran. Wie gewohnt war auch der Rest der Mannschaft aktiv und insgesamt vier Spieler scorten zweistellig.

Auf Seiten der Jazz sah es da ein wenig anders aus. Zwar scorten auch vier Spieler zweistellig und Jae Crowder wusste mit 21 Punkten von der Bank zu überzeugen, doch Donovan Mitchell der ebenfalls 21 Punkte erzielte, konnte nicht mit Harden mithalten und die Leistungen aus der ersten Runde wiederholen. Joe Ingles zeigte eine solide Leistung mit 15 Punkten.

Rudi Gobert hatte vor allem in Halbzeit 1 Probleme und kam letzten Endes nur auf 11 Punkte und 9 Rebounds. Man merkte den Jazz insgesamt an, dass Ricky Rubio fehlte und vor allem in der ersten Hälfte hatte man das Gefühl, dass sie überhaupt keine Chance gegen Houston haben werden.

 

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