Houston Rockets – Minnesota Timberwolves

Die Houston Rockets und die Minnesota Timberwolves haben das Glück einen Tag Pause mehr zu haben und so treffen sie erst in der Nacht Freitag auf Samstag aufeinander. Erst kurz vor der All-Star Pause kam es zum zweiten Duell in dieser Saison und die Rockets setzten sich mit 126-108 durch. Es war der zweite Erfolg im zweiten Spiel, nachdem Houston auch die erste Partie mit 116-98 für sich entscheiden konnte. Ergebnisse und Tabellensituation sprechen also für die Rockets.

Tipp: Houston Rockets

Neben den gerade gewannen Vorteilen hat Houston natürlich auch die eigenen Fans im Rücken und somit auch den Heimvorteil auf ihrer Seite. Dazu bringen sie eine herausragende Form mit, gewannen sie vor der All-Star Pause zehn Spiele in Folge und schoben sich so sogar auf Platz 1 der Western Conference. Minnesota hatte vor der Pause ein paar Probleme, die sich seit Mitte Januar durch die letzten Wochen zogen. Die Pause wird ihnen zwar gut getan haben, doch ihnen bleibt heute nur die Rolle des Außenseiters. Daher sollte der Tipp auf die Houston Rockets gehen.

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NBA – Houston Rockets (44-13) – Minnesota Timberwolves (36-25)

Nicht nur die letzten zehn, sondern insgesamt 14 der letzten 15 Spiele konnten die Rockets für sich entscheiden. Dabei gab es nur eine 113-115 Niederlage gegen die Pelicans, ansonsten gaben sich Harden, Paul und Co. keine Blöße. Sogar Top-Teams und Playoff-Aspiranten räumten sie scheinbar mühelos aus dem Weg, konnten sie sich u. a. gegen die Spurs (102-91), Cavs (120-88), Miami (109-101), Denver (130-104) oder eben die Wolves (126-108) durchsetzen.

Vor allem defensiv wussten die Rockets dabei zu überzeugen und im Vergleich zu den 105,4 Punkten, die die Rockets in dieser Saison im Schnitt kassierten, zeigten sie in den letzten zehn Spielen nochmal eine Steigerung, da sie hier nur 99,2 Punkte pro Spiel kassierten. Mit Ryan Anderson, Chris Paul, Trevor Ariza oder Eric Gordon mussten sie zudem hin und wieder verschiedene Verletzte ersetzen, die sich aber in der Pause erholt haben sollten und deren Fehlen die Erfolge der Rockets nicht schmälerten.

Dazu konnten sie sich außerdem die Dienste von Joe Johnson sichern, der das sowieso schon starke und tiefe Team der Rockets unterstützen wird. Beeindruckend war außerdem die überaus gute Form von James Harden. Dieser blieb im All-Star Game mit nur 12 Punkten (5-19 aus dem Feld) zwar blass, doch in der Liga überragte er mit 32,5 Punkten pro Spiel, versenkte dabei in nur zwei Spielen weniger als vier Dreier und streute sogar ein 60 Punkte Spiel ein. Harden und die Rockets waren also top in Form und wollen natürlich daran anschließen.

Der heutige Gegner aus Minnesota möchte auf der anderen Seite natürlich dafür sorgen, selbst etwas besser in Fahrt zu kommen. Bei ihnen lief es in den letzten Wochen nämlich nicht so gut und seit Mitte Januar gingen sieben von zwölf Spielen verloren. Diese Negativserie haben sich die Wolves aber größtenteils selbst zuzuschreiben, ließen sie häufig die nötige Einstellung vermissen und verließen darauf, dass die Siege aufgrund der großen Namen im Kader von alleine kommen.

Woher dieses Denken kommt, bewiesen sie im letzten Spiel vor der Pause. Obwohl sie lange Zeit zweistellig zurücklagen, drehten sie das Spiel gegen die Lakers im letzten Viertel und gewannen letzten Endes mit 119-111. Die Neuzugänge Jimmy Butler und Taj Gibson übernahmen dabei Verantwortung und führten ihr Team so zum dringend benötigten Sieg, der sie gleichauf mit den San Antonio Spurs brachte.

Butler zeigte dabei auf beiden Seiten des Feldes eine tolle Leistung und belegte warum er für die Wolves so wertvoll ist. Über die Saison gesehen, verdiente er sich so auch die Nominierung als All-Star, doch beim Spiel selbst blieb er die ganze Zeit auf der Bank, da er sich lieber schonen wollte. Andere, nicht nominierte Spieler, wie Lou Williams von den Clippers, waren darüber natürlich nicht begeistert, doch kein Spieler spielt mehr Minuten pro Spiel als Butler, so dass er die Pause durchaus benötigte. Heute wird er sich direkt gegen Harden und Co. beweisen müssen, doch selbst mit der nötigen Frische sind die Aussichten für ihn und Minnesota nicht gut.

Immerhin haben die Wolves keine Verletzten zu beklagen. Die Rockets bangen nur um Brandon Wright.

Player to watch: James Harden

Mit 31,3 Punkten pro Spiel, der besten Bilanz der Liga, 5,1 Rebounds pro Spiel und 9,1 Assists, sind Hardens MVP-Argumente wirklich sehr gut. Auch während der Siegesserie überragte er immer wieder und führte sein Team von Sieg zu Sieg. Seine Dreier aus dem Dribbling und gegen den Mann, sind ebenso schwer zu stoppen wie seine Euro-Steps auf dem Weg zum Korb und selbst ein Verteidigungs-Ass wie Butler kann Harden nur in Ansätzen aufhalten. Dementsprechend darf man auch heute wieder einen Harden in Topform erwarten. Seinen Schnitt sollte er mit 31 Punkten dabei erreichen können.

 

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