Houston Rockets - Minnesota Timberwolves, NBA Playoff Spiel 5 Tipp

In Spiel 5 haben die Rockets nun vor den eigenen Fans in Houston, die Möglichkeit die Serie zu beenden und erwartungsgemäß in Runde 2 einzuziehen. Zugegebenermaßen sei an dieser Stelle gesagt, dass auch alles darauf hindeutet, da sich die Wolves nicht so präsentierten, als hätten sie einen Plan gegen die Rockets oder als könnten sie konstant genug Leistungen bringen, um dauerhaft mitzuhalten.

Vor allem die unbeständigen Leistungen von Butler, Wiggins und Towns geben dabei zu denken. Die vermeintlichen Leader ihrer Mannschaft konnte alle in jeweils nur einem Spiel 20 oder mehr Punkte erzielen und ihre Mannschaft so nicht tragen. Dass Derrick Rose von der Bank mit im Schnitt 14 Punkten pro Spiel dabei einen der besten Eindrücke hinterließ, sagt viel über die Leistungen der Wolves aus.

Zudem scheinen sie auch als Team nicht so gut zu harmonieren. Defensiv lassen die Ergebnisse zwar erahnen, dass es eigentlich gut zu laufen schien, doch selbst diese Leistungen verhalfen letztlich nicht zu den erhofften Erfolgen. Coach Thibodeau wird sein Team also nochmal neu einstellen müssen, doch da es kaum verlässliche Leistungsträger gibt und man auch als Team nichts hat, auf das man sich immer verlassen kann, sind die Vorzeichen denkbar schlecht.

Zudem steht auf der anderen Seite eine Mannschaft der Rockets, welche im dritten Viertel von Spiel Nummer 4 eigentlich zum ersten mal zeigte, was in ihnen steckt. Coach D’Antoni freute sich über die Leistung, sagte er, dass sie seit zwei Jahren davon reden, ein 50-Punkte Viertel hinzulegen. Dabei scorten sie nach einem Fehlwurf zu Beginn des dritten Viertels in elf aufeinander folgenden Angriffen und allein Harden erzielte hier 17 der 20 Rockets Punkte. Chris Paul resümierte, dass man wohl einfach heiß ließ und er sich dieses Viertel unbedingt nochmal anschauen wird.

Während die Rockets also weiteres Selbstvertrauen mitnehmen werden und zuversichtlich in Spiel 5 gehen werden, heißt es für die Wolves nun „Win or Go Home“. Doch es gibt wenig, was dem Team aus Minnesota Zuversicht gibt und so sollte man erwarten, dass der Primus der Western Conference von den eigenen Fans für die Entscheidung sorgt und die Serie mit 4-1 für sich entscheidet.

Tipp: Houston Rockets 1.13 Betfair

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Houston Rockets – Minnesota Timberwolves NBA Playoff Serie

Spiel 1: HOU – MIN 104-101

Spiel 2: HOU – MIN 102-82

Spiel 3: MIN – HOU 121-105

Spiel 4: MIN – HOU 100-119

Stand: 3-1 Houston Rockets

Durch ihren deutlichen 119-100 Erfolg in Spiel Nummer 4, untermauerten die Houston Rockets ihre Favoritenstellung und erzielten zum ersten mal in dieser Serie das eigentlich erwartete Ergebnis. Dabei zeigte James Harden, nach den eher zurückhaltenden Leistungen in den Spielen 2 und 3 wieder mal eine Top-Leistung und wurde mit 36 Punkten zum Topscorer.

Die Partie startete zunächst relativ ausgeglichen und nachdem die Rockets in Viertel Nummer 1 mit fünf Punkten in Führungen gingen, glichen die Wolves aus und erspielten sich im zweiten Spielabschnitt selbst eine kleine Führung von sieben Zählern. Zur Halbzeit waren es allerdings trotzdem die Rockets, die mit 50-49 führten.

Entschieden wurde das Spiel dann aber im dritten Viertel, in dem Harden und Paul ihre Rockets zu rekordträchtigen 50 Punkten führten. Harden selbst lief total heiß und erzielte 22 Punkte. Damit machte er in diesem Viertel alleine mehr Punkte als die Heimmannschaft aus Minnesota, die auf gerade mal 20 Punkte kam. Chris Paul ergänzte Hardens überragendes Viertel selbst auch mit 15 Punkten und die Rockets erzielten die zweitmeisten Punkte jemals in einem Playoff-Viertel.

So erspielten sich Houston eine 30-Punkte Führung und es machte kaum mehr etwas aus, dass sie den letzten Spielabschnitt mit 19-31 verloren. Das Ergebnis von 119-100 zeigte nämlich den heutigen Klassenunterschied beider Mannschaften und letztlich einen verdienten Sieg der Gäste, die sich damit die 3-1 Führung erspielen konnten.

Die Wolves waren natürlich restlos bedient und hatten verschiedene Probleme. So waren die 16 Ballverluste (Houston hatte nur 8) sicher nur ein Problem und wieder einmal zeigte sich die Starting Five nicht konstant gut. Gibson kam nur auf 2 Punkte und Jeff Teague kam ebenfalls nur auf 2 Zähler (1-7 aus dem Feld). Auch Wiggins und Butler trafen gemeinsam nur 12 ihrer 31 Würfe und blieben insgesamt blass.

Immerhin zeigte sich Karl-Anthony Towns aber immerhin in guter Form. Er traf 9-15 Würfen, kam auf 22 Punkte und griff 15 Rebounds ab. Ergänzt wurde er von der Bank von Derrick Rose, der 7-11 Würfen traf und 17 Punkte erzielte. Doch insgesamt war dies zu wenig vom Team von Coach Thibodeau und da sie vor allem defensiv keine Antwort auf Harden und Co. hatten, war die Pleite letzten Endes verdient.

 

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