Houston Rockets – Golden State Warriors, Playoff Spiel 5 Tipp

Houston Coach Mike D’Antoni sprach nach dem Spiel von der besten Defensivleistung, die die Rockets jemals zeigten. Statistisch lässt sich dies auch belegen, erzielten die Warriors in Viertel Nummer 2 nur 18 und in Viertel Nummer 4 nur 12 Punkte. Außerdem zwangen sie Golden State zu 16 Ballverlusten und hielten sie bei 39,3% aus dem Feld und 33% Dreier. Zudem hielten sie die Warriors bei 14 Assists.

Gleichzeitig konnte sich Houston über starke Leistungen von James Harden (30 Punkte) und Chris Paul (27 Punkte) freuen. Eric Gordon war zwar der einzige andere Spieler, der für die Rockets zweistellig scorte (14 Punkte), doch da Houston selbst nur 95 Zähler markierte und Spieler wie Tucker (16 Rebounds) und Capela (13 Rebounds) andere Wege fanden, das Spiel zu beeinflussen und man als Team neun Würfe blockte, reichte das insgesamt durchwachsene Scoring.

Auf Seiten der Warriors erwiesen sich Curry (28 Punkte) und Durant (27 Punkte) als Topscorer, doch gemeinsam trafen sie „nur“ 19 ihrer 50 Würfe. Klay Thompson, der mit Knieproblemen zu kämpfen hatte, blieb ebenfalls blass (10 Punkte, 4-13) und da kein weiterer Spieler zweistellig scorte, machte sich das Fehlen von Iguodala letztlich nicht nur defensiv, sondern auch offensiv bemerkbar.

Obwohl Steph Curry als Schwachstelle ausgemacht wurde, war auffällig, dass Golden State mit ihm deutlich besser spielte. Sein +/- Rating lag bei +10, doch gleichzeitig war auffällig, dass vor allem die Bankspieler um Livingston und Young heute keinen guten Tag erwischten. Zudem war man als Team insgesamt nicht konzentriert genug, leisteten sich zu viele Spieler, zu viele Ballverluste.

So steht es nach vier Spielen 2-2 und die Serie geht nun wieder nach Houston. Die Rockets haben als bestes Team der regulären Saison nun natürlich den Heimvorteil auf ihrer Seite. Zudem sagten die Warriors selbst, dass Spiel 4 besonders wichtig wäre. Da sie dies allerdings verloren, stehen sie zwar noch nicht mit dem Rücken zur Wand, aber zumindest ein wenig mehr unter Druck als vor dem vierten Spiel.

Houston hat den Vorteil, mit einem wichtigen Sieg in das fünfte Spiel zu gehen und die Fans im Rücken zu haben. Zudem bestätigten die beiden Siege, dass auch das Isolations geprägte Spiel gegen Golden State Erfolg verspricht. Sicher, die Warriors leisteten sich viele Ballverluste im letzten Spiel und zeigten zwei schwache Viertel, doch dies war auch auf Houstons Leistung zurückzuführen. So oder so wird es ein hart umkämpftes Spiel, doch ich denke, dass die Warriors oft genug bewiesen, mit Drucksituationen klar zu kommen. Zudem haben sie mehr Möglichkeiten sich im Vergleich zum vierten Spiel zu verbessern. Deshalb werden sie das fünfte Spiel trotz der guten Ausganslage der Rockets gewinnen und sich den ersten Matchball erspielen können.

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Houston Rockets – Golden State Warriors NBA Playoff Serie

Spiel 1: HOU – GSW 106-119

Spiel 2: HOU – GSW 127-105

Spiel 3: GSW – HOU 126-85

Spiel 4: GSW – HOU 92-95

Stand: 2-2

Die Houston Rockets haben das vierte Spiel gegen die Golden State Warriors mit 95-92 gewonnen und sich damit den Heimvorteil zurückerkämpfen können. So steht es nach vier Spielen 2-2 und ähnlich wie in der Eastern Conference, wird aus einer Best-of-Seven-Serie nun eine Best-of-Three-Serie. Einen Favoriten auszumachen ist dabei nicht einfach, zeigten beide Mannschaften, dass sie das Zeug zum Weiterkommen haben.

Zu Beginn des Spiels sah es zunächst nicht danach aus, dass die Warriors den erkämpften Heimvorteil wieder herschenken würden. Sie erwischten einen sehr guten Start und führten nach fünf Minuten bereits mit 12-0. Im Gegensatz zu Spiel 3, in dem Houston zu Beginn immer wieder Steph Curry als Schwachstelle ausmachte, präsentierten sich die Warriors wacher und ließen in den ersten acht Angriffen keinen Korb zu.

Houston fand in der Folge aber besser in die Partie und konnte den Rückstand bis zum Ende des Viertels auf 19-28 verkürzen. Die Warriors merkten hier noch nicht, dass heute Andre Iguodala fehlte. Die Allzweckwaffe und der Finals MVP von 2015 hatte jedoch Knieprobleme und musste daher verletzungsbedingt passen.

Auf Seiten der Rockets hatte Chris Paul weiterhin mit Fußproblemen zu kämpfen, doch der Guard konnte sich durchkämpfen und dabei eine tolle Leistung zeigen. Mit 11 Punkten in Viertel Nummer 2 war auch er maßgeblich daran beteiligt, dass das Spiel hier kippte. Vor allem defensiv agierten die Rockets nun sehr stark und hielten die Hausherren bei gerade einmal 18 Punkten. Da es zudem offensiv sehr gut lief, erspielten sich Paul und Co. bis zur Halbzeitpause eine Führung von 53-46.

Das Spiel war natürlich weiterhin offen und so wussten sich die Rockets in Viertel Nummer 3 erneut zurückzukämpfen. Nachdem Steph Curry in Spiel 3 noch 18 Punkte im dritten Spielabschnitt erzielte, war er heute ähnlich gut drauf. 17 Punkte erzielte der zweimalige MVP und führte sein Team von einem sieben Punkte Rückstand zu einer 10-Punkte Führung bis zum Ende des dritten Viertels (80-70).

Es lief also alles für Golden State, die sich die Führung zurückerkämpft hatten und mit einer zweistelligen Führung ins letzte Viertel gingen. Allerdings mussten sie die Führung teuer bezahlen, da Curry, Durant und Green das dritte Viertel durchspielen mussten und so ein wenig erschöpfter als normalerweise waren.

Dass die Erschöpfung ein Grund für Golden States Leistungseinbruch im vierten Viertel war, ist eine Option, andererseits spielten die Rockets im letzten Viertel wirklich guten Basketball. Während Sie in der Offensive weiter ihr Glück über Isolations suchten, war es vor allem die sehr starke Defensive, die den Rockets erneut half, das Spiel zu drehen. So sorgten sie dafür, dass die Warriors im letzten Viertel nur 3-17 Würfen trafen und insgesamt nur 12 Punkte erzielten.

Houston selbst erzielte allerdings 25 Punkte und bekam in den letzten zwölf Minuten auch die nötige Unterstützung der Rollenspieler. So übernahmen sie knapp fünf Minuten vor dem Ende die Führung und erspielten sich einen am Ende hart erkämpften, aber durchaus verdienten 95-92 Sieg.

 

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