Golden State Warriors – New Orleans Pelicans, NBA Playoff Spiel 2 Tipp

Klay Thompson und Draymond Green gaben in der Presse-Konferenz nach dem Spiel zu verstehen, dass die Serie komplett anders ist, als die gegen die Spurs. Das Tempo sei viel höher und Spiel 1 gegen New Orleans sei deutlich anstrengender und ermüdender gewesen, als alle Spiele gegen San Antonio. Doch das schnelle Spiel liegt den Warriors bekanntermaßen und das deutliche Ergebnis ist ein Beleg für die Vielseitigkeit von Golden State.

Vielseitig zeigte sich vor allem Draymond Green, der defensiv sehr stark agierte aber auch statistisch mit 16 Punkten, 15 Rebounds und 11 Assists zu überzeugen wusste. Damit bleibt Greens Serie bestehen, in der die Warriors bisher immer gewinnen konnten, wenn Green ein Triple Double erzielen konnte.

Neben ihm zeigten sich aber auch Thompson (27 Punkte) und Durant (26 Punkte, 13 Rebounds) in guter Form. Auch bemerkenswert war die +/- Statistik von Kevon Looney. Der Bankspieler stand 24 Minuten auf dem Feld und allein in dieser Zeit konnten sich die Warriors 34 Punkte Vorsprung erspielen. Sicher lag dies mehr an seinen Mitspielern als an ihm, trotzdem spricht dieser Wert für den immer kämpfenden Looney.

Bei den Pelicans blieben einige Akteure blass. Mirotic kam bei nur neun Würfen auf den Korb auf nur neun Punkte. Holiday blieb mit 11 Punkten auch hinter den Wartungen zurück. Nur Moore (15 Punkte) und Crawford (14 Punkten) wussten Davis zu unterstützen. Rondo war gewohnt vielseitig (9 Punkte, 8 Rebounds, 11 Assists), doch auch er fand heute nicht die richtigen Antworten auf das Spiel der Warriors.

Problematisch ist für New Orleans sicherlich, dass sie sich nicht wirklich gut auf Spiel 2 einstellen können. Steph Curry wird hier nämlich zurückerwartet und so wird sich die Serie sicher noch verändern. Die Warriors wissen andererseits, dass sie die Pelicans dominieren können ohne dabei komplett zu überragen. Mit Curry werden sie zudem nochmal etwas stärker, sodass die Aussicht für Spiel 2 gut ist. Selbst wenn Curry sich erst wieder einfinden muss, ist damit zu rechnen, dass die Warriors erneut als Sieger vom Feld gehen und damit 2-0 in Führung gehen.

Tipp: Golden State Warriors 1,14 Betfair

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Golden State Warriors – New Orleans Pelicans Playoff Serie

Spiel 1: GSW – NOP 123-101

Stand: 1-0 Golden State Warriors

Die große Frage vor Beginn des ersten Spiels war, ob Steph Curry wieder zurückkehren könne. Nachdem der Guard der Warriors bereits zwei Tage ohne Probleme mittrainierte, sah es relativ gut aus, doch letzten Endes nahm der MVP dann doch nur auf der Bank Platz. Keine schlechte Entscheidung, steht das nächste Spiel erst am Dienstag an, sodass er nun noch einmal drei Tage mehr Zeit hat wieder 100% fit zu werden.

Durch Currys Ausfall war jedoch auch klar, dass die gesamte Mannschaft der Warriors umso mehr gefordert war, seinen Ausfall erneut zu kompensieren. Zudem erhofften sich die New Orleans Pelicans durch Currys Fehlen eine etwas größere Chance, die sie jedoch leider nicht nutzen können. Souverän und ohne größere Probleme setzten sich die Warriors mit 123-101 durch und erspielten sich somit die 1-0 Führung.

Dabei sorgte Coach Steve Kerr vor dem Spiel erneut für eine Überraschung. Nachdem JaVale McGee in der Serie gegen die Spurs startete und Andre Iguodala auf die Aufbauposition rückte, überraschte der Warriors-Coach mit einer weiteren Umstellung. Nick Young rückte für McGee in die Starting Five, erzielte zwar nur sechs Punkte, doch trotzdem gab das Ergebnis dem Trainer der Warriors recht.

Zu Beginn startete das Spiel relativ ausgeglichen. Die Pelicans schafften es immer wieder die Warriors zu attackieren, spielten Missmatches gut aus und nutzten die eine oder andere Unaufmerksamkeit. Golden State gewann dieses Viertel daher nur knapp, mit 35-34 und obwohl sie 34 Punkte kassierten, merkte man hier bereits, dass die individuelle Defensive an einigen Stellen deutlich besser war, als die der Blazers.

In Viertel Nummer 2 zeigte sich das dann auch im Ergebnis. New Orleans erzielte nur 21 Punkte und da Golden State auf der anderen Seite heiß lief, dem hohen Tempo der Pelicans genug entgegen zu setzen hatte und Durant und Thompson gut drauf waren, sorgten die Warriors mit 41 Punkten bereits für eine kleine Vorentscheidung.

Den 21 Punkte Vorsprung zur Halbzeit bauten sie dann auf 29 Punkte zum Ende des dritten Viertels aus, sodass schlussendlich auch nicht von Bedeutung war, dass die Pelicans das letzte Viertel mit 27-20 gewinnen konnten. Kerr konnte seine Starter ein wenig schonen und sich letztlich darüber freuen, dass elf der zwölf eingesetzten Spieler scoren konnten.

Die Gäste aus New Orleans versuchten natürlich alles, doch die durchwachsenen Quoten (43,8% aus dem Feld und 32% Dreier) und die Schwächen im Kampf den Rebound (42 New Orleans – 57 Golden State) waren am Ende ausschlaggebend. Anthony Davis zeigte sich mit 21 Punkten und 10 Rebounds nicht mehr als solide und wurde von Golden State gut kontrolliert. Der souveräne Sieg des amtierenden Meisters war auch daher hochverdient.

 

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