Golden State Warriors (38-10) – Minnesota Timberwolves (31-18), NBA Tipp 26.01.2018

Die Golden State Warriors stehen derzeit häufig im Fokus unserer Tipps. Dies ist allerdings einfach zu erklären, haben sie derzeit eine Menge von Top-Spielen zu bestreiten, so wie auch heute gegen die Minnesota Timberwolves. Insgesamt sechs All-Stars stehen zudem heute auf dem Feld, sodass sich die genauere Betrachtung dieses Spiels doppelt lohnt, trifft nämlich außerdem der Tabellenerste auf den Tabellendritten der Western Conference.

Tipp: Golden State Warriors

Anfang November kam es zum ersten Duell dieser beiden Mannschaften. Die Warriors gewannen das Spiel mit 125-101, obwohl Kevin Durant fehlte. Curry und Thompson übernahmen jedoch Verantwortung und sorgten mit 28 und 22 Punkten für die nötige Gefahr. Doch nicht nur auf Grund des Sieges im direkten Duell, sondern auch wegen der aktuellen Form sind die Warriors favorisiert. Nicht umsonst wurden Curry, Durant, Green und Thompson ins All-Star Team berufen. So ist die Rollenverteilung klar und man kann darauf setzen, dass Golden State der Favoritenrolle gerecht werden kann.

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Golden State Warriors (38-10) vs Minnesota Timberwolves (31-18)

Sicherlich war die Niederlage gegen die Rockets kein Grund zur Freude, doch der amtierende Meister ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Mit einem 123-112 Erfolg über die New York Knicks fanden sie im letzten Spiel direkt wieder auf die Siegerstraße und verhinderten damit erneut, dass sie zwei Spiele hintereinander verlieren. Mann des Spiels war einmal mehr Steph Curry, der auf dem Weg zu 32 Punkten mal wieder acht Dreier versenken konnte.

Kevin Durant erwischte allerdings auch einen guten Tag und konnte sich nach 14 Assists über eine Karriere-Bestleistung freuen. Leider hatte sich der Forward der Warriors aber einmal mehr nicht im Griff, geriet mit den Schiedsrichtern aneinander, kassierte das neunte und zehnte technische Foul und wurde so zum vierten mal in dieser Saison des Feldes verwiesen. Sicher nur ein kleiner Wehrmutstropfen, da man das Spiel trotzdem gewinnen konnte.

Letztlich war der Sieg aber keine Überraschung. Bei den Knicks fehlte Kristaps Porzingis und durch die Tatsache vier All-Stars im Team zu haben ist Golden State sowieso ständig der Favorit. Dabei ist es aber das erste mal in der Geschichte der NBA, dass vier Spieler eines Teams in zwei aufeinander folgenden Jahren ins All-Star Team berufen worden. Eine tolle Leistung, die auch Coach Kerr nach dem Spiel hervorhob. Dementsprechend ist aber auch klar, dass die Warriors heute erneut in der Rolle des Favoriten sind, zumal sie außerdem vor den eigenen Fans spielen.

Die Minnesota Timberwolves treten ihre Reise deswegen allerdings keinesfalls unmotiviert an. Neben Jimmy Butler wurde nämlich auch Karl-Anthony Towns ins All-Star Team berufen. Für die Wolves das erste mal seit Garnett und Cassell, dass zwei Spieler gleichzeitig die Farben ihres Vereins im All-Star repräsentieren dürfen. Überraschend waren die Nominierungen auch nicht, sind Butler und Towns die Leistungsträger in dieser Saison.

Sicherlich spielte aber auch die Entwicklung der Wolves eine Rolle bei der Berücksichtigung der beiden Spieler. Nach schwachem Start in die Saison rückte Butler immer mehr in die Rolle des Anführers und nach und nach verbesserten sich die Ergebnisse. So gewannen sie auch zuletzt fünf Spiele in Folge, bevor es zwei ärgerliche Niederlagen gegen die Magic und Rockets gab. Das Team von Coach Thibodeau hatte allerdings die richtige Antwort parat und konnte mit Erfolgen über die Raptors und Clippers schnell nachlegen.

Der Nachteil vor dem heutigen Spiel besteht jedoch darin, dass die Wolves bereits gestern in Portland ranmussten und daher Doppelbelastung und Reisestress zu verkraften haben. Sicher wird dies kaum als Ausrede gelten, doch gut sind die Voraussetzungen vor diesem Spiel deswegen natürlich nicht. Immerhin zeigte Andrew Wiggins im letzten Spiel gegen die Clippers mit 40 Punkten, dass auch er das Zeug zum All-Star hat. Für den 22-jährigen reichte in diesem Jahr allerdings noch nicht, trotzdem ist er neben Butler und Towns sicherlich ein Spieler, der ähnlich viel Potenzial mitbringt.

Fraglich waren vor dem gestrigen Spiel Butler und Crawford, sodass über den heutigen Einsatz kurzfristig entschieden wird. Die Warriors hatten außer Jordan Bell zuletzt keine Verletzten, kurzfristige Ausfälle sind allerdings denkbar.

Player to watch: Karl-Anthony Towns

Für den ebenfalls erst 22-jährigen Towns ist es die erste All-Star Berufung. In seiner dritten Saison gingen seine Werte im Vergleich zum Vorjahr zwar etwas runter, doch mit 20 Punkten, 12,1 Rebounds und 1,6 Blocks pro Spiel überzeugt er trotzdem. Zudem zeigte er damit die Bereitschaft auf eigene, guten Statistiken, für den Erfolg des Teams und einen weiteren Top-Spieler (Butler) zu verzichten. Sicher auch ein Zeichen von großer Klasse. Wie bereits in den vergangenen dreizehn Spielen darf man auch heute wieder mit einem Double Double rechnen.

 

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