Golden State Warriors (37-10) – New York Knicks (21-26), NBA Tipp 23.01.2018

Die Vorzeichen vor dem Spiel zwischen den Golden State Warriors und den New York Knicks sind klar. Zwar verloren Beide ihr jeweils letztes Spiel, doch es ist natürlich der amtierende Meister aus Golden State, der als Favorit ins Spiel geht. Form, Tabellenposition, Bilanz und individuelle Klasse sprechen gemeinsam eine klare Sprache und machen die Warriors vor diesem Spiel zum Favoriten.

Tipp: Golden State Warriors

Die Niederlagen der Warriors sind selten und bisher antworteten sie auf jede Pleite mit einem Sieg im nächsten Spiel. Das schafften die Knicks natürlich nicht und so spricht die Gesamtsituation auch klar für die Warriors. Sie sind statistisch in fast allen Belangen überlegen, haben die größere individuelle Klasse und die Knicks haben zudem den Nachteil gerade das fünfte von insgesamt acht Auswärtsspielen in Folge zu bestreiten. Daher sollte der Tipp auf Golden State gehen.

Quote
Anbieter
Bonus
Link
1,09
€150

 

NBA – Golden State Warriors (37-10) – New York Knicks (21-26)

Außer einer etwas unnötigen Pleite gegen die Clippers, bei der sie auf Curry und Thompson verzichteten und 50 Punkte von Lou Williams eingeschenkt bekamen, ließen sich die Warriors im Januar bisher wenig zu Schulden kommen. So gewann man die ersten vier Spiele in Folge und baute die damalige Siegesserie auf fünf Spiele aus. Nach der Pleite gegen die Clippers gab es dann erneut vier Siege, unter anderem gegen die Raptors und Cavs.

Im letzten Spiel endete die Serie dann aber und Golden State kassierte die zweite Niederlage in diesem Monat und die zehnte in der gesamten Saison. Mit 108-116 ging das Spiel verloren, in dem die Mannschaft von Steve Kerr zu Gast bei den Houston Rockets war. Die Warriors verloren also das Topspiel und während sich die Rockets für den Sieg feierten und verlauten ließen, dass sie besser als Golden State sind, spielten die Warriors das Spiel herunter und nannten eigene Unzulänglichkeiten als Gründe für die Pleite. Tabellarisch gesehen passierte dabei auch relativ wenig, stehen die Warriors noch immer 3,5 Spiele vor Houston.

Auch wenn die Situation nicht unbedingt besorgniserregend ist, ließ Steph Curry nach seinem erneuten Ausfall zuletzt Top-Leistungen vermissen. Nachdem er nach seiner Köchelverletzung zurückkehrte, überragte er mit 38, 32, 29, 45 und 32 Punkten. Anschließend fiel der von den Fans zum All-Star Captain gewählte Ex-MVP erneut zwei Spiele aus und konnte danach mit 23, 23, 30 und 19 Punkten nicht an die herausragenden Leistungen anknüpfen. Für die Warriors aber kein Grund zur Sorge ist der Kader tief genug, um die fehlenden Punkte aufzufangen.

Gleiches lässt sich über die New York Knicks und Kristaps Porzingis leider nicht sagen. Nach seinem furiosen Start in die Saison, ließen Porzingis Leistungen nach, er klagte über unglaubliche Erschöpfung und konnte die vielen Niederlagen nicht verhindern. Auch im Januar setzt sich dieser Trend fort, nahmen Scoring und Quoten weiterhin ab (Oktober: 29,3 Punkte und 47,8% aus dem Feld – Januar: 20,1 Punkte und 40,4% aus dem Feld).

Porzingis benötigt dringend Unterstützung, die ihm derzeit aber niemand geben kann. Enes Kanter kann hin und wieder überzeugen (13,5 Punkten und 10 Rebounds im Schnitt) und auch Michael Beasley liefert immer mal wieder gute Spiele ab. Tim Hardaway Jr. kehrte nach seiner Verletzung zurück und konnte Porzingis ebenfalls manchmal entlasten, letztlich bleibt Porzingis jedoch der Go to Guy auf den sich die Mannschaft verlassen muss.

Auch weil der junge 22-jährige derzeit noch nicht die Konstanz an den Tag legen kann, verlieren die Knicks weiterhin eine Menge Spiele. Von den letzten zehn Partien gewannen sie nur drei und so rutschten die Knicks auch in der Tabelle bis auf Rang 10 ab. Der Rückstand auf die Playoff-Plätze ist mit drei Spielen zwar noch überschaubar, trotzdem hatte man sich nach dem guten Saisonstart mehr erhofft. Die Tatsache nun auswärts beim Meister ranzumüssen, macht die Situation zudem nicht einfacher.

Immerhin gibt es bei New York derzeit keine Verletzten mehr. Die Warriors müssen ohne Jordan Bell auskommen und Iguodala ist fraglich.

Player to watch: Klay Thompson

Mit 20,6 Punkten pro Spiel, einer großen Konstanz und der Fähigkeit immer mal wieder heiß zu laufen, ist Thompson ein elementarer Bestandteil des Warriors-Erfolges. Was passiert, wenn er nicht gut drauf ist, konnte man gegen die Rockets gut erkennen. Mit nur 8 Punkten und 3 von 11 getroffenen Würfen blieb er hinter den Erwartungen zurück und verpasste in dieser Saison erst zum zweiten mal das zweistellige Scoring. Als dritte Option hinter Curry und Durant ist er unersetzlich und nach der schwachen Leistungn im letzten Spiel, darf man mit einer Trotzreaktion rechnen und damit, dass er seinen Schnitt mit 21 Punkten erreichen kann.

 

Liveticker und Statistiken