Golden State Warriors (19-9) – Toronto Raptors (21-7), 13.12.2018

Die Toronto Raptors durchleben derzeit ein absolut toughes Programm, ging es in den letzten Wochen gegen einige Top-Teams. Auch heute kommt es zu einem weiteren absoluten Topspiel, wenn die Mannschaft um Kawhi Leonard bei den Golden State Warriors zu Gast ist. Es ist die zweite Begegnung innerhalb der letzten 14 Tage, doch nachdem die Raptors das erste Spiel mit 131-128 (in der Verlängerung) gewinnen konnten, gehen sie zuversichtlich in die heutige Partie.

Tipp: Golden State Warriors

Der Tipp sollte trotzdem auf den amtierenden Meister gehen. So gestalteten sie die erste Partie gegen die Raptors bereits spannend, obwohl mit Steph Curry und Draymond Green zwei enorm wichtige Spieler fehlten. Kevin Durant wurde mit 51 Punkten zum tragischen Helden, waren es letztlich die Raptors, die das Spiel dank eines ebenfalls groß aufspielenden Leonards (37 Punkte) gewinnen konnten. Da die Warriors aber wieder komplett sind und das Spiel in Golden State stattfindet, sollte der Tipp unbedingt auf Curry und Co. gehen, auch weil die Raptors Reisestress und Doppelbelastung zu verkraften haben, da sie gestern noch in Los Angeles bei den Clippers ranmussten.

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NBA – Golden State Warriors (19-9) – Toronto Raptors (21-7)

Nach der großen Aufruhr, die es in Golden State in Folge von Currys Verletzung und Durants und Greens Unstimmigkeiten gab, kehrt langsam aber sicher wieder Ruhe ein und auch die Leistungen werden immer konstanter. So gewannen die Warriors ihre letzten vier Spiele in Folge und konnten mit den Bucks und Wolves dabei durchaus gut aufgelegte Teams besiegen.

Erfreulicherweise konnten sie auch die Comebacks von Steph Curry und Draymond Green feiern, die sich Beide gut in die Mannschaft integrierten. Vor allem Curry wusste dabei zu überzeugen, erzielte er in den letzten fünf Spielen 27, 30, 42, 20 und 38 Punkte und traf dabei 51,8% seiner Dreier. So wurde er direkt zum Spieler der Woche gewählt und unterstrich mal wieder, warum er in dieser Saison einer der Top-MVP-Kandidaten ist.

Dementsprechend gefährlich sind die Warriors mittlerweile wieder, gewannen sie sieben ihrer letzten neun Spiele und erlaubten sich nur bei der Overtime-Pleite gegen die Raptors und im darauffolgenden Spiel gegen die Pistons zwei Ausrutscher. Auch Steve Kerr zeigte sich zufrieden und auch Draymond Green sprach davon, dass die Warriors wieder die Alten sind. Zudem trainierte DeMarcus Cousins bereits wieder mit dem G-League Team, sodass auch sein Comeback in den nächsten Wochen bevorsteht.

Während die Warriors also auf dem aufsteigenden Ast sind, lief es für die heutigen Gäste aus Toronto nicht besonders gut. Zwar konnten sie vor zwei Wochen noch Spiele gegen die Nuggets und Warriors gewinnen, doch trotzdem verloren sie drei ihrer letzten vier Spiele. Zunächst mussten sie sich dabei knapp gegen die Denver Nuggets geschlagen geben, bevor ein Sieg über die Sixers nochmal unterstrich, dass die Raptors zu Recht auf Platz 1 der Eastern Conference-Tabelle stehen.

Es folgte allerdings eine etwas überraschende 105-106 Overtime-Niederlage gegen die Brooklyn Nets, auf die Raptors sicher gerne verzichtet hätten. Zudem kam es dann im vorletzten Spiel zum Spitzenduell mit den Bucks, welches das Team aus Toronto ebenfalls verlor (99-104). Vor allem Kyle Lowry zeigte in diesem Spiel eine schwache Leistung, erzielte er in 34 Minuten keinen Punkt und vergab alle fünf seiner Würfe. Zum Ende hatten sie zwar die Chance auf den Ausgleich, doch Leonard konnte sie nicht nutzen, sodass das Spiel verloren ging.

Ein Grund für die schwachen Ergebnisse ist sicher das Spiel von Kyle Lowry. In den letzten vier Spielen erzielte er 5, 7, 3 und 0 Punkte, obwohl er im Schnitt 34,3 Minuten spielte. Ob er verletzt ist, oder die Leistungen noch immer was mit der Unzufriedenheit in Bezug auf DeRozans Abgang zu tun haben, ist unklar, wurde das Thema in den letzten Wochen wieder aufgeworfen. Lange sollte Lowry aber nicht so schwach spielen, ist er zum einen ein gestandener All-Star, zum anderen braucht sein Team ihn dringend. So sind aber seine aktuellen Leistungen trotzdem ein Punkt, warum die Raptors im Nachteil sind. Dass sie außerdem gestern noch bei den Clippers ranmussten (Ergebnis fehlt), macht die Situation ebenfalls nicht einfacher.

Fehlen werden den Raptors zudem Powell und Richardson. Die Warriors müssen auf Cousins und Jones verzichten.

Player to watch: Steph Curry

Rein statistisch hatte Steph Curry noch kein besseres Jahr. Zwar erzielte er schonmal mehr Rebounds und Assists, doch seine Quoten (51,3 % aus dem Feld – 50% Dreier – 93,8% Freiwürfe) sind so gut wie nie. Er erzielt 30,1 Punkte pro Partie (gleichauf mit dem bisher besten Wert seiner Karriere) und trifft 5,4 Dreier pro Spiel (Karriere-Bestwert). Dazu gewannen die Warriors 14 der 17 Spiele in denen Curry auf dem Feld stand. So wird er auch heute im Mittelpunkt seines Teams stehen und man kann davon ausgehen, dass er die gute Form der letzten Tage mitnimmt. Daher kann man auch darauf setzen, dass er seinen Schnitt mit 30 Punkten erreichen kann.

 

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