Detroit Pistons (29-35) – Toronto Raptors (45-17), NBA Tipp 08.03.2018

Zum dritten von insgesamt vier Duellen treffen sich heute die Detroit Pistons und die Toronto Raptors. Favorisiert ist dabei das Team aus Toronto, stehen sie in der Tabelle besser dar, bringen sie die bessere Form mit und gewannen sie bereits die ersten beiden Spiele mit 96-91 und 123-94. Die Pistons spielen zwar zu Hause und Toronto hat Doppelbelastung und Reisestress zu verkraften, doch die Ergebnisse der Pistons waren zuletzt wirklich schwach, sodass vor diesem Spiel nicht zu viel von Detroit erwartet werden darf.

Tipp: Toronto Raptors

Die Raptors gewannen ihre letzten vier Spiele in Folge und auch im gestrigen Spiel gegen Atlanta war Toronto klar favorisiert. Die Form ist gut, defensiv und offensiv läuft es gut und der erste Platz in der Eastern Conference ist mehr als verdient. Die Pistons stehen nur auf Rang 9, verloren die letzten drei Spiele und bei mittlerweile fünf Spielen Rückstand auf Platz 8 rückt die Playoff-Qualifikation in immer weitere Ferne. Dementsprechend scheint auch heute nicht viel zu holen zu sein und der Tipp sollte auf die Gäste aus Toronto gehen.

Quote Quote
Anbieter Anbieter
Bonus Bonus
Link Link
1,45
200€

 

NBA – Detroit Pistons (29-35) vs Toronto Raptors (45-17)

Die Talfahrt der Detroit Pistons geht weiter. Nach dem Griffin-Trade startete Detroit vielversprechend, verlor jedoch neun der letzten elf Spiele. Dabei mussten sie sich sogar gegen Teams wie Orlando, Charlotte oder Atlanta geschlagen geben, Teams, die mit der Playoff-Qualifikation wohl nichts mehr zu tun haben. Auch diese Pleiten offenbarten, dass scheinbar auch die Pistons in diesem Jahr nichts in den Playoffs verloren haben.

Coach van Gundy sah zuletzt mehrere Gründe für die Niederlagen. Einerseits vermisse man Reggie Jackson, der seit Ende Dezember verletzt fehlt. Seitdem konnten die Pistons nur 10 von 31 Spielen gewinnen und so schafften sie es nicht, sich in die Playoff-Plätze zurück zu kämpfen. Es fehlt seine Kreativität und die Qualität im Kader reicht nicht aus um seinen Ausfall zu kompensieren.

Dazu kommt, dass die Frustration bei den Pistons-Spielern merklich steigt. Andre Drummond und Blake Griffin holten sich bei der 90-112 Pleite gegen die Cavs jeweils ein technisches Foul ab und auch der Trainer betonte nach dem Spiel, dass die Frustration seiner Spieler spürbar ist. Seien es die nicht gegeben Pfiffe oder die Tatsache, dass der Ball einfach nicht in den Korb will. Die Pistons kommen einfach nicht in Fahrt und werden von Spiel zu Spiel verkrampfter, sodass an die Playoffs kaum noch zu denken ist.

Diese Probleme haben die Raptors derzeit nicht, zeigen sie sich so stark und konstant wie selten. Sie gewannen nicht nur die letzten vier Spiele in Folge, sondern insgesamt dreizehn der letzten fünfzehn Spiele. Die einzigen Niederlagen kassierten sie dabei gegen die Wizards und Bucks, jeweils mit 119-122, wobei es gegen die Bucks sogar noch in die Verlängerung ging.

Mit den Wolves, Blazers, Celtics, Heat und Wizards konnten sie aber auch genug Playoff-Teams besiegen und so Selbstvertrauen sammeln. Dieses nutzten sie, um sich in einem ansonsten recht einfachen Programm zu behaupten und die Führung in der Tabelle ein wenig auszubauen. Mit 45 Siegen und 17 Niederlagen haben sie 1,5 Spiele Vorsprung vor den Celtics und sind gleichzeitig das drittbeste Team der gesamten Liga.

Ein Selbstläufer wird das heutige Spiel deswegen aber genauso wenig, wie der Rest der Saison. Es stehen noch einige schwere Spiele an, allerdings haben die Raptors das Glück, dass die Hälfte der verbleibenden Spiele zu Hause stattfinden. Die derzeitige Situation ist also gut in Toronto und so werden sie fast immer als Favorit ins Spiel gehen. Im Hinblick auf die Playoffs eine gute Übung um mit dem Druck siegen „zu müssen“, fertig zu werden.

Wichtig Ausfälle haben die Raptors dabei derzeit nicht zu beklagen. Detroit hat neben Jackson und Leuer keine neuen Verletzten.

Player to watch: Jonas Valanciunas

Der Center der Raptors galt als Riesentalent als er in die Liga kam, doch der mittlerweile 25-jährige konnten die großen Erwartungen nicht ganz bestätigen. Seit fünf Jahren änderten sich seine Statistiken kaum und er verpasste den nächsten Schritt. Mit 11,9 Punkten und 8,3 Rebounds bringt er aber trotzdem solide Leistungen und behauptet sich als Stütze in der Starting Five. Auch wenn er hin und wieder die Kontinuität vermissen lässt, bewies er oft genug, dass er sich auch gegen All-Stars wie Drummond behaupten kann, sodass man auch heute damit rechnen kann, dass er seinen Schnitt mit 12 Punkten erreichen wird.

 

Liveticker und Statistiken