Dallas Mavericks (22-49) – Utah Jazz (40-31), NBA Tipp 23.03.2018

Das Spiel zwischen den Dallas Mavericks und den Utah Jazz ist, wie die Bilanzen verraten, ein ungleiches Duell und die Gäste aus Utah gehen als klare Favoriten in die Partie. Es ist das dritte und letzte Aufeinandertreffen in dieser Saison und nachdem die Jazz bereits die ersten beiden Spiele mit 104-89 und 97-90 gewinnen konnten, wollen sie heute auch den dritten Sieg klar machen und damit einen weiteren Schritt Richtung Playoffs machen.

Tipp: Utah Jazz

Während Dallas die letzten drei Spiele in Folge verlor und vier der letzten fünf Partien nicht gewinnen konnte, hatten die Jazz zuletzt eine Siegesserie von neun Spielen in Folge. Völlig überraschend verloren sie allerdings ihr letztes Spiel gegen die Atlanta Hawks und verpassten damit den 10. Sieg in Folge. Doch trotzdem bleibt Utah heute der Favorit und da sie derzeit auf Platz 8 stehen und nur noch zwei Spiele Vorsprung auf Rang 9 haben, brauchen die den Erfolg Richtung Playoffs. Daher sollte der Tipp heute auf Utah gehen.

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NBA – Dallas Mavericks (22-49) vs Utah Jazz (40-31)

Elf mal müssen die Dallas Mavericks noch ran, dann hat die furchtbare Saison 2017-18 endlich ein Ende. Dabei haben die Mavs nicht mal besonderes Verletzungspech, sondern der Kader von Rick Carlisle ist einfach nicht besonders gut besetzt und so stecken die Mavs seit Monaten im Keller der Western Conference fest. Zwar verletzte sich innerhalb der letzten Wochen Wesley Matthews und gesellte sich zu Seth Curry, der ebenfalls die gesamte Saison verpasste, doch selbst mit Matthews lief es kaum besser.

So sind Erfolgserlebnisse in Dallas derzeit Mangelware und die einzigen Gründe zur Freude, scheinen die unfassbaren Werte zu sein, die Nowitzki in dieser Saison erreichte. So erzielte er beispielsweise sein 11.000. Field Goal und machte zuletzt sein 1464. Spiel – Platz 5 der ewigen Bestenliste. Die Ergebnisse wurden dadurch allerdings auch nicht besser und die Tatsache, dass Nowitzki mit 39 Jahren der viertbeste Scorer im Team der Mavs ist, spricht vielleicht für ihn, aber nicht unbedingt für seine Teamkollegen.

Auch zuletzt lief es nicht gut. Nach einer nachvollziehbaren Pleite gegen die Houston Rockets (82-105), konnte Dallas zwar mal ein Spiel gegen die Knicks gewinnen (110-97), doch es folgten drei Pleiten gegen die Raptors (115-122, nach Verlängerung), die Nets (106-114) und die New Orleans Pelicans (105-115). Defensive Mängel und fehlende Gefahr in der Offensive erwiesen sich als Gründe für die Pleiten und auch heute ist kaum Besserung in Sicht.

Grund dafür ist aber nicht nur die eigene Unzulänglichkeit. Utahs Defensive ist die zweitbeste der Liga (99,8 Punkte) und wird es den Mavs sehr schwer machen. Offensiv haben die Jazz zwar noch eine Menge Luft nach oben (103 Punkte pro Spiel), doch die Kombination sorgt dafür, dass die Jazz sich in den letzten Wochen in einen kleinen Rausch spielten und die Playoff-Plätze angreifen konnten.

Derzeit stehen sie mit zwei Spielen Vorsprung auf Rang 9, auf dem achten Platz der Western Conference und der Rückstand auf Platz 4 beträgt ebenfalls nur zwei Spiele. Die Situation ist also eng und jeder Sieg zählt. Dass Utah sich aber aufgrund der Position nicht zu sicher sein darf, bewies die letzte Partie. Völlig überraschend verloren sie nach zuvor neun Siegen in Folge gegen die Atlanta Hawks und fanden dabei keine Antwort auf Dennis Schröder, der mit 41 Punkten ein Career-High erzielen konnte.

Utah-Coach Quin Snyder sprach nach dem Spiel von einer Off-Night, da offensiv wenig ging. Die Quote von 37,1% belegt dies und auch Rookie-Sensation Donovan Mitchell erwischte mit nur 9 von 28 getroffenen Würfen, keinen besonders guten Tag. Doch genau wegen solchen Nächten sind die Playoffs alles andere als sicher. Daher werden die Jazz heute sehr motiviert zu Werke gehen um einerseits wieder auf die Siegerstraße zu gelangen und andererseits die Niederlage vom letzten Spiel vergessen zu machen.

Neben dem Langzeitverletzten Sefolosha, fehlt außerdem Raul Neto. Bradley und Favors sind fraglich. Die Mavs müssen ohne Curry und Matthews ran, außerdem Mejri und Smith Jr. fraglich.

Player to watch: Ricky Rubio

Während Donovan Mitchell und Rudy Gobert die meisten Lorbeeren für die guten Leistungen der Jazz einfahren, sollte man Ricky Rubio nicht vergessen. Der mittlerweile 27-jährige Spanier spielt eine tolle Saison und obwohl seine Assist-Werte nie schlechter waren (5,4 pro Spiel), dirigiert und leitet er Utahs Offensive hervorragend. Er ist die dritte Stütze und zeigte sich vor allem als Scorer gefährlich. Im März kommt er bisher auf 15,1 Punkte pro Spiel und verpasste nur in einem von zehn Spielen das zweistellige Scoring. Daher sollte man auch heute damit rechnen können, dass er seinen Saisonschnitt mit 13 Punkten erreichen kann.

 

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