Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers, NBA Playoff Spiel 5 Tipp

Die Pleite in Spiel 4 war für die Pacers sicher nicht das Aus. So lagen sie zuvor 2-1 in Führung und konnten bereits ein Spiel in Cleveland gewinnen. Natürlich ist die Tatsache in fremder Halle zu spielen ein kleiner Nachteil, doch sie wissen, dass sie hier gewinnen können.

Auch die letzten drei Spiele, von denen sie zwei knapp verloren, sollten ihnen Mut machen. Denn trotz großen Rückstandes konnten sie sich in die Spiele zurückkämpfen und wenn die sonst so treffsicheren Oladipo und Bogdanovic zuletzt ein wenig mehr Wurfglück gehabt hätten, könnten die Pacers auch 3-1 führen oder sogar schon durch sein.

Coach Nate McNillan war allerdings nicht besonders zufrieden. Man müsse richtig spielen und dürfe sich von den Emotionen nicht leiten lassen. In Hinblick auf das heutige Spiel betonte er, dass sich sein Team beruhigen müsse und konzentriert bleiben muss. So spielt man das Spiel zusammen und füreinander und in Spiel 4 habe man nicht als Team harmoniert.

Obwohl die Pacers auswärts spielen, scheinen sie also gute Chancen zu haben. Von Oladipo darf man nach zwei eher schwächeren Spielen wieder etwas mehr erwarten und auch Bogdanovic, der sich als X-Faktor beweist, zeigte in den beiden Niederlagen schwache Leistungen. Lance Stephenson ist zudem die große Nervensäge, versucht er die Cavs mit physischen Spiel und Flopping aus dem Konzept zu bringen.

Allerdings darf man sich von den Eindrücken auch nicht trüben lassen. Allzu oft schrieb man die Cavaliers in den letzten Jahren schon ab und man dachte, dass nun der Moment gekommen sei, in dem LeBron James es nicht schafft, die Serie zu gewinnen. Zwar scheinen es in dieser Serie mehr Fragezeichen denn je zu geben, da die klare zweite Option fehlt, doch James selbst liefert ab und hat mit Love, Smith, Korver oder auch Hood und Clarkson eine Menge Spieler die zumindest im einen oder anderen Spiel mal 20 oder mehr Punkte hinlegen können.

Daher sollte man die Cavs auf keinen Fall abschreiben und da sie heute auch noch vor den eigenen Fans spielen, haben sie gute Chancen, sich die Führung zu erspielen. Nicht umsonst führten sie bereits deutlich in den letzten Spielen, ließen dann nur die Konzentration vermissen, die Partie auch nach Hause zu bringen. Daher denke ich, dass die Cavs das fünfte Spiel gewinnen. Sie sind erfahren genug um Oladipo und Co. weiter zu kontrollieren und so wandeln sie diese Erfahrung in einen wichtigen Sieg in Spiel Nummer 5 um. James geht dabei einmal mehr als überragender Akteur voran.

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Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers NBA Playoff Serie

Spiel 1: CLE – IND 80-98

Spiel 2: CLE – IND 100-97

Spiel 3: IND – CLE 92-90

Spiel 4: INDCLE 100-104

Stand: 2-2

Die Serie zwischen den Cleveland Cavaliers entwickelt sich zu einer äußerst Spannenden, die nun drei mal hintereinander erst in den letzten Sekunden entschieden wurde. Dabei hatten die Pacers in Spiel 3 noch das bessere Ende auf ihrer Seite, während Cleveland Spiel Nummer 4 mit 104-100 für sich entscheiden konnte.

Dabei war jedoch in den letzten beiden Spielen auffällig, dass die Cavaliers die Souveränität vermissen ließen und zwei sicher geglaubte Spiele (fast) noch aus der Hand gaben. So erspielten sie sich in Spiel Nummer 3 eine 17-Punkte Führung, schenkten diese letzten Endes aber her. Auch in Spiel Nummer 4 lagen sie bereits mit 16 Punkten in Front, gerieten dann aber im vierten Viertel trotzdem noch einmal ins Hintertreffen.

Hier waren es dann aber LeBron James und Kyle Korver, die die wichtigen Würfe für die Cavs trafen und so für den entscheidenden 10-2 Lauf zum Ende des Spiels verantwortlich waren. Dabei mussten die Cavs auf George Hill verzichten, der vom schwachen Jose Calderon (5 Punkte) ersetzt wurde. Doch einmal mehr zeigten sich auch andere Spieler nicht besonders gut aufgelegt und die Cavs hatten am Ende auch ein wenig Glück.

James wurde mit 32 Punkten zum Topscorer und war mit 13 Rebounds und 7 Assists mal wieder überall zu finden. Kyle Korver (18 Punkte) und JR Smith (12 Zähler) spielten auch solide, doch dass Jordan Clarkson mit 12 Punkten von der Bank der einzige Spieler war, der außerdem für die Cavs zweistellig scorte, belegt die fehlende Konstanz im Kader im Cavs.

Die Pacers zeigten sich andererseits mal wieder ausgeglichen und sieben verschiedene Spieler scorten zweistellig. Allerdings wurde Domantas Sabonis mit 19 Punkten von der Bank zum Topscorer und stellte damit die bisher stark auftretenden Oladipo und Bogdanovic in den Schatten, die heute gemeinsam nur 9-33 Würfen trafen. Da zudem auch Collison und Young nur 10-26 Würfen trafen, war klar, dass die Starting Five heute insgesamt etwas zu wenig zeigte.

 

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