Cleveland Cavaliers (30-21) – Minnesota Timberwolves (34-22), NBA Tipp 08.02.2018

Wenn die Cleveland Cavaliers in der heutigen Nacht die Minnesota Timberwolves empfangen, sprechen die Vorzeichen für die Mannschaft aus Minnesota. Anfang Januar gewannen sie nämlich bereits das erste Spiel gegen die Cavs mit 127-99 und setzten damit ein klares Zeichen. Zwar erlaubten sich Butler und Co. zuletzt auch die eine oder andere Niederlage, doch die Cavs stecken nicht erst seit dieser Pleite in einer handfesten Krise und sind daher, trotz der Tatsache, dass sie zu Hause spielen, nur in der Rolle des Underdogs.

Tipp: Minnesota Timberwolves

Während Minnesota drei Tage frei hatte, in Ruhe anreisen konnte und sich in Ruhe auf das Spiel vorbereiten konnte, haben die Cavs Reisestress und Doppelbelastung zu verkraften. So spielten sie gestern bereits in Orlando (Ergebnis fehlt) und haben daher kaum Zeit zur Regeneration. Dazu verloren die Cavs bisher alle acht im nationalen Fernsehen übertragenen Spiele und präsentierten sich dabei desolat. Sicher nur ein eine Randnotiz, doch selbst LeBron James sagte, dass am besten keine Cavs-Spiele mehr im nationalen TV übertragen werden sollten. Die Vorzeichen sprechen also klar für Minnesota, auf die heute auch der Tipp gehen sollte.

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NBA – Cleveland Cavaliers (30-21) – Minnesota Timberwolves (34-22)

Versucht man den Problemen der Cavs auf den Grund zu gehen, ist dies gar nicht so einfach. Teamchemie, Alter des Teams, fehlendes Training, Verletzungen, fehlender Wille und Einsatz, der eventuell fehlende Respekt vor Coach Tyronn Lue oder auch die enorme Präsenz von LeBron James wurden in den Medien als Gründe für die Probleme genannt. Vergessen sollte man zudem aber auch nicht, dass die individuellen Leistungen einfach schlecht sind und einige Spieler nicht auf dem Höhepunkt der Leistungsfähigkeit sind.

Dazu kommen viele Ausfälle und Verletzungen. Isaiah Thomas verpasste das Camp und den Saisonstart, Iman Shumpert war auch eine lange Zeit verletzt. Derrick Rose war ebenfalls nicht der Zuverlässigste und zudem gab es weitere Spieler, die immer mal wieder ein paar Partien verpassten. Zu guter Letzt brach sich Kevin Love dann auch noch die Hand und wird den Cavs in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Die Medien berichteten außerdem darüber, dass LeBron und Love seitdem keinen Kontakt hatten, eine weitere Nachricht die für Unruhe sorgte.

Neben dem Stress den es abseits des Feldes gibt, blieben leider auch auf dem Feld die Leistungen schlecht. Immerhin konnten zuletzt mal wieder zwei Siege gegen die Pacers und Pistons eingefahren werden, doch das Rematch gegen die Pistons ging zwei Tage später verloren. Es folgte ein knapper Erfolg über Miami und eine 88-120 Klatsche gegen die Rockets. Heute das Spiel ist das zweite eines back-to-back-Sets, in dem besonders die Einstellung wichtig ist. Diese ließen die Cavs aber zuletzt vermissen und so sind die Aussichten alles andere als gut.

Das Problem liegt allerdings nicht nur bei den Cavs, sondern auch beim heutigen Gegner aus Minnesota. Zum einen haben sie mit Jimmy Butler einen der Spieler, die am besten gegen LeBron James zurechtkommen. Dazu haben sie mit Karl-Anthony Towns und Andrew Wiggins zwei junge und athletische Spieler, gegen die es die Cavs sehr schwer haben.

Dazu kommt, dass die Wolves die sechstbeste Offensive der Liga haben, während die Cavs-Defensive die fünftschlechteste der gesamten Liga ist. Zudem gehen die jungen Wolves ausgeruht ins Spiel, sodass auch ihre Energie höher sein sollte. Außerdem gewannen die Wolves bereits das erste Spiel gegen die Cavs und werden daher mit großem Selbstbewusstsein ins Spiel gehen, selbst wenn das Duell in Cleveland stattfindet.

Ähnlich wie bei den Cavs gibt es allerdings auch in Minnesota Trade-Gerüchte. Shabazz Muhammad sollte laut ESPN einen Tradewunsch geäußert haben. In Anbetracht des Potenzials des 25-jährigen und der Tatsache, dass er zuletzt fast gar nicht und im Schnitt weniger als zehn Minuten spielt, durchaus nachvollziehbar, doch Coach und Manager Thibodeau wollte davon nichts wissen. So bleibt abzuwarten, wie sich seine Personalie entwickelt. Fakt ist, dass dieses Problem längst nicht so zu stören scheint, wie die vielen Probleme der Cavs.

Erfreulicherweise für die Gäste aus Minnesota haben sie keine Verletzten zu beklagen. Die Cavs treten ohne Love an.

Player to watch: Jimmy Butler

Fraglos ist Jimmy Butler der Anführer der Wolves und seine Leistungen und die verdiente All-Star Nominierung unterstreichen seine Rolle im Team. In den letzten zehn Spielen wusste er mit im Schnitt 25,2 Punkten zu überzeugen und seinen Schnitt von 22,1 Punkten damit nochmal klar zu übertreffen. Offensiv, wie defensiv, ist der das Zugpferd der Wolves geworden und so wurde er sogar im erweiterten Kreis der MVP-Kandidaten genannt. Auch gegen die Cavs sollte er seine gute Form fortsetzen können und seinen Schnitt mit mindestens 22 Punkten erreichen können.

 

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