Cleveland Cavaliers (10-41) – Washington Wizards (21-28), 30.01.2019

Die Cleveland Cavaliers haben es geschafft. Dank ihres knappen Sieges im letzten Spiel gegen die Chicago Bulls (104-101) konnten sie ihre Niederlagenserie beenden und ihren zehnten Sieg in dieser Saison einfahren. Mit diesem Erfolg im Rücken wollen sie natürlich auch das heutige Spiel gegen die Washington Wizards siegreich gestalten und den zweiten Erfolg in Serie ein fahren. Die Gäste aus Washington, die Wizards, werden sich allerdings zu wehren wissen und gehen trotz des Erfolgserlebnisses der Cavs als Favorit ins Spiel.

Tipp: Washington Wizards

Beim Blick auf die letzten Ergebnisse kann der Tipp heute eigentlich nur auf Washington gehen. Sie gewannen acht ihrer letzten 13 Spiele, während die Cavs 18 ihrer letzten 20 Spiele verloren. In den ersten beiden Duellen der Saison schafften die Cavs es allerdings schon ein Spiel zu gewinnen. Die erste Partie gewannen die Wizards Mitte November noch mit 119-95, doch Partie Nummer zwei, gut einen Monat später, gewannen die Cavs mit 116-101. Nichtsdestotrotz war die Form der Cavs zuletzt so schlecht und die Wizards Leistungen zu solide, sodass der Tipp heute unbedingt auf Washington gehen sollte.

Unser Tipp: AH -5,5 Washington Wizards

Quote
Anbieter
Bonus
Link
1,66
100€
18+, AGBs gelten

Eröffnen Sie noch heute ein Konto bei bet365 und holen Sie sich einen 100% Einzahlungsbonus. Es gelten die AGB.

NBA – Cleveland Cavaliers (10-41) – Washington Wizards (21-28)

Mit 104-101 gewannen die Cleveland Cavaliers ihr letztes Spiel gegen Chicago Bulls. Der erst in dieser Saison verpflichtete Alec Burks sorgte dabei wenige Sekunden vor dem Ende für den entscheiden Korb und brachte die Cavs entscheidend in Führung. Damit beendeten die Cavs eine sechs Spiele andauernde Niederlagenserie und konnten den zweiten Sieg in diesem Jahr einfahren.

Doch es ist auch klar, dass der Sieg nicht zu hoch bewertet werden darf. Die Leistungen waren in den letzten Wochen viel zu schlecht, sodass die Cavs mit zehn Siegen und 41 Niederlagen das derzeit schlechteste Team der Liga sind. Ihre Offensive lässt immer wieder zu wünschen übrig und mit nur 102,4 erzielten Punkten pro Spiel stellen Sie die drittschlechteste Offensive der gesamten Liga. Defensiv sieht es zwar ein wenig besser aus, aber mit den 113,4 kassierten Punkten ist man trotzdem noch unter den schlechtesten zehn Teams der Liga. Dementsprechend kann man den letzten Sieg als Tropfen auf den heißen Stein bewerten, was bedeutet, dass sich die Fans auf viele weitere Niederlagen einstellen müssen.

Auch individuell gibt es wenig Positives aus Cleveland zu berichten. Rookie Collin Sexton hat insgesamt schlechte Statistiken und kann die Erwartung trotz seiner 14,4 Punkte nicht erfüllen. Auch die anderen jungen Spieler wie Clarkson, Hood, Osman oder Nance Jr. liefern nicht die erhofften Leistung ab und wie die Ergebnisse zeigen ist die Mannschaft insgesamt viel zu schlecht. Dementsprechend sind sie auch heute nur der Außenseiter.

Auf der anderen Seite ist eine Mannschaft aus Washington zu Gast, die trotz einiger wichtiger Verletzungen, immer besser in Fahrt kommen. John Wall fehlt beispielsweise seit Ende Dezember, doch seitdem er ausfällt, steigerte sich Washington ein wenig. Sie gewannen acht von 14 Spielen und kämpften sich in der Tabelle mittlerweile auf Platz 10. Mit 21 Siegen und 28 Niederlagen haben sie nur noch zweieinhalb spiele Rückstand auf Platz 8.

Besonders hervorzuheben sind natürlich die Leistung von Bradley Beal. Der Flügel der Wizards steigerte vor allem im Januar seine Leistungen, erzielte er hier 27,6 Punkte, 5,7 Rebounds und 6,1 Assists. Dazu klaut er zwei Bälle pro Spiel und führte seine Wizards immer wieder als Anführer an. Die Mannschaft aus Washington zeigte sich in dieser Phase aus etwas geschlossener, als vor dem Ausfall von Wall.

In den letzten Wochen fehlte zwar ein wenig Konstanz und sie konnten nicht einmal mehr als zwei Spiele in Folge gewinnen, doch dies ist auch auf das toughe Programm zurückzuführen. So schafften sie es beispielsweise gegen OKC, Philly oder Milwaukee zu gewinnen, gleichzeitig mussten sie sich jedoch auch einmal gegen Philly geschlagen geben und sie verloren außerdem in der Verlängerung gegen Toronto. Auch mussten sie gegen Golden State oder San Antonio ran, wo sie ebenfalls verloren. Bis zum All-Star-Game geht es zwar mit einem anspruchsvollen Programm weiter, doch trotzdem hoffen die Wizards natürlich ihre Bilanz bis dahin ausgleichen zu können. Dementsprechend sind auch die Playoffs noch möglich, so dass man erwarten darf dass ich die Mannschaft von Coach Scott Brooks weiterhin konzentriert zeigen wird.

Verletzungsbedingt müssen die Wizards weiterhin auf John Wall, Dwight Howard und Markieff Morris verzichten. Sam Dekker und Ian Mahinmi sind außerdem fraglich. Auf Seiten der Cavaliers sieht es nicht anders aus. Kevin Love, J.R. Smith und John Henson fehlen weiterhin, dazu sind Jordan Clarkson, Tristan Thompson und David Nwaba fraglich.

Player to watch: Bradley Beal

Zum All-Star-Starter wurde Bradley Beal nicht nominiert, obwohl seine Leistungen in den letzten Wochen dies durchaus gerechtfertigt hätten. Doch der Start der Saison war nicht stark genug und vor allem im November blieb Beal mit 21,2 Punkten pro Spiel ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Im Dezember und Januar lief es allerdings deutlich besser und mit 26,5 bzw. 27,6 Punkten pro Spiel steigerte er sein Scoring erheblich. Immer wieder übertrumpfte er die 30- bzw. 40-Punkte Marke, erzielte sogar zwei Triple Doubles und verpasste insgesamt nur dreimal das 20-Punkte Plateau (in 27 Spielen). Verständlicherweise steht Beal mittlerweile ständig im Mittelpunkt der gegnerischen Verteidigung, doch der 25-Jährige weiß damit umzugehen, sodass man auch heute davon ausgehen kann, dass er seinen Schnitt mit 25 Punkten erreichen kann.

 

Liveticker und Statistiken