Cleveland Cavaliers (0-5) – Indiana Pacers (3-2), 28.10.2018

In der vergangenen Saison trafen die Cleveland Cavaliers und die Indiana Pacers noch in der ersten Runde der Playoffs aufeinander, in der sich die Cavs mit 4-3 durchsetzen konnten. Dass es auch in dieser Saison zu einem solchen Match-Up kommt scheint allerdings äußert unwahrscheinlich, da die Cleveland Cavaliers bisher nicht den Eindruck machen, erneut in die Playoffs einziehen zu können. Zu sehr wird LeBron James vermisst, verloren die Cavs ihre ersten fünf Spiele und machten dabei keinen guten Eindruck.

Tipp: Indiana Pacers

Die Pacers, die nach der tollen letzten Saison mit vielen Vorschusslorbeeren in die Saison starteten, sind damit der klare Favorit, auch weil sie selbst besser in die Saison starteten. So gewannen sie drei der ersten fünf Partien und zeichneten sich dabei einmal mehr durch gute Defensive und tolles Ballmovement aus. Da die Cavs weder offensiv, noch defensiv überzeugten, sollte der Tipp auf die Gäste aus Indiana gehen, die den Fehlstart der Cavs damit verschlimmern.

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NBA – Cleveland Cavaliers (0-5) – Indiana Pacers (3-2)

Bereits vor der Saison wurde Kritik an den Cavaliers laut und viele Experten sagten voraus, dass die Mannschaft von Coach Tyronn Lue nach dem James Abgang abstürzen würde. Es gab allerdings auch andere Stimmen, da sie mit Love noch immer einen All-Star hatten und schließlich einige Spieler verblieben, mit denen die Cavs in den letzten Jahren einige Erfolge feiern konnten. Tristan Thompson gehört beispielsweise dazu und ließ sich zu der Aussage hinreißen, dass die Cavs als amtierender Eastern Conference Champion nicht zu unterschätzen sein werden.

Nun, nach den ersten Spielen muss man sagen, dass Thompsons Worte scheinbar nicht mehr als heiße Luft waren. So waren die ersten Auftritte auf beiden Seiten des Feldes katastrophal. Die Cavs kassierten 118,4 Punkte pro Spiel und konnten selbst nur 105,4 Zähler erzielen. Zwar scoren im Schnitt sechs verschiedene Spieler zweistellig und Kevin Love geht mit einem Double Double im Schnitt voran (19 Punkte, 13,5 Rebounds), allerdings waren die Leistungen trotzdem insgesamt viel zu schlecht.

Nach Auswärtspleiten gegen die Raptors und Timberwolves wollte man beim Heimdebüt gegen die Hawks in die Erfolgsspur finden. Doch die Hawks schenkten den Cavs 133 Punkte ein, während Cleveland nur auf 111 kam. Im darauffolgenden Spielen kamen sie dann nur auf 86 Punkte und konnten sie auch nicht gegen die Nets (102 Punkte) behaupten. Im bisher letzten Spiel setzte es dann, ohne den angeschlagenen Love, die nächste Pleite, diesmal mit 103-110 gegen die ungeschlagenen Detroit Pistons.

Die heutigen Gäste aus Indiana werden die Ergebnisse der Cavaliers sicher genau beobachtet haben und versuchen aus den schwachen Leistungen nutzen zu ziehen. Selbst zeigten sie nämlich auch nicht mehr als solide Leistungen, mussten sie sich bereits gegen die Milwaukee Bucks (101-118) und die Minnesota Timberwolves (91-101) geschlagen geben.

Da die Pacers jedoch auch gegen die Grizzlies (111-83), Nets (132-112) und Spurs (116-96) gewinnen konnten, besteht überhaupt kein Grund zur Beunruhigung. Die Mannschaft muss erst wieder in den Rhythmus kommen und man kann nach den ersten Begegnungen durchaus davon ausgehen, dass sie die Form der letzten Saison erreichen werden.

Vor allem die Vielseitigkeit zeichnete Indiana in der vergangenen Saison, neben der guten Defensive aus. Dazu ging ein überragender Oladipo voran, was sich auch in diesem Jahr abzeichnet. So ist der quirlige Guard derzeit mit 21,4 Punkten pro Spiel der Topscorer. Ansonsten scoren fünf weitere Spieler zweistellig und insgesamt sieben Spieler über 9 Punkte pro Spiel. Auch Neuzugang Tyreke Evans hat sich gut eingefunden und füllt seine Rolle von der Bank mit 12 Punkten pro Partie gut aus. Dementsprechend wird klar, dass es bei den Pacers deutlich besser läuft als bei den Cavs und sie zurecht heute als klarer Favorit gelten.

Die Personalsituation scheint die Rollenverteilung zu unterstreichen. Während die Pacers komplett sind, ist bei den Cavs Kevin Love angeschlagen, der bisher der mit Abstand beste Spieler der Cavs ist, auch wenn er bisher nur 32,3% seiner Würfe traf.

Player to watch: Victor Oladipo

Der Guard der Indiana Pacers startete die Saison verhalten aber konstant. Beim deutlichen Sieg über die Memphis Grizzlies spielte er nur 26 Minuten und war mit nur 16 Punkten kaum gefordert. In den folgenden Spielen erzielte Victor Oladipo dann aber stets 20 oder mehr Punkte und zeigte die gewohnte Aggressivität. Nachdem er in der vergangenen Saison zum ersten mal All-Star wurde, wird er auch in diesem Jahr daran anknüpfen wollen und so wird man ihn weiter aggressiv erwarten dürfen. Gegen die schwache Cavs-Defensive sollte er zudem Zugriff auf das Spiel erhalten und seinen Schnitt mit 21 Punkten erreichen können.

 

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