Cleveland Cavaliers (0-1) – Indiana Pacers (0-1), NBA, Woche 1

Natürlich gibt es zu Beginn der Saison immer einige Mannschaften, die besonders überzeugen und gleich in den ersten Spielen einen guten Eindruck hinterlassen. Dazu gehörten aber weder die Cleveland Cavaliers, noch die die Indiana Pacers, die ihr erstes Spiel jeweils verloren. Während diese Partie vor einigen Jahren noch ein absolutes Topspiel war, als LeBron James bei den Cavs und Paul George bei den Pacers spielte, ist davon aktuell wenig zu sehen, fehlen zum Teil die Starspieler und haben beide Mannschaften mit Problemen zu kämpfen.

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Die Cavs haben dabei die etwas größeren Schwierigkeiten, haben sie mit Kevin Love zwar noch einen Top-Mann, doch er erinnert derzeit eher an einen Rollenspieler, anstatt an einen gestandenen All-Star. Die Pacers haben das Problem das mit Victor Oladipo der beste Mann verletzt ist und damit natürlich eine Menge Qualität fehlt. Indiana zeigte in der vergangen Saison aber, dass sie das deutlich tiefere Team sind und auch wenn sie insgesamt viele Veränderungen vornahmen, sollten sie im Kern der Mannschaft immer noch stark genug sein, um die Cavs zu besiegen. Daher sollte der Tipp auf die Gäste aus Indiana gehen.

NBA – Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers

Mit 85-94 verloren die Cleveland Cavaliers das erste Spiel gegen die Orlando Magic und hinterließen dabei nicht den besten Eindruck. Collin Sexton und Tristan Thompson waren mit jeweils 16 Punkten die Topscorer der Partie und Kevin Love zeigte sich mit 11 Punkten und 18 Rebounds immerhin dominant an den Brettern. Doch eine Dreierquote von nur 26,5%, eine Feldwurfquote von 37,5% und eine vor allem schwache Leistung der zweiten Fünf, legten einige Probleme der Cavaliers offen.

Etwas verwunderlich war zudem sicherlich, dass Kevin Love trotz 36 Minuten Spielzeit nur neun Würfe aus dem Feld nahm. Vier Spieler nahmen mehr Würfe als er, dazu gab es zwei weitere Akteure die ebenfalls neun Würfe nahmen. Sicher, Ausgeglichenheit ist manchmal hilfreich, doch die Cavs sind nicht sehr tief besetzt und Love sollte in den nächsten Spielen unbedingt eine etwas größere Rolle in der Offensive einnehmen.

Defensiv machten es die Cavs zwar insgesamt recht ordentlich, doch offensiv hakte es und im zweiten Viertel kassierten sie einen 0-16 innerhalb von sechs Minuten. Damit gaben sie die Chance auf ein ausgeglichenes Spiel aus der Hand. Natürlich ist dieses eine Spiel wenig aussagekräftig, doch bereits im letzten Jahr enttäuschten die Cavs und in der Off-Season kam wenig Qualität nach Cleveland. Es könnte also eine weitere enttäuschende Saison drohen, vor allem wenn Kevin Love keine größere Rolle einnehmen wird.

Dass den Indiana Pacers ein ähnliches Schicksal wie den Cavs droht ist keinesfalls zu erwarten. Zwar haben sie das Problem, dass sie das erste Spiel verloren und weiterhin auf Victor Oladipo verzichten müssen, doch die Qualität im Kader ist hoch und die vielen Abgänge konnten durch einige starke Spieler ersetzt werden. Leider war davon im ersten Spiel aber noch nicht so viel zu spüren und vor allem defensiv hatten die Pacers große Schwierigkeiten.

So kassierten sie 119 Punkte bei der Pleite gegen die Pistons und kamen selbst „nur“ auf 110 Zähler. Nach dem Spiel waren die Spieler selbstkritisch und merkten an, dass die Pistons härter arbeiteten und man selbst nicht genug Einsatzwillen zeigte. Immerhin zeichnete diese Einstellung die Pacers in der letzten Saison aus, so dass hier Besserung möglich sein sollte.

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Zuversichtlich können die Pacers auch deswegen gestimmt sein, da sie lange im Spiel waren und erst im letzten Viertel die Entscheidung fiel. Leider blieb man in drei der letzten vier Minuten ohne Punkte und musste hier den entscheidenden Rückstand hinnehmen. Allerdings überzeugte die Starting Five alles in allem, nur von der Bank kam mit nur 16 Punkten etwas wenig. Gegen die Cavs muss dies also besser werden, doch man kann davon ausgehen, dass Coach McNillan seine Spieler entsprechend einstellen wird.

Neben Oladipo ist zudem TJ Warren fraglich, der das Duell mit den Pistons abbrechen musste. Die Cavs haben keine wichtigen Ausfälle zu verkraften.

Player to watch: Domantas Sabonis

Kurz vor Beginn der Saison wurden Wechselgerüchte um Domantas Sabonis laut. Doch nur kurze Zeit später gab es Entwarnung für die Indiana-Fans, da Sabonis seinen Vertrag um vier Jahre für 77 Millionen Dollar verlängerte. Das Vertrauen zahlte er im ersten Spiel mit 27 Punkten und 13 Rebounds zurück. Der 23-jährige ist ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsplanung in Indiana und sollte auch im heutigen Spiel mit einem weiteren Double Double seine Klasse unter Beweis stellen können.

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