Chicago Bulls (5-13) – Miami Heat (6-11), 24.11.2018

Die Chicago Bulls empfangen in der heutigen Nacht die Miami Heat, zu einem Duell zweiter Teams, die zu den Enttäuschungen der noch jungen Saison gehören. Während die Verletzungsmisere in Chicago sicherlich einen Anteil an den durchwachsenen Ergebnissen hat, enttäuschte aber vor allem die Mannschaft von Eric Spoelstra. Seine Heat leisteten sich bereits einige unnötige Niederlagen und können die guten Leistungen der vergangenen Saison bisher nicht bestätigen. Daher sind sie auch heute der Underdog.

Tipp: Chicago Bulls

Beide Mannschaften gehen mit Problemen in die Partie, läuft es weder offensiv, noch defensiv besonders gut. Zudem verloren beiden sieben ihrer letzten zehn Spiele und sind auf der Suche nach einer guten Form. Immerhin spielen die Bulls heute zu Hause und konnten ihr letztes Spiel gegen die Phoenix Suns gewinnen. Die Heat verloren ihre letzten drei Spiele in Folge und präsentierten sich auswärts nicht besonders gefährlich. Da Zach LaVine bei Chicago gut drauf ist und die Heat sich defensiv anfällig präsentierten, kann der Tipp heute auf Chicago gehen, allerdings darf man sicherlich nicht von einem deutlichen Sieg ausgehen.

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NBA – Chicago Bulls (5-13) – Miami Heat (6-11)

Noch immer warten die Bulls darauf, in dieser Saison zwei Spiele hintereinander zu gewinnen. So folgte bisher auf jeden Sieg eine Niederlage. In Anbetracht der Tatsache, dass sie bisher nur gegen Charlotte, Atlanta, New York, Cleveland und Phoenix gewinnen konnten, wird schnell klar, dass man sich besonders gegen stärkere Teams noch nicht mit Ruhm bekleckern konnte. Vor allem Defensive hatte man dabei stets große Probleme und kassierte beispielsweise 149 Punkte gegen die Warriors, 123 gegen Milwaukee und 122 gegen Toronto.

Bevor sie gegen die Raptors und Bucks verloren, gab es zudem Niederlagen gegen Boston und Dallas und erst im letzten Spiel gegen die Phoenix Suns konnte die vier Spiele andauernde Niederlagenserie beendet werden. Mit 124-116 setzten sich die Bulls gegen die Suns durch und konnten sich einmal mehr bei Zach LaVine bedanken, der mit 29 Punkten als Topscorer voranging. Jabari Parker wusste aber ebenfalls zu überzeugen und zeigte mit 20 Punkten, 13 Rebounds und 8 Assists seine bisher beste Saisonleistung.

Doch leider sind die Bulls noch weit davon entfernt regelmäßig solche Leistungen abzurufen. Die Gründe sind dabei vielschichtig, ist es nicht nur die schwache Defensive, sondern auch die Personalsituation, die die Ausgangslage erschwert. Lauri Markkanen und Kris Dunn fehlen noch immer verletzt, zudem scheint die Saison für Denzel Valentine beendet, nachdem er sich einer erneuten Knöchel-OP unterziehen musste. Außerdem fehlt mit Bobby Portis ein weiterer potentieller Starter, sodass die Last weiter auf den Schultern von LaVine und Parker ruhen wird.

Schaut man sich die Ausgangslage der Bulls und die Möglichkeiten des heutigen Gegners, der Miami Heat an, wird schnell deutlich, dass die Heat eigentlich der klare Favorit sein sollten. Doch es läuft nicht in Miami und sie verloren nicht nur ihre letzten drei sondern insgesamt sechs der letzten sieben Spiele. Zuletzt mussten sie sich den Indiana Pacers (91-99), den Los Angeles Lakers (97-113) und den Brooklyn Nets (92-104) geschlagen geben.

Unruhig werden die Heat trotz der durchwachsenen Ergebnisse aber noch nicht. Coach Spoelstra verwies auf viele freie Fehlwürfe und Hassan Whiteside sagte, dass man noch immer selbstbewusst sei. Dwyane Wade, der nach sieben Spielen Pause nach der Geburt seiner Tochter auch wieder dabei war, sprach davon, dass die Heat zu viel nachdenken würden und nicht befreit aufspielen.

So lassen sich auch die schwachen Ergebnisse erklären, durch die Miami das eigene Potenzial natürlich nicht erreichen kann. Der Blick auf die Statistiken legt die Probleme offen. Richardson (43%), Dragic (41%), Whiteside (48%), Wade (43%), Johnson (43%), Ellington (39%) oder auch Winslow (35%) treffen alle verhältnismäßig schlecht, was dazu führt, dass die Heat trotz ihrer 108,3 erzielten Punkte pro Spiel ihrem Anspruch hinterherhinken. Da sie dazu aber defensiv über 110 Punkte zulassen, gibt es gleich zwei große Baustellen, die Coach Spoelstra mit seinem Team in Angriff nehmen muss.

Erschwerend kommt heute hinzu, dass Johnson, Dragic und Waiters ausfallen und auch Whiteside fraglich ist. Die Bulls müssen wie bereits erwähnt auf Markkanen, Portis, Valentine, Dunn und Hutchison verzichten.

Player to watch: Zach LaVine

Zach LaVine hält die Fahnen der Chicago Bulls zumindest mit dem Blick auf die individuellen Werte nach oben. Mit 25,5 Punkten pro Spiel gehört er zu den zehn besten Scorern der Liga und wird auch heute wieder angreifen. Nachdem er 14 Spiele in Folge mindestens 20 Punkte erzielte, lief es gegen die Celtics (10 Punkte, 3-11 aus dem Feld) und Bucks (15 Punkte, 6-20) zum ersten mal nicht besonders gut. Anschließend fehlte er krank, doch im letzten Spiel gegen die Suns, war mit 29 Punkten wieder voll am Start. Auch gegen die Heat wird er Vollgas geben, sodass man damit rechnen kann, dass er seinen Schnitt mit 25 Punkten wieder erreichen kann und als Leader vorangehen wird.

 

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