Chicago Bulls (10-29) – Brooklyn Nets (19-21), 06.01.2019

Kurz vor Weihnachten trafen sich die Chicago Bulls und die Brooklyn Nets zu ihrem ersten Duell in dieser Saison. Mit 96-93 setzten sich die Nets zu Hause durch und konnten sich dabei auf einen gut aufgelegten Spencer Dinwiddie verlassen. Gleichzeitig war es für die Nets der siebte Sieg in Serie. Seitdem gewannen sie vier weitere von sieben Spielen und zeigen sich damit formstärker als die Bulls, die ihre letzten drei Spiele in Folge verloren.

Tipp: Brooklyn Nets

Der vermeintliche Heimvorteil ist heute zudem leider keiner für Chicago, wie der Blick auf die Bilanzen erkennen lässt. So gewannen sie erst fünf von fünfzehn Heimspielen, während die Nets auswärts neun von neunzehn Spielen gewinnen konnten. Dazu gewannen die Nets ihre letzten beiden Spiele, während die Bulls drei verloren. Individuell haben die Bulls zwar durchaus gleichwertiges Personal, doch Brooklyn funktioniert etwas besser, sodass auch der Tipp auf sie gehen sollte.

Unser Tipp: Sieg Brooklyn Nets

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NBA – Chicago Bulls (10-29) – Brooklyn Nets (19-21)

Die Bulls kassierten im letzten Spiel eine bittere Niederlage, lieferten sie sich gegen die Indiana Pacers einen packenden Overtime-Fight, den sie letzten Endes mit 116-119 verloren. Victor Oladipo erzielte für die Pacers den entscheidenden Dreier. Bei 0,3 Sekunden Restspielzeit bekam Zach LaVine allerdings nochmal den Ball und traf einen Dreier aus der Drehung. Allerdings verließ der Ball seine Hand zu spät, sodass er die Niederlage nicht verhindern konnte.

Doch insgesamt hat sich die Situation in Chicago etwas beruhigt. Insgesamt gewannen sie vier der letzten neun Spiele und konnten damit einige Siege einfahren. Coach Boylen ist zwar sicher noch immer nicht der Liebling seiner Mannschaft, doch die Mannschaft freut sich regelmäßig über gute Leistungen von LaVine und Markkanen, oder beispielsweise Kris Dunn, der gegen die Pacers mit 17 Assists eine Bestmarke aufstellen konnte.

Letztlich stehen sie aber trotzdem nur auf Rang 13 und haben weiterhin große Probleme in der Offensive. 100,4 Punkte erzielen sie nur pro Spiel, was gleichbedeutend mit der schlechtesten Offensive der Liga ist. Zwar fehlt derzeit noch Bobby Portis, doch der Kader scheint sich grundlegend verändern zu müssen, um erfolgreicher zu spielen. Daher sind auch die Aussichten vor der heutigen Partie nicht besonders gut.

Dies liegt aber auch am soliden Auftreten der Brooklyn Nets. Sie haben sich schon lange wieder gefangen und stehen derzeit auf Rang 8 der Eastern Conference. Mit 1,5 Spielen Rückstand auf Rang 6 haben sie sogar Chancen noch weiter in der Tabelle zu klettern, gleichzeitig sitzt ihnen die Konkurrenz aber im Nacken, haben die Magic auf Rang 10 nur ein Spiel Rückstand. Umso wichtiger sind also Siege in solchen Spielen wie heute, wenn es gegen Mannschaften vom Ende der Tabelle geht.

Glücklicherweise präsentieren sich aber einige Spieler in guter individueller Form. D’Angelo Russel erzielte in seinen letzten drei Spielen immer über 22 Punkte und lieferte zwei Double Doubles ab. Spencer Dinwiddie weiß auch zu überzeugen und es gibt weitere junge Spieler, die immer mal wieder ein gutes Spiel abliefern. In Anbetracht der Tatsache, dass mit Caris LeVert der beste Nets-Spieler fehlt, kann man also wirklich zufrieden mit der derzeitigen Situation sein.

Einer der dabei auch immer wieder Aufsehen erregt ist der Big-Man der Nets, Jarrett Allen. Er spielt sich regelmäßig durch spektakuläre Blocks in die Top-Ten Plays dieser Saison. Das Highlight seiner Saison war sicher der Block gegen LeBron James, doch mit Spielern wie Giannis Antetokounmpo, Antony Davis oder Blake Griffin befinden sich auch einige andere Top-Spieler auf seiner Liste geblockter Spieler. Auch deshalb machen die Nets in dieser Saison Spaß und sicher werden die Blocks auch für gute Stimmung bei ihm und seinem Team sorgen, vor allem wenn dann auch noch die Spiele gewonnen werden. Die Nets sind also bilanziell noch nicht mehr ordentliches Mittelmaß, haben aber insgesamt gute Aussichten im Vorfeld des heutigen Spiels.

Verletzt fehlen werden LeVert und Crabbe. Hollis-Jefferson und Musa sind fraglich. Auf Seiten der Bulls fehlen Portis und Valentine.

Player to watch: D’Angelo Russell

Der 22-jährige Point Guard spielt in seiner vierten Saison und konnte einen weiteren Schritt machen, nachdem seine Entwicklung im letzten Jahr durch Verletzungen stagnierte. 18,2 Punkte und 6,4 Assists können sich sehen lassen und mit Quoten von 42% und 35,4% ist auch wurftechnisch bei seinem Talent noch Luft nach oben. Derzeit ist er gut drauf und so kann man auch heute erwarten, dass er gegen die Bulls seine Form fortsetzt. Man darf davon ausgehen, dass er seinen Schnitt mit 18 Punkten erreichen kann.

 

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