Charlotte Hornets (13-13) – Detroit Pistons (13-12), 13.12.2018

Mit 113-103 gewannen die Charlotte Hornets das erste Duell gegen die Detroit Pistons. Tony Parker und Kemba Walker erzielten dabei jeweils 24 Punkte und waren die Hauptgründe dafür, dass die Hornets den Sieg einfahren konnten. Auf Seiten der Pistons zeigte sich Andre Drummond mit 23 Punkten und 22 Rebounds sehr dominant und erhielt starke Unterstützung von Reggie Bullock, der ebenfalls 23 Punkte erzielte. Blake Griffin blieb mit nur zehn Punkten (4-16 aus dem Feld) aber erstaunlich blass, sodass auch seine schwache Leistung zum Ausgang des Spiels beitrug.

Tipp: Charlotte Hornets

Nachdem die erste Partie noch in Detroit stattfand und die Hornets einen Auswärtssieg einfahren konnten, treffen die beiden Teams heute in Charlotte aufeinander. Auch deshalb sind die Hornets heute der Favorit, ist ihre Heimbilanz ordentlich (9-5), während die Pistons auswärts nicht besonders stark auftraten (4-6). Zudem ist die Form der Heimmannschaft deutlich besser, gewannen sie ihre letzten beiden Spiele, während die Pistons ihre letzten fünf Spiele in Folge verloren. Daher sollte der Tipp auf die Hornets gehen.

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NBA – Charlotte Hornets (13-13) – Detroit Pistons (13-12)

Während der Kader der Charlotte Hornets in diesem Jahr durch Beständigkeit glänzt, geht es leistungsmäßig auf und ab. So verloren die Hornets zwar nie mehr als drei Spiele in Folge, allerdings konnten sie bisher auch nicht mehr als zwei Spiele in Serie gewinnen. Heute soll sich das ändern, beginnt für sie eine Heimspielserie von fünf Spielen und nach Erfolgen über die Denver Nuggets und die New York Knicks besteht die Chance auf den dritten Sieg in Folge.

Diese Serie würde gut tun, kassierten sie vor den beiden Siegen erst drei Pleiten in Folge. Gegen Utah, New Orleans und Minnesota blieben sie ohne Chance, bevor sie einen durchaus überraschenden Sieg gegen die Nuggets einfahren konnten. Walker ging dabei einmal mehr mit 21 Punkten voran, doch es war vor allem Tony Parker, der mit seinen 19 Punkten für Aufsehen sorgte und sogar einige Highlights zu bieten hatte. Vor allem ein starkes zweites Viertel der Hornets war aber die Grundlage für den Erfolg.

Nun gilt es auf lange Sicht die Bilanz etwas zu verbessern. Seit Saisonbeginn war man stets mit einem Spiel über oder unter der ausgeglichenen Bilanz und vor allem in Hinblick auf eine bessere Position in der Tabelle, wären ein paar Erfolge hilfreich. Dabei stehen die Hornets aktuell auf Rang 7 und könnten mit einem Erfolg über die Pistons auf Rang 6 klettern, anschließend wird der Rückstand auf Platz 5 (2,5 Spiele) aber etwas größer. Walker, Parker und Co. haben aber die Playoffs als Ziel und so zählt in der engen Eastern Conference bereits jeder Sieg.

Die Pistons wissen natürlich auch, dass jeder Sieg zählt und wie schnell sich in der Tabelle etwas verändern, erfuhren sie gerade erst selbst. Nach einer wirklich guten Phase, in der sie neun von elf Spielen gewinnen konnten, standen sie mit 13 Siegen und 7 Niederlagen in der Spitzengruppe der Eastern Conference. Leider konnten sie das Selbstvertrauen aus dieser Serie aber nicht nutzen und verloren die letzten fünf Spiele in Folge.

Dabei war das Programm sicher nicht ganz einfach, mussten sie gegen die Thunder, Bucks, Sixers, Pelicans und nochmal die Sixers ran. Doch vor allem defensiv zeigte sich die Mannschaft von Coach Dwane Casey anfällig, kassierten sie während der Pleiten fast 115 Punkte pro Spiel und kamen selbst auf nur knapp 99 Zähler pro Partie. Entsprechend enttäuscht zeigten sich Spieler und Trainer, da man sich natürlich auch gegen vermeintliche stärkere Teams etwas mehr erhofft hatte.

Allerdings fehlte Blake Griffin im letzten Spiel gegen die Sixers, da ihm eine Pause verordnet wurde. Luke Kennard, der in der zweiten Saison für die Pistons ist, sprang aber in die Bresche und erzielte mit 28 Punkten (5-8 Dreiern) eine Karrierebestleistung, die jedoch auch nicht dazu verhalf, das Spiel zu gewinnen. Coach Casey sprach von einer furchtbaren Phase in der sich die Pistons derzeit befinden, wollte jedoch positiv bleiben und sprach davon, dass die Pistons aus der Pleitenserie lernen. Leider verbessert aber auch seine Zuversicht die Ausgangslage vor dem heutigen Spiel nicht, sodass die Pistons nur in der Rolle des Underdogs sind.

Leider haben die Pistons auch ein wenig Verletzungspech. Griffin wird nach seiner Pause zwar wieder dabei sein, doch Johnson, Smith, Bullock, Robinson III und Ellenson sind allesamt fraglich oder fallen aus. Die Hornets sind andererseits weiter mit guter Gesundheit gesegnet, fehlt bei ihnen niemand.

Player to watch: Tony Parker

Natürlich sind Tony Parkers Werte mit 10,3 Punkten und 4,3 Assists pro Spiel längst nicht mehr so stark wie zu seiner besten Zeit, doch der 36-jährige kommt von der Bank und spielt nur noch 20 Minuten pro Partie. In den letzten sieben Spielen lief es aber gut für ihn, erzielte er viermal über 15 Punkte und nur zweimal weniger als 10. Im ersten Duell mit den Pistons lief es zudem besonders gut für ihn (24 Punkte), sodass man auch heute damit rechnen darf, dass er seinen Schnitt mit 10 Punkten erreichen kann.

 

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