Brooklyn Nets (32-30) – Washington Wizards (26-36), 28.02.2019

Zum vierten und letzten Mal in dieser Saison treffen die Brooklyn Nets und die Washington Wizards aufeinander. Dabei gehen die Brooklyn Nets als Favorit ins Spiel, was vor dieser Saison sicher nicht so zu erwarten war. Doch die Nets spielen eine tolle Saison, stehen derzeit auf Rang 6 und haben wirklich gute Chancen auf die Playoffs. Die Wizards durchleben eine Horrorsaison, mit vielen Verletzten, überraschenden Trades und haben derzeit als Tabellenelfter nur geringe Chancen in die Playoffs einzuziehen. Ihr Rückstand auf Platz 8 liegt bereits bei vier Spielen.

Tipp: Brooklyn Nets

Mitte November fand das erste Duell der beiden Mannschaften in Washington statt und es waren die Nets, die sich mit 115-104 durchsetzen konnten. Anfang Dezember kam es dann zum Rematch in Washington, doch diesmal waren es die Wizards, die sich, angeführt von John Walls 30 Punkten, den 102-88 Sieg sichern konnten. Im dritten und letzten Spiel, Mitte Dezember, ging es dann zum ersten mal nach Brooklyn und die Nets entschieden das Spiel mit 125-118 für sich. Auch aufgrund dieser Ergebnisse sind sie heute der Favorit und der Tipp sollte auf das Heimteam aus Brooklyn gehen.

Unser Tipp: Sieg Brooklyn Nets

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NBA – Brooklyn Nets (32-30) – Washington Wizards (26-36)

Der Saisonverlauf der Nets ist sicherlich beeindruckend und spricht vor allem dafür, dass sich die Spieler gut entwickelten. Drei Spieler sind dabei hervorzuheben, machen sie einen besonders guten Eindruck. In erster Linie ist hier der gerade 23 Jahre alt gewordene D’Angelo Russell zu nennen. Der ehemalige Nummer 2 Pick der Lakers wurde in diesem Jahr ins All-Star Team berufen und spielt mit 20,5 Punkten pro Spiel (25,8 im Februar) eine wirklich starke Saison und rechtfertigt in dieser Saison seinen hohen Pick.

Neben ihm überzeugen zudem Joe Harris und Caris LeVert. Harris rückte zuletzt in den Mittelpunkt, weil er den 3er-Contest beim All-Star Wochenende gewinnen konnte und zwei herausragende Runden ablieferte und Steph Curry besiegen konnte. Zudem führt er die Liga derzeit mit der besten Dreierquote an und trifft 2,5 von 5,1 Dreiern pro Spiel (47,8%). Der dritte im Bunde, der besonders heraussticht, ist Caris LeVert. Er startete hervorragend in die Saison, wurde zu einer der Überraschungen und wurde erst durch eine Verletzung gestoppt. Gut drei Monate fiel er aus, doch auch er zeigt seit er zurück ist, seinen Wert.

Doch damit nicht genug, spielen auch Jarrett Allen, Spencer Dinwiddie oder beispielsweise DeMarre Carroll ein wirklich gutes Jahr, so dass die Nets verdientermaßen in den Playoff-Rängen zu finden sind. Erstaunlich ist vor allem, dass sich das insgesamt junge und recht unerfahrene Team von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lässt und auch nach längeren Pleitenserien schnell wieder in die Spur kam. Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen sind sie zudem wieder ganz gut drauf und da sie heute auch noch zu Hause spielen, stehen ihre Chancen auf einen Sieg insgesamt recht gut.

Während die Nets also allen Grund zur Freude haben und zuversichtlich in die kommenden Wochen bzw. auf das Saisonende hin fiebern können, sieht es in Washington etwas anders aus. Ein mit großen Ambitionen in die Saison gestartetes Team wurde auseinander gerissen und von einer Mannschaft um Wall, Beal, Oubre, Porter Jr, Morris und Howard ist aktuell nur noch Bradley Beal übrig. Chaotisch ist die beste Beschreibung für den Status und den Saisonverlauf der Wizards, auch wenn etwas Pech dabei war.

Die Verletzung von John Wall (Achillessehnenriss) ist sicher sinnbildlich für den Saisonverlauf zu sehen, auch wenn der monatelange Ausfall von Dwight Howard ebenfalls nicht zu unterschätzen ist. Oubre, Porter Jr und Morris wurden zudem mittlerweile getradet, so dass neben Beal andere Spieler in den Vordergrund rücken mussten. Die während der Saison verpflichteten Bobby Portis und Trevor Ariza erweisen sich als beste Scorer neben Beal, genauso wie Jabari Parker. Doch die Namen lassen bereits erahnen, dass es eine Mannschaft mit diesen Spielern als zweit-, dritt- und vierbeste Akteure, nicht gerade einfach hat.

Mit 24 Siegen und 36 Niederlagen liest sich die Bilanz nicht nur schlecht, sondern die Playoffs scheinen auch kaum mehr zu erreichen zu sein. Der Rückstand auf Platz 8 beträgt bereits vier Spiele und auch die jüngsten Ergebnisse lassen darauf schließen, dass eine Playoff-Qualifikation kaum noch machbar ist. Zudem gingen zuletzt vier Spiele in Folge und insgesamt neun der letzten zwölf Spiele verloren. Dementsprechend gehen sie auch heute nur als Underdog ins Spiel, da die Wizards auswärts zudem erst sieben von 31 Spielen gewinnen konnten.

Immerhin gibt es außer den Langzeitverletzten Wall und Howard keine weiteren Ausfälle. Das Team aus Brooklyn muss nur auf Dinwiddie verzichten.

Player to watch: Bradley Beal

Bradley Beal ist die einzige Konstante im Spiel der Wizards und wurde ins All-Star Game berufen. Zuletzt zeigte er sich in herausragender Form, erzielte er im Februar im Schnitt 30,9 Punkte pro Spiel und spielte sich in einen kleinen Rausch. Die Ergebnisse wurden dadurch zwar nicht besser, doch er ist für die Wizards immerhin ein Grund zu Freude. „Wenn ich kann, sterbe ich im Wizards-Trikot“ lautete zuletzt zudem seine Treue-Bekenntnis zu Washington, was die Fans sicherlich freuen wird. Er ist gesund und gut in Form und sollte daher auch heute mit 26 Punkten seinen Saison-Schnitt erreichen können. Zum Sieg reicht es leider trotzdem nicht.

 

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