Brooklyn Nets (11-17) – Indiana Pacers (16-13), NBA Tipp 18.12.2017

Tipp: Indiana Pacers

Brooklyn hat zwar den Heimvorteil auf seiner Seite, doch die Pacers bleiben die Favoriten. Keines der Teams ist in besonderer Form und da die Nets aufgrund der neuen Spieler und den zurückkehrenden Verletzten erneut in einer Situation sind, in der sich die Mannschaft quasi neu zusammensetzt, haben die Pacers was die Eingespieltheit angeht einige Vorteile. Daher sollte der Tipp heute auch auf Indiana gehen, die damit auch das zweite Duell in dieser Saison für sich entschieden.

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NBA – Brooklyn Nets (11-17) vs Indiana Pacers (16-13)

Ein absolutes Offensivfeuerwerk brannten die Brooklyn Nets und Indiana Pacers ab, als sie sich zum Saisonstart für ihr jeweils erstes Spiel trafen. Das bessere Ende hatten die Indiana Pacers, die sich mit 140-131 durchsetzen konnten. In der Folge bestätigten sie die guten Offensivwerte und gehören Beide zu den Top Ten Offensiven der Liga. Die Pacers erspielten sich zudem Tabellenplatz 7 und überraschten nach dem George Trade. Brooklyn startete schwach, steht aber mittlerweile auf einem soliden 11. Platz mit Playoff-Chancen.

Zuletzt verloren die Nets allerdings zwei Spiele in Folge und drei der letzten vier. Geht man etwas weiter zurück konnten sich jedoch fünf der letzten zehn Spiele gewinnen, so dass sie ihre Leistungen in den letzten Wochen zumindest ein wenig stabilisieren konnten. Ärgerlich waren die letzten beiden Niederlagen aber trotzdem. Zunächst hatten sie nicht die passenden Antworten auf das Spiel der Knicks und verloren zu Hause mit 104-111, eine Nacht später waren dann die Raptors zu stark und Brooklyn verlor mit 87-120.

Dabei wurde der Kader im letzten Spiel aber durcheinandergebracht. Neben dem Langzeitverletzten Lin und dem mit Knieproblemen fehlenden Russell, verpassten auch Allen Crabbe und DeMarre Carroll das letzte Spiel. Außerdem konnten die beiden Neuzugänge Nik Stauskas und Jahlil Okafor endlich ihr Debüt geben. Für den Rhythmus sicher alles andere als vorteilhaft und so kassieren sie ihre höchste Niederlage in dieser Saison.

Stauskas und Okafor kamen von der Bank und machten ihre Sache nicht schlecht. Stauskas wurde mit 22 Punkten sogar Topscorer der Nets und auch Okafor deutete mit 10 Punkten und 4 Rebounds an, dass er etwas kann. Eingerostet fühlte er sich allerdings – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es für ihn erst das dritte Spiel in dieser Saison war. Es wird also noch etwas Zeit brauchen, bis die Nets sich an ihre Neuzugänge gewöhnt haben und auch wenn es zuletzt ganz gut lief, verspricht der Rest des Monats eine nicht ganz einfache Zeit zu werden.

Zu Gast sind heute die Indiana Pacers, die sicher zu den positiven Überraschungen der Saison gehören. Nach dem George-Trade standen die Pacers in der Kritik, da die Fans dachten, dass Oladipo und Sabonis den Abgang nicht auffangen können. Dies erweist sich bisher aber als Fehlschluss, haben die Pacers nicht nur eine ordentliche 16-13 Bilanz, sondern stehen sie auch auf einem Playoff-Platz.

Dabei ist Victor Oladipo der Hauptgrund für die guten Leistungen. Der 25-jährige machte einen Riesenschritt, steigerte sein Scoring im Vergleich zum letzten Jahr um fast neun Punkte und erzielt derzeit 24,4 Punkte pro Spiel. Im Dezember steht er sogar bei 29,1 Zählern pro Partie. Auch Domantas Sabonis profitierte vom Wechsel. Der 21-jährige steigerte seine Offensivwerte von 5,9 auf 11,9 Punkte pro Spiel und ist ebenfalls wichtiger Bestandteil des stark auftretenden Teams der Pacers.

Zuletzt verloren sie allerdings zwei Spiele gegen die Oklahoma City Thunder und die Detroit Pistons. Vor allem nach der letzten Pleite gegen Detroit appellierte Coach McNillan an sein Team, dass man sich nicht auf individuelle Leistungen verlassen darf und man auch bei großen Rückständen als Team auftreten muss. Dies machte Indiana bisher aber ganz gut und so ist nicht zu erwarten, dass sie durch die beiden Pleiten zurückgeworfen werden.

Während die Nets auf Lin und Russell verzichten müssen, sollten Crabbe und Carroll wiederkehren. Auf Seiten der Pacers gibt es keine neuen Verletzten und es fehlen nur weiterhin Sumner und Robinson III.

Player to watch: Victor Oladipo

Kaum jemand hätte dem zweiten Pick der 2013er Draft Jahrgangs eine solche Entwicklung zugetraut. In den ersten vier Jahren seiner Karriere scorte er nie mehr als 17,9 Punkte im Schnitt und seine Quoten ließen ebenfalls nicht erahnen, wieviel Potenzial in ihm steckt. Doch Oladipo belehrte die Kritiker eines Besseren und spielte eine tolle Saison. Mit 47 Punkten gegen Denver, Denen setzte er letzten Saisoneines Besseren und spielte eine tolle Saison. itt und seine Quoten ließen erahnen, dass er alsetzte er letzten Sonntag den bisherigen Höhepunkt und führte sein Team zum Sieg. Er ist der Antreiber der Pacers, stets aggressiv auf dem Feld und derzeit gut drauf. Daher kann man auch heute erwarten, dass er seinen Schnitt mit 25 Punkten erreichen und sein Team zum Sieg führen wird.

 

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