Boston Celtics – Philadelphia 76ers, NBA Playoff Spiel 2 Tipp 04.05.2018

Joel Embiids Worten zufolge darf man ihn im zweiten Spiel noch etwas aggressiver als in Spiel 1 erwarten. Dazu wird sich Coach Brown sicher auch etwas einfallen lassen, um seine Mannschaft besser ins Spiel zu bringen. Bedenkt man zusätzlich das den Sixers vielleicht wirklich ein wenig der Rhythmus fehlte, darf man sich in Spiel 2 auf eine andere Partie einstellen.

Das erste Viertel bzw. die schwache erste Halbzeit machte es den Sixers in Spiel 1 von Beginn an schwer. Genau hier muss daher ein Ansatzpunkt in Spiel 2 sein, um einen frühen Rückstand zu verhindern und den Celtics zu verstehen zugeben, dass Philly etwas mehr zu bieten hat.

Doch Celtics-Coach Stevens, der mit seiner Mannschaft sicherlich zufrieden gewesen ist, wird sich aber natürlich auch weitere Wege einfallen lassen, um in Spiel 2 für Überraschungen zu sorgen. Erfreulich und erforderlich zugleich, waren allerdings auch die guten Auftritte von Tatum und Co. Für die Celtics muss klar sein, dass sie regelmäßig 20 Punkte-Scorer brauchen um in den Playoffs weiterhin erfolgreich zu spielen.

Allerdings kann genau dies der Vorteil der Sixers sein. Während Embiid, Ben Simmons, Redick und Co. nämlich über die gesamte Saison überzeugten, sind die Spieler der Celtics eigentlich Akteure aus der zweiten Reihe, weshalb in Frage gestellt werden darf, ob sie die guten Leistungen halten können und die Rollen ihrer Leader (Irving und Hayaward) auf Dauer einnehmen können. Selbst die insgesamt gute Teamleistung gegen ein so starkes Team wie die Sixers, muss also zunächst bestätigt werden.

Da die Celtics in der Gesamtheit vermutlich etwas über ihrem Leistungslimit spielten und die Sixers noch ein wenig Luft nach oben haben, denke ich, dass vor allem Embiid und Simmons noch etwas besser spielen werden und ihre Sixers ins Spiel 2 zum Sieg tragen.

Tipp: Philadelphia 76ers 1,57 Betfair

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Boston Celtics – Philadelphia 76ers NBA Playoff Serie

Spiel 1: BOS – PHI – 117-101

Stand: 1-0 Boston Celtics

Vor dem Beginn der Serie zwischen den Philadelphia 76ers und den Boston Celtics war die Motivation und Zuversicht vor allem bei den Fans aus Philadelphia sehr groß. In der ersten Playoff-Runde besiegten sie die Miami Heat mit 4-1 und konnten sich somit in Ruhe anschauen wie die Boston Celtics sich durch sieben Spiele gegen die Milwaukee Bucks quälten.

Die personelle Not in Boston (ohne Hayward, Irving und Theis) machte die Sixers sogar zum Favoriten in dieser Serie und dementsprechend motiviert startete man in das Spiel. Schnell mussten sie allerdings verstehen, dass Motivation allein nicht reicht, denn Boston erwischte den besseren Start und konnte sich gleich zu Beginn des Spiels eine kleine Führung erspielen.

Entgegen vieler Erwartungen gewann die Mannschaft aus Boston das erste Viertel mit 25-22 und präsentierte sich insgesamt etwas frischer, abgezockter und treffsicherer. Die Sixers, die fünf Tage Pause vor dem Spiel hatten, ließen Konzentration vermissen und machten den Eindruck als würde ihnen der Rhythmus fehlen, weshalb sie lange Zeit brauchten, um ins Spiel zu finden.

Im zweiten Viertel veränderte sich daher auch relativ wenig im Spiel der Celtics. Sie kamen aber mit der Zeit noch besser ins Spiel und konnten den Vorsprung ein wenig ausbauen. Philly verpasste dabei einige Chancen, das Spiel an sich reißen, so dass sich der Vorsprung zu Gunsten der Heimmannschaft veränderte. Zur Halbzeit stand es 56-45 für Boston.

Auch in Viertel Nummer 3 und 4 veränderte sich das Bild nicht. Immer wenn Philly den Anschein erweckte, als würden sie ein wenig aufschließen können, setzen die Celtics nach und behaupteten ihre Führung. So setzten sich die Celtics am Ende verdient und überraschend deutlich mit 117-101 durch und erspielten sich damit die verdiente 1-0 Führung in dieser Serie.

Die Bestnoten verdienten sich Al Horford, Jayson Tatum, und Terry Rozier. Alle drei erzielten über 25 Punkte und konnten sich außerdem über gute Leistungen von Marcus Smart und Marcus Morris freuen, die ihre Mannschaft sowohl defensiv, als auch offensiv unterstützten. Auf Seiten der Sixers zeigte sich Joel Embiid mit 31 Punkten und 13 Rebounds als gefährlichster Akteur, gab allerdings nach dem Spiel zu verstehen, dass er heute zu passiv gewesen sei. Neben ihm spielte Simmons ordentlich (18 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists) und auch Redick (20 Punkte) zeigte sich mal wieder treffsicher. Doch diesmal reichte es insgesamt trotzdem nicht zum Sieg.

 

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