Boston Celtics (34-11) – Philadelphia 76ers (20-20), NBA Tipp 19.01.2018

Tipp: Boston Celtics

Die Boston Celtics gehen als klarer Favorit in ihr heutiges Matchup mit den Philadelphia 76ers. Zwar waren beide Teams zuletzt gut drauf, doch die bisherigen Spiele verliefen zu Gunsten der Celtics, die zudem auch individuell mehr Vorteile auf ihrer Seite haben. Die Sixers haben zwar mit Embiid und Simmons ebenfalls viel zu bieten, doch dazu kommt, dass die Celtics auch als Team hervorragend harmonieren und deswegen im heutigen Spiel der Favorit sind. Der Tipp sollte daher auf Boston gehen.

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NBA – Boston Celtics (34-11) vs Philadelphia 76ers (20-20)

Zum vierten und bereits letzten mal in dieser Saison treffen die Boston Celtics auf die Philadelphia 76ers. Spiel 1 fand dabei im Oktober in Philadelphia statt und die Celtics setzten sich mit 102-92 durch. Das zweite Duell gab es dann Ende November in Boston und wieder waren es die Celtics, die sich mit 108-97 behaupten konnten. Zum dritten und bis dato letzten Duell der Beiden kam es dann vor genau einer Woche. In London waren es einmal mehr die Celtics, die das Spiel für sich entschieden (114-103).

Nun empfangen die Celtics die Sixers zum zweiten mal in Boston und sind dabei natürlich der Favorit. Nicht nur, dass sie die ersten drei Partien siegreich gestalteten, auch die Gesamtsituation spricht für Boston. Zwar spielte das Team um Kyrie Irving bereits fünf Spiele mehr als die Sixers, doch da insgesamt schon 14 Siege mehr auf dem Konto stehen, kann man gut erkennen, dass die Celtics insgesamt die bessere Saison zuspielen.

Zuletzt gab es allerdings eine Niederlage, als man die New Orleans Pelicans empfing und in der Overtime unterlag. Anthony Davis überragte mit 45 Punkten und 16 Rebounds und obwohl bei den Celtics sechs Spieler zweistellig scorten und Irving mit 27 Punkten ebenfalls einen guten Tag erwischte, reichte es am Ende nicht. Da die Celtics zuvor jedoch sieben Spiele in Folge gewinnen konnten und dabei unter anderem die Rockets und Cavs besiegten, ist die Pleite wohl zu verkraften.

Mit 34 Siegen und 11 Niederlagen stehen die Celtics zudem noch auf Rang 1. Der Vorsprung auf die Zweitplatzierten Raptors beträgt bereit 3,5 Spiele und die Kontinuität mit der die Mannschaft von Brad Stevens an den Tag legt, spricht sowohl für das Coaching, als auch für die Geschlossenheit der Mannschaft. Die Tatsache, dass Gordon Hayward dabei noch fehlt ist bemerkenswert und lässt die Celtics positiv in die Zukunft schauen.

Gleiches gilt jedoch auch für die Philadelphia 76ers, die zwar noch längst nicht so stark wie die Celtics auftreten, allerdings auch einen hervorragenden und jungen Kader haben, der nach Jahren des Misserfolgs endlich vernünftigen Basketball zeigt. Mit 20 Siegen und 20 Niederlagen steht man zwar derzeit nur auf Rang 9, doch Embiid, Simmons und Co. kämpfen mit der typischen fehlenden Kontinuität eines sehr jungen Teams.

Kurz vor Weihnachten war man mit 14 Siegen und 18 Niederlagen noch weit von den Playoff-Plätzen entfernt, doch die Schwächephase, die zu dieser Bilanz führte, konnte schnell überwunden werden und zuletzt gewannen sie sechs der letzten acht Spiele. Eine der beiden Niederlagen kam gegen die Celtics, doch dafür konnten sie während der anderen Spiele zum Beispiel die Spurs oder auch im letzten Spiel die Raptors besiegen.

Der zurückgekehrte Erfolg ist sicherlich auf Center Joel Embiid zurückzuführen, der in den letzten Spielen zu überzeugen wusste. Gegen die Raptors war er mit 34 Punkten und 11 Rebounds Mann des Spiels und mit insgesamt 23,8 Punkten und 10,8 Rebounds pro Spiel belegt der 23-jährige, warum er eines der vielversprechendsten Talente der Liga ist. So weckt er regelmäßig Erinnerung an Hakeem Olajuwon und überzeugt durch kaum zu stoppende Dominanz. Dazu hat er viele gute, junge Spieler an seiner Seite, die zuletzt auch noch gut harmonierten.

Etwas ärgerlich ist für die Sixers aber sicher, dass einer der Erfahreneren nun erst einmal ausfällt. JJ Redick wird bis Ende Januar fehlen. Dafür könnte Markelle Fultz vielleicht heute schon sein Comeback geben. Boston hat außer Hayward keine neuen Verletzten.

Player to watch: Jaylen Brown

Im Schatten von Kyrie Irving und Jayson Tatum erweist sich Brown als perfekter Rollenspieler mit Potenzial zum Star. So kommt der 21-jährige in seiner zweiten Saison auf 14,3 Punkte pro Spiel (acht Punkte mehr als in der Rookie Saison). Zudem überzeugt er auch defensiv und ist mit seiner Größe vielseitig einsetzbar. Auch ihm gehört die Zukunft im Dress der Celtics und man kann davon ausgehen, dass er auch heute seinen Schnitt mit 14 Punkten erreichen kann.

 

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