Boston Celtics (33-19) – Oklahoma City Thunder (33-18), 04.02.2019

Die Boston Celtics und die Oklahoma City Thunder stehen sich in dieser Saison zum zweiten Mal gegenüber. Ende Oktober kam es zum ersten Aufeinandertreffen und die Boston Celtics gewannen die Begegnung mit 101-95. Da dieses Spiel aber mittlerweile seit über drei Monaten vergangen ist, lässt das Ergebnis wenig Schluss darauf zu, wie die heutige Partie ausgehen könnte. Die Bilanzen verraten, dass beide Teams in etwa gleich gut drauf sind und so darf man sich auf eine ausgeglichene Partie freuen, bei der es zum Aufeinandertreffen zwei der besten Point Guards der Liga kommt, Kyrie Irving und Russell Westbrook.

Tipp: Boston Celtics

Einen Favoriten auszumachen ist nicht leicht. Grundsätzlich haben die Celtics den Vorteil zu Hause zu spielen, doch wenn man sich anschaut wie Beide ihre letzten Ergebnisse gestalteten, darf man ein Spiel auf sehr hohem Niveau erwarten. Die Thunder gewannen ihre letzten sieben Spiele in Folge und konnten dabei die Sixers, Portland und Milwaukee besiegen. Boston ist aber nicht viel schlechter drauf, gewannen sie acht der letzten neun Spiele und mussten sich nur gegen den amtierenden Meister geschlagen geben. Die Fans erwartet also ein Topspiel, doch letztlich könnte der Heimvorteil die den Ausschlag geben. Daher sollte der Tipp auf Boston gehen.

Unser Tipp: Sieg Boston Celtics

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NBA – Boston Celtics (33-19) – Oklahoma City Thunder (33-18)

Der etwas holprige Saisonstart ist längst vergessen und in den letzten Wochen lief es wirklich gut für die Boston Celtics. Sie gewannen 14 der letzten 20 Spiele und hatten nur eine kurze Schwächephase, als sie Mitte Januar überraschender Weise ihre drei Spiele in Miami, Orlando und Brooklyn verloren. Seitdem sind sie aber wieder voll auf der Höhe und starteten mit ihrem Sieg gegen die Toronto Raptors eine starke Serie. Zunächst gewann sie fünf Spiele in Folge und nach einer zwischenzeitlichen Niederlage gegen Golden State ließen sie drei weitere Siege folgen.

Allerdings geht es derzeit abseits des Feldes hoch her. Die Personalie Kyrie Irving wird einmal mehr heiß diskutiert. Im Zuge der anstehenden Trade-Deadline sagte Kyrie Irving, dass er Boston überhaupt nichts schuldet und erst am 1. Juli darüber entscheiden wird, wie seine Karriere weitergeht. Im Sommer klang dies noch anders, ließ er hier verlauten, dass er in Boston bleiben möchte, sofern auch Boston ihn möchte. Zwar ist kein Irving-Trade bis zur Trade-Deadline zu erwarten, doch trotzdem werden sich die Fans über die Aussagen nicht freuen.

In den letzten Wochen steigerte sich nämlich die Leistung von Kyrie Irving und gleichzeitig auch die Leistung der Boston Celtics. Man bekam das Gefühl, dass der Guard als Leader in Boston angenommen wurde. Die Leistungen als Mannschaft wurden besser, verteidigte Boston deutlich aggressiver und lief es auch offensiv besser. Der Ball wurde besser verteilt, die Quoten waren gut und so machten die Celtics wieder den Eindruck, nach und nach zu ihrer Form vom Ende der letzten Saison zu finden. Nun muss man allerdings abwarten ob nicht vielleicht doch noch ein Überraschungstrade passiert und ob die Unruhen um Irving für Probleme sorgen werden.

Währenddessen es bei den Celtics also nicht ganz so harmonisch läuft, ist die Situation in Oklahoma entspannter. Auch sie erlebten Mitte Januar eine Schwächephase und verloren phasenweise fünf von sechs Spielen, doch sie ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und starteten mit ihrem anschließendem Erfolg über die Philadelphia 76ers eine sieben Spiele andauernde Siegesserie, bei der sie sich gegen die Portland Trail Blazers und die Milwaukee Bucks durchsetzen konnten. Vor allem Paul George spielte in dieser Zeit überragend und auch was Russell Westbrook warf die Triple Double Maschine wieder an.

Beide wurden ins All-Star Game berufen und wie die individuellen Werte belegen, ist diese Nominierung hochverdient. Paul George erwischte es da sogar noch etwas besser, wurde er als Starter in den Westen berufen. Er gilt in dieser Saison sogar als MVP- Kandidat und in Anbetracht seiner Statistiken ist dies gerechtfertigt. Pro Spiel liefert George 27,6 Punkte, 8 Rebounds und vier Assists ab. In den letzten zehn Spielen steigerte er seinen Punkteschnitt sogar auf 30,6 Punkte. Russell Westbrook ist mal wieder auf Triple Double Niveau mit 21,5 Punkten 10,9 Rebounds und 10,9 Assists. Offensiv läuft es in dieser Saison bei ihm nicht so gut, doch mit fünf Triple Doubles in Folge dominiert er das Spiel wieder nach Belieben.

Dass die Thunder in den letzten Spielen so viele Erfolge feierten ist in Anbetracht der starken individuellen Leistungen keine Überraschung. Dennis Schröder konnte auch mit einem überragenden Viertel, im letzten Spiel gegen Miami überzeugen, als er hier 24 Punkte erzielte. Die Thunder stehen damit auf Rang 3 der Western Conference, haben drei Spiele Rückstand auf Golden State und Denver und gleichzeitig eineinhalb Spiele Vorsprung vor dem Blazers. Mit sieben Siegen in Folge sind sie hervorragend drauf und da sie auch auswärts durchaus solide auftraten, haben sie auch heute gute Chancen. Letztlich sind die Celtics aber noch eine Nummer zu groß.

Erfreulicherweise halten sich Verletzungen bei beiden Teams in Grenzen. Auf Seiten der Thunder fehlt nur Andre Roberson. Die Celtics haben gar keine Verletzten.

Player to watch: Paul George

Fraglos ist der 28-jährige Paul George in der Form seines Lebens. Die letzten Spiele belegen dies eindrucksvoll, erzielte er in den letzten fünf Partien im Schnitt 35 Punkte, 9 Rebounds, 4,6 Assists und 2,8 Steals. Seine Quoten können sich dabei sehen lassen, trifft er 54,2 % aus dem Feld und 59,2 % Dreier, wobei er pro Spiel fast sechs von zehn Dreier trifft. George ist fraglos in dieser Saison der stärkste Offensivspieler der Thunder, liefert allerdings auch defensiv starke Leistungen ab. Bei dieser Form darf man ihn auch gegen die Celtics sehr gut erwarten und darauf setzen, dass er seinen Schnitt mit 28 Punkten erreichen kann.

 

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