Boston Celtics (30-10) – Cleveland Cavaliers (24-12), NBA Tipp 04.12.2017

Tipp: Boston Celtics

Der Tipp sollte auf Boston gehen. Klar, darf man die Cavs nie abschreiben, da LeBron bei ihnen im Team ist, doch vor dieser Partie spricht alles für Boston. Sie haben die bessere Form, spielen zu Hause, wollen sich für die erste Pleite revanchieren und haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu Cleveland weder Reisestress noch Doppelbelastung zu verkraften haben. Daher haben sie genug Vorteile, was einen Tipp auf sie sinnvoller erscheinen lässt.

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NBA – Boston Celtics (30-10) vs Cleveland Cavaliers (24-12)

Die NBA-Saison 2017-18 startete mit dem Kracherspiel zwischen den Cleveland Cavaliers und den Boston Celtics. Doch die Freude über das Spiel wehrte nicht lange, da sich Bostons Gordon Hayward eine Horrorverletzung zuzog und sich noch im ersten Viertel schwer am Bein verletzte. Die Stimmung war dahin und auch das Ergebnis (102-99 für die Cavs) geriet komplett in den Hintergrund.

Nach mittlerweile zweieinhalb Monaten ist die Vorfreude auf das zweite Spiel aber erneut sehr groß, da sich beide Mannschaften an der Spitze der Eastern Conference festsetzen konnten und die Celtics, trotz Haywards Verletzung, und die Cavs, trotz einem miserablen Starts in die Saison, Beide eine Menge guter und beeindruckender Spiele ablieferten.

Im Mittelpunkt steht allerdings Isaiah Thomas, der zum ersten mal in seine alte Heimat zurückkehrt. Die Vorfreude ist allerdings dadurch gebremst, dass Thomas zwar gestern sein Comeback gegen die Blazers gab, aber bereits verkünden ließ, nicht im back-to-back-Spiel gegen die Celtics aufzulaufen. Er bat die Organisation sogar darum ein mögliches Video ihm zu Ehren nicht während dieses Spiels zu zeigen.

Die Cavaliers sind wegen seines erneuten Fehlens aber nicht chancenlos. Nach schwachen Start legten sie ohne Thomas eine überragende Serie hin und gewannen 18 von 19 Spielen. Unerklärlicherweise fehlte seitdem allerdings ein wenig die Konzentration und von den letzten fünf Spielen verloren die Cavs vier an der Zahl. (Das Ergebnis von gestern gegen die Blazers fehlte noch).

Nervös werden James, Wade, Love und Co. deswegen aber nicht, kennen sie die Liga und die Phasen in der regulären Saison zu gut, als dass sie nicht davon ausgehen können, die Probleme wieder in den Griff zu kriegen. Zudem wird auf lange Sicht Thomas dem Team helfen und spätestens im Februar, wenn es zum dritten Aufeinandertreffen mit Boston kommt, wird man sehen, wie sich Thomas gegen sein Ex-Team schlagen wird.

Die Celtics legten auf der anderen Seite eine ähnliche Serie wie die Cavs hin, obwohl ihnen mit Gordon Hayward ein wichtiger Spieler fehlte. Sie gewannen phasenweise 22 von 24 Spielen, mussten aber im Dezember etwas federn lassen und gewannen nur noch acht der letzten 14 Spiele. Immerhin konnten sie aber die letzten drei Spiele in Folge gewinnen und dabei auch ein verloren geglaubtes Spiel gegen die Rockets in den letzten Sekunden drehen.

Im Spiel gegen die Rockets wurde Marcus Smart zum Helden, konnte er James Harden in den letzten Sekunden zwei entscheidende Offensivfouls anhängen. Das spricht für die Stärke der Celtics, die sich als Team präsentieren und bei denen immer wieder andere Spieler entscheidend zu den Erfolgen beitragen. Ein Garant, der immer entscheidend beteiligt ist, ist Neuzugang Kyrie Irving, der besonders motiviert auftreten wird, da es gegen sein Ex-Team geht. In den letzten elf Spielen erzielte er immer mindestens 20 Punkte, sodass seine Form gut ist.

Glücklicherweise sind ist sein Team bis auf Hayward zudem komplett, während die Cavs gestern schon um Love bangen mussten und Rose und Shumpert auf jeden Fall fehlen.

Player to watch: Al Horford

Der Center der Celtics wird häufig unterschätzt, da er keine herausragenden Werte abliefert. Er ist jedoch enorm effektiv und verlässlich und findet andere Wege seinem Team zu helfen. In Boston steigerte er beispielweise seine Assist-Werte auf 5 Assists pro Spiel (2 mehr als in jeder Saison vorher). Im ersten Duell gegen die Cavs blieb er noch blass und aus seiner Zeit aus Atlanta weiß er, dass es gegen LeBron immer schwer war. In Boston hat er aber bessere Unterstützung und überzeugt selbst, sodass man heute damit rechnen darf, dass er seinen Schnitt mit 14 Punkten erreichen wird.

 

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