Boston Celtics (19-13) – Philadelphia 76ers (22-12), 25.12.2018

Es ist Weihnachten und die NBA verwöhnt die Fans mal wieder mit einigen absoluten Topspielen. Eines davon bestreiten die Boston Celtics und die Philadelphia 76ers, die zum zweiten Mal in dieser Saison aufeinander treffen. Spiel Nummer 1 fand Anfang der Saison statt und die Celtics setzten sich mit 105-87 durch. Der anschließende Saisonverlauf war allerdings für die Sixers etwas besser, sodass sie heute als leichter Favorit ins Spiel gehen.

Tipp: Boston Celtics

Der Tipp sollte allerdings auf die Mannschaft aus Boston gehen. Der Grund dafür liegt in der überraschenden Auswärtsschwäche der Sixers, die erst sechs von 15 Spielen in fremder Halle gewinnen konnten. Zudem sind die Celtics wieder komplett, nachdem sich in den letzten Spielen auf verschiedene Spieler verzichten. Ein klärendes Team-Gespräch sollte zudem weitere Sicherheit geben und so werden die Celtics alles dafür tun, ihren Fans ein Weihnachtsgeschenk zu machen. Da Embiid außerdem immer wieder große Probleme gegen Horford haben könnte, sollte der Tipp auf Boston gehen.

Unser Tipp: Sieg Boston Celtics

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NBA – Boston Celtics (19-13) – Philadelphia 76ers (22-12)

Die Saison der Boston Celtics hat einen merkwürdigen Verlauf und erst seit Anfang Dezember wurden die Ergebnisse des Teams von Coach Brad Stevens besser. Mit acht Siegen in Folge konnte man sich nicht nur wieder in die Spitzengruppe der Eastern Conference kämpfen, es war auch das erste mal, dass man in dieser Saison das Gefühl hatte, dass die Celtics die Leistungen abrufen, die man von ihnen erwarten darf.

Sie scorten in keinem dieser Siege weniger als 113 Punkte und zeigten sich trotz der großen Offensivgefahr auch defensiv stark. Umso überraschender waren dann die drei Niederlagen in den folgenden Spielen gegen die Pistons, Suns und Bucks. Nach dem Spiel gegen Milwaukee gab es ein Team-Meeting wie Kyrie Irving verriet, in der die Spieler ihrer Frustration Luft machten. Fraglos haben die Celtics das Zeug um besser dazustehen, doch die Mannschaft findet einfach keinen Rhythmus.

Auch die vielen Egos im tiefen Team der Celtics scheinen ein Problem zu sein, wie einige Spieler verrieten, doch immerhin trug das Treffen Früchte. Die Celtics gewannen nämlich ihr letztes Spiel mit 119-103 gegen die Charlotte Hornets, beendeten damit die Niederlagenserie und freuten sich über einen Erfolg, bei dem fast alle 13 Spieler scorten. Die Verletzten waren auch wieder dabei, mit Ausnahme von Baynes, und so werden die Celtics zuversichtlich in die heutige Partie gehen.

Gleiches gilt jedoch auch für die Philadelphia 76ers, die ihre letzten beiden Spiele gewinnen konnten. Nach einem klaren Sieg über die New York Knicks (131-109), kam es für Philly zum Topspiel gegen die Raptors. Da Toronto allerdings nicht in Bestbesetzung antrat, nutzten die Sixers ihre individuellen Vorteile gnadenlos aus und setzten sich mit 126-101 durch. Nachdem sie zuvor drei ihrer letzten vier Spiele verloren, freuten sie sich über zwei Erfolgserlebnisse und gehen selbstbewusst in die heutige Partie.

Interessant zu beobachten wird sicherlich das Spiel von Joel Embiid, der ankündigte weniger Dreier zu nehmen und wieder mehr in der Zone zu arbeiten. Eine gute Entscheidung, da Embiid in diesem Jahr nur 27,6% Dreier trifft und in der Zone deutlich effektiver auftritt. In den letzten beiden Spielen half ihm die neue Einstellung, markierte er 24 Punkte und 10 Rebounds gegen die Knicks und 27 Punkte und 11 Rebounds gegen die Raptors, bei Feldwurfquoten von 58,8% und 66,7%.

Allerdings wird er es sehr schwer haben, kam er bisher gegen Al Horford nicht so gut zurecht. Glücklicherweise haben er und die Sixers aber Verstärkung im Vergleich zum ersten Duell und so wird sicherlich auch viel Verantwortung auf Jimmy Butlers Schultern liegen. Ob es deswegen zum Sieg reicht, darf allerdings angezweifelt werden, da auch mit Butler wenig Besserung in fremder Halle zu erkennen war.

Leider müssen die Sixers mit etwas Pech, neben Fultz, Smith und Patton, auch auf Wilson Chandler verzichten. Die Celtics sind wieder komplett, mit Ausnahme von Aron Baynes.

Player to watch: Jayson Tatum

Der 20-jährige Tatum steckt in einer schwierigen Situation. Nachdem er in den Playoffs letztes Jahr zeigte, dass er ein Team tragen kann, musste er in dieser Saison, nach den Genesungen von Irving und Hayward wieder ein wenig in den Schatten seiner Kollegen treten. Für den jungen Spieler, der sich präsentieren will und dominieren kann, keine leichte Situation und so geriet er für viele schnelle und erzwungene Würfe in die Kritik. Trotzdem scort er weiter konstant, sodass man auch heute damit rechnen kann, dass er seinen Schnitt mit 17 Punkten erreichen wird.

 

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