Atlanta Hawks (13-32) – Utah Jazz (19-27), NBA Tipp 23.01.2018

Die Atlanta Hawks empfangen in der heutigen Nacht die Utah Jazz, zum ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften. Die Hawks haben derzeit, gemeinsam mit den Orlando Magic und Sacramento Kings, die schlechteste Bilanz der Liga, weshalb der Gast aus Utah heute der Favorit ist. Die Jazz sind nämlich insgesamt etwas besser drauf und gewannen sechs Spiele mehr, zudem kehrte Rudy Gobert nach langer Verletzungspause zurück und wird den Jazz mehr Stabilität geben.

Tipp: Utah Jazz

Der Tipp sollte auf die Jazz gehen, die zwei ihrer letzten drei Spiele gewinnen konnten und auch beim letzten Auswärtsspiel in Sacramento als Sieger vom Feld gehen. Donovan Mitchell ist in toller Form, Rudy Gobert endlich wieder zurück und mit nur 4,5 Spielen Rückstand auf Platz 8, hat Utah natürlich noch Hoffnung auf die Playoffs. Dafür müssen aber Spiele wie heute gegen die Hawks dringend gewonnen werden, doch Utah sollte der Favoritenrolle gerecht werden können.

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Atlanta Hawks (13-32) vs Utah Jazz (19-27)

Kampflos werden sich die Atlanta Hawks aber sicher nicht geschlagen geben. So konnten sie drei ihrer letzten fünf Spiele gewinnen und zeigten bei den Siegen vor allem defensiv gute Leistungen. 110-97 gegen die Denver Nuggets, 102-99 gegen die San Antonio Spurs und 94-93 gegen die New Orleans Pelicans, lauteten Ergebnisse und Gegner bei den letzten Siegen Zwischendurch musste man sich allerdings mit 105-110 gegen die Brooklyn Nets geschlagen geben und auch gegen die Chicago Bulls hatte man im bisher letzten Spiel mit 97-113 das Nachsehen.

Im letzten Spiel gegen die Bulls hatte man aber nicht nur defensive Probleme, auch offensiv lief relativ wenig zusammen. So verwarfen die Hawks 34 der ersten 38 Dreier im Spiel und gerieten relativ früh in einen nicht mehr aufzuholenden Rückstand. Dennis Schröder war mit 18 Punkten Topscorer seines Teams und Dewayne Dedmon bewies sich mit 11 Punkten von der Bank als zweitbester Werfer. Insgesamt scorten zwar alle 13 eingesetzten Spieler, doch insgesamt war die gezeigte Leistung zu schwach.

So verharren die Hawks weiter am Ende der Tabelle und es scheint kaum Besserung in Sicht. Von den kommenden 14 Spielen bis zum All-Star Game sind nur vier gegen Teams mit negativer Bilanz. Coach Budenholzer und seine Mannschaft haben also eine harte Zeit vor sich und sicher wird interessant zu beobachten sein, ob sie bis zum All-Star-Game nochmal auf dem Trademarkt aktiv werden.

Gleiches gilt für die Utah Jazz, die zwar nicht ganz so schlecht wie die Hawks da stehen, doch denen nach einigen wichtigen Abgänge insgesamt ein wenig Qualität fehlt. Sicher, Rudy Gobert verpasste eine lange Zeit und Donovan Mitchell spielt so stark, als könnte er die Rolle von Ex-Utah-Spieler Gordon Hayward langfristig übernehmen. Trotzdem könnte die eine oder andere punktuelle Verstärkung dem Team weiterhelfen.

Wie stark Donovan Mitchell ist, konnte man in den letzten Wochen wunderbar beobachten. So kommt der Rookie im Januar im Schnitt auf 23,8 Punkte pro Spiel und überzeugt dabei mit soliden 47,3% aus dem Feld. Der 21-jährige bekommt das Vertrauen des Trainers und dank seiner herausragenden Athletik kann er in den jeweiligen Matchups standhalten. In den letzten neun Spielen scorte er sechsmal 23 oder mehr Punkte.

Ein weiterer wichtiger Faktor könnte die Rückkehr von Rudy Gobert sein. In seinem ersten Spiel nach seiner Verletzung verloren die Jazz zwar mit 115-117 gegen die Knicks, doch Gobert war mit 23 Punkten, 14 Rebounds und 3 Blocks direkt wieder voll dabei. Im letzten Spiel kam er dann „nur“ auf 16 Punkte, 7 Rebounds und 3 Blocks, führte sein Team damit aber zum Sieg über die Clippers. Die Aussichten sind in Utah vor allem aufgrund der größeren individuelle Klasse also insgesamt deutlich besser als die bei den Hawks, sodass sie die klaren Favoriten sind.

Leider verletzte sich Thabo Sefolosha zuletzt und wird genau wie Dante Exum für die gesamte Saison ausfallen. Fraglich sind heute zudem Rodney Hood und Jonas Jerebko. Bei Atlanta fehlt kein wichtiger Spieler.

Player to watch: Donovan Mitchell

Der Rookie bereitet weiterhin große Freude und seine Entwicklung ist auch an den Statistiken zu erkennen. Nach 9,3 Punkten pro Spiel im Oktober, steigerte er sich im November bereits auf 18,1 Punkte pro Spiel. Im Dezember kam er dann bereits auf 23,1 Punkte und im Januar läuft es mit 23,8 Zählern pro Partie sogar noch besser. Mitchell avanciert damit zu einem der Top-Rookie of the Year-Kandidaten und sollte für Utah langfristig Gold wert sein. Aufgrund seiner guten Form kann man heute damit rechnen, dass er mit 19 Punkten seinen Schnitt (19,3 Punkte pro Spiel) erreichen kann.

 

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