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Viktor Jove

- Juni 14 2022

Formel 1 Montreal 2022 Tipp – F1 Wetten & Quoten Kanada Grand Prix

Wettquoten, Tipp, Prognose & Vorschau zum Grand Prix von Kanada auf dem Circuit Gilles Villeneuve, Sonntag, 19.06.2022 um 20:00 Uhr MEZ.

Formel 1 Montreal 2022 Tipp

© Alamy Live News

Formel 1 Grand Prix von Kanada – Rückblick auf Baku

Für Red Bull läuft es gerade so richtig. 47 Punkte konnte Max Verstappen alleine in den letzten drei Rennen auf seinen Rivalen Charles Leclerc gut machen. Auch weil Leclercs Ferrari nach Barcelona in Baku schon zum zweiten Mal in diese Saison mit einem technischen Defekt ausschied. Dabei begann das Wochenende für den italienischen Rennstall vielversprechend.

Im Freien Training auf Augenhöhe mit Red Bull, unterstrich der Ferrari am Samstag einmal mehr, dass er derzeit das beste Auto für eine schnelle Runde ist. Bereits die sechste Pole im achten Rennen holte Leclerc in Aserbaidschan. Das war es dann aber auch schon mit den guten Nachrichten für Ferrari.

Ferrari drohen bald Startplatzstrafen

Der Rennstall aus Maranello hat ein Zuverlässigkeitsproblem. Neben Leclerc, dessen Powerunit den Geist aufgab, musste auch Carlos Sainz mit Hydraulikproblemen das Rennen aufgeben. Auch zwei weitere Ferrari betriebene Fahrzeuge schieden aus. Im Falle von Zhou Guanyu sieht Ferrari die Schuld bei Alfa Romeo. Das Ausscheiden von Kevin Magnussen (Haas) geht allerdings klar auf die Kappe von Ferrari – auch bei ihm streikte der Motor.

Ferrari ist dadurch gleich doppelt bestraft. Nicht nur fehlen ihnen wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft. Bald wird es für die zusätzlichen Motoren, die man einsetzen muss, um über die Saison zu kommen, auch Startplatzstrafen hageln. Für Red Bull läuft in der Weltmeisterschaft nach dem Grand Prix am Kaspischen Meer damit alles nach Plan. Schon 80 Punkte beträgt der Vorsprung auf Ferrari in der Konstrukteurswertung. Und Verstappens engster Verfolger in der Fahrerwertung ist der eigene Teamkollege, Sergio Perez – allerdings handelt es sich hierbei nach 8 von 22 Saisonrennen freilich nur um eine Momentaufnahme.

Eine tolle Leistung lieferte in Baku einmal mehr George Russell ab. Im unterlegenen Silberpfeil deklassierte Russell nicht nur erneut seinen Teamkollegen Lewis Hamilton, sondern schaffte auch das dritte Podium im achten Rennen. Wann immer es aus Mercedes-Sicht etwas abzustauben gibt, weil ein Ferrari oder ein Red Bull ausfallen, ist Russell da. In der laufenden Saison war der junge Brite nie schlechter als Platz 5.

Hamilton klagte nach dem Rennen über Rückenschmerzen

Ungeachtet der abermaligen Niederlage gegen seinen Teamkollegen konnte auch Hamilton überzeugen. Allerdings war es dem siebenfachen Weltmeister nach dem Rennen kaum möglich, ohne Hilfe aus dem Auto klettern, so weh tat ihm der Rücken. Grund dafür war das Bouncing, das Mercedes nach Barcelona eigentlich schon dachte im Griff zu haben.

Hamilton traf es dabei so hart, dass er nach eigener Aussage sogar mehrfach während des Rennens darüber nachgedacht habe an die Box zu fahren und das Auto abzustellen. Er habe gebetet, endlich die schwarz-weiß-karierte Flagge zu sehen, so Hamilton. Allerdings hatten auf der langen Geraden in Baku auch plötzlich Teams mit dem Phänomen zu kämpfen, die in den vergangenen Rennen kaum davon betroffen waren.

Etwa McLaren, die mit einem 8. und einem 9. Platz zumindest mit beiden Autos in die Punkte kamen. Bemerkenswert dabei: Daniel Ricciardo kam erst zum zweiten Mal in dieser Saison vor seinem Teamkollegen Lando Norris ins Ziel. Dabei profitierte Ricciardo allerdings auch davon, dass er mit harten Reifen gestartet war, seinen Wechsel auf die Medium-Reifen unter Virtual-Safety-Car-Bedingungen absolvieren konnte und dadurch weniger Zeit verlor.

 

 

 

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Vettels Aufwärtstrend geht weiter

Eine ganz starke Performance lieferten in Baku die Alpha Tauris ab. Pierre Gasly holte mit Platz 5 das beste Saisonergebnis und auch für Yuki Tsunoda wären gute Punkte drin gewesen, hätte er nicht wegen einer schwarz-orangenen Flagge an die Box gemusst, um aus Sicherheitsgründen sein defektes DRS mit Klebeband fixieren zu lassen. Tsunoda fiel dadurch aus den Punkten und konnte für den Rest des Rennens sein DRS nicht mehr öffnen.

Auch beim vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel setzt sich der Aufwärtstrend fort. Platz sechs ist im unterlegenen Aston Martin nicht nur ein Spitzenergebnis, sondern bringt dem Team im Kampf um Platz acht in der Konstrukteurswertung auch wichtige Punkte – zumal Haas nach dem Magnussen-Ausfall und einem unspektakulär schwachen Rennen von Mick Schumacher erneut ohne Punkte blieb.

Punkte holte dagegen Alpine, die dank der sechs Zähler von Fernando Alonso und dem einen Punkt, den Esteban Ocon einfuhr, den 5. Platz in der Konstrukteurswertung von Alfa Romeo zurückerobern konnten. Für Alfa Romeo lief das Wochenende katastrophal. Schon mit den Startplatzierungen 14 und 15 (wobei Zhou erstmals in dieser Saison das Qualifying-Duell gegen Valtteri Bottas gewinnen konnte) blieb man klar unter den Erwartungen. Es habe sich “angefühlt, als ob fundamental etwas nicht in Ordnung war”, sagte Bottas über sein Rennen. Gegen Rennende sei sogar Williams schneller gewesen als der Alfa Romeo, so Bottas.

Formel 1 Montreal 2022 Tipp – Rennübersicht

Austragungsort Montreal, Kanada
Rennstart 19.05.2022, 20:00 Uhr MEZ
Beste Quote 1,80 – Sieg Verstappen
Livestream Sky GO / Sky Ticket
Live-Übertragung Sky
Buchmacher Unibet
Stand der Quoten 14.06.2022, 11:00 MEZ

Formel 1 Kanada Grand Prix 2022 – F1 Wetten Tipp

Seit 1978 fährt die Formel 1 auf der Île Notre-Dame in der kanadischen Provinz Quebec. Erster Sieger hier war der Pilot, nach dem heute der Kurs benannt ist – das kanadische Motorsportidol Gilles Villeneuve. Seit jeher steht der Grand Prix für Spannung und Rennaction – Überholen ist hier deutlich einfacher als auf anderen Strecken.

Die Rekordmarke von sieben Siegen teilen sich in Kanada Michael Schumacher und Lewis Hamilton. Hamilton gewann hier 2007 seinen ersten Grand Prix, damals noch im McLaren. 2020 und 2021 fiel das Rennen den kanadischen Corona-Bestimmungen zum Opfer. Bisher letzter Sieger war ebenfalls Lewis Hamilton, der sich in einer umstrittenen Entscheidung 2019 gegen Sebastian Vettel durchsetzen konnte. Unvergessen damals die Bilder, wie Vettel, enttäuscht über eine – auch von vielen Experten als ungerecht empfundene 5-Sekunden-Strafe – die Platzierungsschilder im Parc Fermé vertauschte.

Verstappen geht als Favorit ins Rennen

Bei Red Bull ist man sich sicher, dass dem Auto die Strecke liegen wird – auch weil in Montreal Red Bulls Topspeed-Vorteile wieder zum Tragen kommen werden. Freuen dürfte man sich bei den Verantwortlichen von Red Bull sicher auch darüber, dass der Sieg Verstappens in Baku die leidige Debatte erst einmal beendete, ob beide Fahrer frei und gegeneinander fahren dürfen. Denn solange Verstappen auf einem Niveau wie in Baku fährt, wird es für Perez ganz schwer.

Favorit in Kanada ist daher einmal mehr ganz klar Max Verstappen, an dem unter normalen Umständen kein Weg vorbeiführen sollte. Allerdings hat in diesem Jahr beide Top-Teams der Fehlerteufel nun schon mehrfach heimgesucht. Und der Circuit Gilles Villeneuve ist zudem auch noch eine Strecke, die Fahrfehler gnadenlos bestraft – und zwar nicht nur an der berühmten “Wall of Champions” zu Beginn der Start- und Zielgerade, wo 1999 mit Damon Hill, Jaques Villeneuve und Michael Schumacher gleich drei ehemalige Weltmeister an einem Wochenende das Auto wegwarfen.

Einen weiteren Vorteil sieht man bei Red Bull für den Rest der Saison auch beim Thema Gewicht. Während Ferrari hier am Limit sei, habe der Red Bull noch rund fünf Kilo zu verlieren, merkt Helmut Marko an. Man werde “ein paar weitere Zehntel” pro Runde herausholen, wenn sich das Auto dem vorgeschriebenen Mindestgewicht von 798 Kilogramm annähere.

Bouncing-Debatte: Fahrer bringen Regeländerung ins Spiel

Für Ferrari wird es in Kanada zunächst einmal wichtig sein, die Zuverlässigkeitsprobleme in den Griff zu bekommen. Sollte man erneut wie in Baku bereits die Garage aufräumen müssen, während Red Bull dem Sieg entgegenfährt, könnte Verstappens Vorsprung in der Meisterschaft schnell zu groß werden, vor allem dann, wenn Red Bull nicht auch noch, wie schon zu Beginn des Jahres, erneut von technischen Ausfällen gebeutelt wird.

Eine Lösung für Kanada muss auch Mercedes versuchen zu finden. Teamchef Toto Wolff brachte zwischenzeitlich sogar die Option ins Spiel, einen der Ersatzfahrer in Kanada für Hamilton an den Start gehen zu lassen, damit dieser sich von den Rückenschmerzen erholen kann, die er sich in Baku zugezogen hat. Doch der siebenfache Weltmeister stellte bereits klar: „Um nichts in der Welt“ werde er Kanada auslassen.

Zahlreiche Fahrer haben unterdessen an die FIA appelliert, durch eine Regeländerung dem Bouncing entgegenzuwirken. Dafür hat man bei Red Bull, die damit bisher vergleichsweise geringe Probleme hatten, überhaupt kein Verständnis. “Es scheint unfair zu sein, jetzt die zu bestrafen, die einen anständigen Job gemacht haben”, so Teamchef Christian Horner. Zudem betonte Horner, dass jedes Team das Bouncing sofort dadurch in den Griff bekommen könne, indem man mit der Fahrzeughöhe nach oben geht. Das würde allerdings auch mehr Luftwiderstand und somit weniger Performance bedeuten.

Geringer Zeitverlust in der Boxengasse

Wie schon in Monaco und Baku bringt Reifenlieferant Pirelli erneut die weichsten Mischungen mit an die Strecke. Ein langweiliges Ein-Stop-Rennen wird es in Kanada wohl auch deswegen nicht geben, weil die Fahrer im Vergleich zu anderen Strecken hier deutlich weniger Zeit in der Boxengasse verlieren, was viel Raum für strategische Überlegungen lässt. Und auch eine Safety-Car-Phase, die alles durcheinanderwirbeln könnte, ist in Kanada nicht unwahrscheinlich.

Bei den letzten drei Rennen in Kanada, musste zwei Mal das Safety-Car ausrücken. Nicht abreißen wollen unterdessen die Gerüchte um einen Piloten, der in Montreal Heimspiel hat. Nicholas Latifi werde nach dem Kanada-Rennen von Formel 2-Champion Oscar Piastri ersetzt, berichtet das in der Regel gut informierte Motorsportportal Racing News 365. Williams und Latifi dementieren. Spätestens in Silverstone wissen wir dann, was an den Gerüchten dran war.

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Formel 1 Montreal 2022 Tipp – Der Quotenvergleich

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Viktor Jove

Experte für Nascar

Als Deutsch-Spanier ist Victor bereits in jungen Jahren mit dem Motorsport sowie Fußball konfrontiert worden. Egal, ob Spiele der spanischen Liga oder die Runden am Spielberg- bzw. Salzburgring in Österreich, bestimmt hat er schon jede Sportart mitverfolgt. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als SEO-Experte ist der Wahl-Österreicher bei uns Ersteller von neuen Texten, wenn es um Fußball oder Formel 1 geht. Wir freuen uns sehr, dass Victor bei uns seine Leidenschaft ausüben kann und gleichzeitig unsere Leser mit neuem Stoff versorgt.

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