Bayer 04 Leverkusen – FC Zürich Tipp, Aufstellung & Vorbericht

Bayer Leverkusen lieferte zuletzt vor allem eines: Spektakel – positiv wie negativ. Setzt sich dieser Trend auch gegen den FC Zürich fort?

Es ist das Duell um den Gruppensieg: In der Europa League empfängt Bayer Leverkusen am Donnerstagabend den FC Zürich. Aktuell muss sich der Bundesligist in Gruppe A mit Rang zwei begnügen (6 Punkte, 9:7 Tore), mit einem Sieg könnte die Werkself jedoch an den Schweizern vorbeiziehen (9 Punkte, 5:2 Tore). Leicht wird das allerdings nicht – das zeigte sich bereits im Hinspiel.

Interessante Quoten & Tipp

Die Buchmacher sehen Bayer Leverkusen am Donnerstag klar vorne, was der Werkself am Wettmarkt eher dürftige Quoten einbringt. Bei Interwetten.com etwa kommt der Bundesligist auf den Gewinnfaktor 1,30, während der FC Zürich bei 9,10 liegt. Diese Einschätzung ist in Grundsätzen nachvollziehbar – und dennoch steht sie auf wackeligen Füßen.

Denn wenn Leverkusen momentan für eines steht, dann für: Unberechenbarkeit. Noch zu Beginn der vergangenen Woche hatte sich die Werkself gegen Bremen (6:2) und Gladbach (5:0) in einen Rausch geschossen – direkt im Anschluss folgte gegen Hoffenheim eine herbe Pleite (1:4). Dieses Muster der Unbeständigkeit zieht sich bereits durch die gesamte Saison.

Den deutlich solideren Eindruck machen die Gäste aus Zürich. Sie verloren nur eines der letzten zwölf Pflichtspiele, gewannen unter anderem das Hinspiel gegen Leverkusen (3:2) und schossen sich zuletzt bei der Generalprobe in Luzern fulminant in Stimmung (5:2). Klarer Außenseiter sind die Schweizer damit keinesfalls – auch wenn die Quoten das glauben lassen.

Anstatt sich also zum risikoreichen, weil schwer prognostizierbaren Siegtipp verleiten zu lassen, sollte sich der Blick auf Tendenzen richten, die beide Teams gemeinsam haben. Hier fällt auf: In Spielen mit Züricher oder Leverkusener Beteiligung fallen in der Regel reichlich Tore. Bei den Schweizern waren es in den vergangenen sechs Pflichtspielen 5,3 Treffer pro Partie, bei der Werkself im selben Intervall 4,5. Wenn sich angesichts der Leverkusener Unberechenbarkeit also eines annähernd sicher sagen lässt, dann, dass es zwischen den Teams torreich zugehen wird.

Daher die Prognose: Über 2,5 Tore – Quote 1,45 bei bwin

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Bayer Leverkusen

Die letzten drei Ergebnisse: 1:4 vs. TSG 1899 Hoffenheim, 5:0 vs. Borussia Mönchengladbach, 6:2 vs. SV Werder Bremen

Es ist schon beeindruckend, mit welcher Inkonsistenz Bayer Leverkusen dieser Tage zu Werke geht. Zurzeit können nur wenige Tage vergehen und aus einem Spitzenteam wird ein Abstiegskandidat – oder umgekehrt.

Man nehme beispielhaft die vergangenen drei Pflichtspiele der Leverkusener. Zunächst war die Werkself auf den SV Werder Bremen getroffen, die positive Überraschung der bisherigen Bundesliga-Saison. Doch entgegen sämtlicher Erwartungen war es nicht das Team von der Weser, das dominierte, sondern Leverkusen – und wie. Mit einem wahren Offensivfeuerwerk stürmte die Mannschaft über den Gegner hinweg und feierte einen berauschenden 6:2-Sieg und zugleich den ersten wirklich überzeugenden Sieg in der Liga.

Die Euphorie hielt in der Folge an, als die Mannschaft im DFB-Pokal auf die Gladbacher Borussia traf. Auch die Fohlenelf hatte sich vor dem Spiel als formstarkes Team hervorgetan und wandelte in der Liga knapp hinter Spitzenreiter Dortmund. Doch wie schon gegen Bremen war es der vermeintliche Außenseiter aus Leverkusen, der das Geschehen diktierte – und eiskalt zuschlug. Vor allem dank einer herausragend effizienten Offensivleistung stand am Ende ein 5:0-Kantersieg zu Buche, der das angeknackste Selbstvertrauen Leverkusens stärkte, nachdem die Mannschaft mit vier Niederlagen aus den ersten sechs Ligaspielen schwach in die Saison gestartet war.

Angesichts dieser Ergebnisse traute man der Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Hoffenheim die nächste Topleistung zu – doch es sollte gänzlich anders kommen. Gegen die Kraichgauer war von Leverkusens vormaliger Spielstärke und Effizienz kaum noch etwas zu sehen, stattdessen leistete sich das Team Defensiv immer wieder bittere Schnitzer. Die Folge: Eine 1:4-Pleite, die das Team zurück auf den Boden der Tatsachen holte.

Vor der Partie gegen Zürich stellt sich nun die Frage, welche Elf man zu Gesicht bekommen wird. Eine Frage, die nicht zu beantworten ist. Bayer Leverkusen, das ist in der Saison 2018/19 eine Wundertüte.

Mögliche Aufstellung Bayer Leverkusen

Bayer-Coach Herrlich muss mit Abwehrchef Sven Bender und Offensivmotor Karim Bellarabi zwei eminent wichtige Stammkräfte ersetzen. Wie folgt könnte der Trainer seine Aufstellung anpassen:

Hradecky – Tah, Baumgartlinger, Jedvaj – Weiser, L. Bender, Havertz, Wedell – Bellarabi, Brandt – Volland

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FC Zürich

Die letzten drei Ergebnisse: 5:2 vs. FC Luzern, 3:2 vs. FC Red Star Zürich, 2:3 vs. FC St. Gallen

Im Fußball gewinnt, wer mindestens ein Tor mehr schießt als der Gegner. Nach dieser simplen Devise scheint man beim FC Zürich erfolgreich sein zu wollen. Denn von defensiver Kompaktheit oder souveräner Spielkontrolle kann im Fall der Schweizer selten die Rede sein: Zumeist liefert die Mannschaft ihren Gegnern Schlagabtäusche mit offenem Visier – und erzielt in der Regel eben das eine Tor mehr. Mindestens.

Mit dieser Erfolgsformel kommt das Team auf starke neun Siege aus den vergangenen zwölf Pflichtspielen – wobei es zuletzt noch torreicher zuging als bei Gegner Leverkusen. Ganze 32 Tore fielen in den letzten sechs Partien mit Züricher Beteiligung, das entspricht einem Schnitt von 5,3 Treffern pro Partie.

Meistens geht dieser Hurra-Stil gut, doch immer wieder stellt sich das Team mit seinen defensiven Unzulänglichkeiten selbst ein Bein. Im Duell mit dem FC St. Gallen etwa wäre eine Niederlage durchaus vermeidbar, doch individuelle Fehler bescherten dem Gegner letztlich einen knappen 3:2-Sieg.

International allerdings fährt der FC Zürich bislang hervorragend. Nach Siegen aus drei Spielen steht das Team souverän auf Platz eins, was vor der Saison wohl nur wenige erwartet hatten. Die meisten Experten rechneten mit einem dominanten Bundesligisten aus Leverkusen, doch auch der Werkself zogen die Züricher vor zwei Wochen mit ihrem erfrischenden Offensivfußball den Zahn: Nach zwischenzeitlichem 1:2-Rückstand belohnte sich die Mannschaft für eine couragierte Aufholfjagd und siegte letztlich verdient mit 3:2.

Auch dank dieses unerwarteten Erfolges ist das Selbstvertrauen groß beim Drittplatzierten der Schweizer Super League. Das Europa-League-Achtelfinale ist so gut wie gebucht, mit einem Sieg in Leverkusen könnte es auch offiziell gelöst werden. Und auf welche Devise man sich im Rheinland verlassen wird, ist klar: Einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner.

Mögliche Aufstellung FC Zürich

Zürichs Trainer Magnin hat eine spielstarke Truppe beisammen, rotiert wird unter ihm nur selten – zumindest in Topspielen nicht. Folgende Formation ist daher zu erwarten:

Brecher – Rüegg, Bangura, Maxsö, Pa Modou – Domgjoni, Kryeziu – Winter, Marchesano, Kololli – Odey

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Bayer Leverkusen – FC Zürich im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Zürich live verfolgen möchte, benötigt ein Abo beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN. Der Rechteinhaber der Europa League überträgt die Partie live auf dazn.de, Anpfiff ist am 8. November um 21.00 Uhr.

 

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